Vorschau

EHC Frauenfeld – SC Rheintal.

Roger Nater in seinem Element.

Das letzte Vorrundenspiel am Mittwoch, der Tabellenführer EHC Frauenfeld gegen den sechsten SC Rheintal ist auch ein Duell der beiden Trainer.   Die Thurgauer werden seit dieser Saison von Kevin Schuepp trainiert, im Rheintal auch kein unbekannter. Der Appenzeller spielte vorwiegend in Uzwil und Herisau, auch mal unter Roger Nater,   war schon zwei Mal als „Notnagel“ beim SC Rheintal eingesprungen und hat ein gutes Dutzend Spiele für die Blaugelben absolviert. Vor fünf Jahren hat er ins Traineramt  gewechselt, ist mit St. Gallen in die 2. Liga aufgestiegen und zuletzt in Herisau  im Nachwuchsbereich tätig gewesen.  Sechs Siege und nur zwei Niederlagen sind nun die stolze 1. Liga Bilanz, und deuten auf klare Verhältnisse hin. Doch die 1:2  Niederlage gegen Prättigau- Herrschaft und auch das eher magere 4:3 gegen den 2. Ligisten EHC Sursee im Cup sprechen dagegen.  Aber der EHC  Frauenfeld verfügt über ein ausgeglichenes, breites  Kader, gespickt mit vielen Elite Junioren von HC Thurgau und EHC Winterthur  und Kevin Schuepp hat darum Varianten in der Aufstellung.

Genau wir Roger Nater, der mit Mica Moosmann und Markus Waidacher sein Kader ebenfalls vergrössern konnte.  Der SC Rheintal hat zuletzt gegen die Red Lions überzeugt, und auch im Cupspiel ohne die Topspieler eine solide Leistung gezeigt. Gespannt darf man sein, wie sich die „ausgeruhten Kräfte“ des  SC Rheintal gegen die  geforderten Spieler der Thurgauer schlagen werden. Roger Nater der Coach des SC Rheintal wird alles daran setzen, seinem ehemaligen Spieler und Schüler wären der Trainerausbildung den Meister zu zeigen und die makellose Heimbilanz der Thurgauer anzukratzen.  

Spielbeginn Mittwoch 13. November 019 um 20.00 Uhr KEB Frauenfeld.  

SC Rheintal gewinnt „Testspiel“,

  Die jungen Luchse machen die Sache gut und ziehen mit einem klaren 5:0  gegen HC  Ascona in die nächste Cup Runde. 

SEPP SCHMITTER

Die Experimentierfreudigkeit  bei Roger Nater war gross und so verordnete er seinen Leistungsträger gleich einmal ein freies Wochenende. Sieber, Engler, Breitenmoser, Weber  und die Paul Brüder waren nicht im Tessin, dafür die B Lizenzen Moosmann und Waidacher und Ex Rekrut Manser. „Ein zwei schnelle Tore, damit die Sache nicht schwierig wird“, war die Ansage vom Sportchefs, doch so einfach liessen das  die Tessiner nicht zu.  Dass die Harmonie in den neuen Formationen noch nicht spielte, zeigte sich in den erfolglosen Powerplays. Keines der Tore wurde in Überzahl erzielt, obwohl es genügend Gelegenheit gab.  Trotz etlichen guten Möglichkeiten war ein Pfostenschuss der Gäste lange das einzig Nennenswerte  und darum endete das Startdrittel fast Torlos, aber nur fast. Buchstäblich in letzter Sekunde verwertete Leon Romagna das Zuspiel von Noel Vetter und liftete die Scheibe nach  gewonnenem  Bully in den Torhimmel. 1,9 Sekunden standen noch auf der Uhr.

Entscheidung im Mitteldrittel.

Die Rheintaler übernahmen immer mehr das Spieldiktat und erhöhten den Druck. Sandro Bartholet konnte einen Zuckerpass von  Adrian Ströhle übernehmen und nach einem Solo zum zweiten Tor verwerten. Zur Spielhälfte machen Ramon Metzler und Vincent Sauter Jobtausch, doch diesen Luxus konnten sich die Tessiner nicht leisten. Normalerweise mit nur einem Torhüter spielend, musste für das Cupspiel ein zweiter bereitstehen. Dabei haben die Hausherren tief in der Mottenkiste gewühlt und mit Meoli Silvano einen ehemaligen Stammspieler reaktiviert. Seine letzten Ernstkämpfe  liegen aber bald 10 Jahre zurück, nicht verwunderlich mit Jahrgang 1959 also stolzen 60 Jahren auf dem Buckel. Dem Swiss Cup sei Dank, dass immer wieder solche Geschichten geschrieben werden können.

Pierre Tomamichel 1991 und Meoli Silvan 1959

Adrian Ströhle traf  zum 3:0 und dank guter Mithilfe des Ascona Hüters konnte sich auch Michael Holdener in die Torschützenliste eintragen lassen. Dann wurde der Druck der Rheintaler zu gross, denn bei eine kraftvollen Bandenkontakt sprangen gleich zwei Scheiben aus  der Verankerung, was eine grössere Reparatur und damit vorgezogene Pause nach 38 Minuten nötig machte.

Nach erfolgreicher Reparatur wurde die Rest Zeit noch gespielt, und dann die Seiten gewechselt und das letzte Drittel in Angriff genommen. Eine tolle Kombination,  ausgehend von Michel Holdener über Noel Vetter vollendete Pascal Kuster zum Endstand von 5:0 für die Luchse. Und weil die Eisbahn Ascona noch offen ist, wurden nach 10 Minuten nochmals gewechselt. Dieses Hin und her war aber nicht das aufregendste des Drittels, denn die Tessiner versuchten bis zuletzt, wenigstens noch den Ehrentreffer zu schiessen. Doch mit vereinten Kräften gelang es den Rheintaler, ihren  Kasten  reinzuhalten und so feierte beide Torhüter ihren Mini Shutout. Ebenso erfreulich die Leistung der Jungen Spieler und dass fünf verschieden Schützen für die Tore verantwortlich waren.  So war das Spiel kurz vor 23.oo  Uhr zu Ende und Toni  Kobler von Köppel Reisen chauffierte die Mannschaft sicher wieder nach Hause in Rheintal.  

Weiter geht es am Mittwoch 13. November um 20.00 Uhr in Frauenfeld.

Kadernews SC Rheintal

Kadernews SC Rheintal

Wie schon vor der Saison angedeutet, haben wir noch zwei B-Lizenzen gelöst. Dies um unser Kader noch breiter zu machen, denn es steht noch eine lange und anstrengende Saison vor uns.

Mica Moosmann verstärkt nach überstandener Verletzung unseren Sturm.  Er hat schon in der letzten Saison 18 Spiele mit uns bestritten und dabei 10 Scorerpunkte gemacht. Wir freuen uns, ihn wieder bei uns begrüssen zu dürfen und bedanken uns beim HC Thurgau für die gute Zusammenarbeit.

Vom EHC Chur stösst der junge Verteidiger Markus Waidacher zu uns. Er wird nach „überstandener“ Rekrutenschule Spielpraxis bei uns sammeln. Das Ziel ist, dass er bis Ende Januar sicher 6 Spiele bei uns machen wird. So kann er auch nach dem 1. Februar noch eingesetzt werden. Wir freuen uns, auch Mrkus bei uns zu begrüssen,  und möchten uns auch beim EHC Chur für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Markus Waidacher, aus Arosa, spielte letzte Saison bei EHC Chur MSL

Mit diesen  B-Lizenzen und der Rückkehr von Janis Manser und Fabio Jüstrich (beide Rekrutenschule bis Ende Oktober) besteht unser Kader nun aus 3 Torhütern und 25 Feldspielern. Mit diesem grossen Kader sind wir für die lange Saison gerüstet und könnten auch allfällige Ausfälle verkraften.

Sportchef SC Rheintal

Fabian von Allmen

Swiss Ice Hockey Cup

Das Los hat dem SC Rheintal eine weite Reise in die Sonnenstube der Schweiz beschert, den 3. Ligisten HC Ascona

Die Wetterprognosen sind dabei zu beachten, denn  auf der Pista Ghiaccio Siberia, Ascona TI wird noch open Air, also ohne Dach gespielt.  

Für den Samstag sieht es in Ascona gar nicht so schlecht aus.










Die Tessiner haben in dieser Spielzeit erst einen Ernstkampf absolviert, und dabei  gegen die ASA OSCO, ein  Club aus der Leventina,  mit 7:3 gewonnen, doch das liegt schon einen Monat zurück.  

1. Liga gegen 3. Liga wird eine klare Sache, könnte man denken, doch auch  solche Spiele müssen zuerst gespielt werden. Die Tessiner waren letzte Saison Tabellenführer  in der 3. Liga, und haben  im Cup gegen den SC Herisau nur 1: 4 verloren. Sie hatten   das Spiel lange offen gehalten, das Resultat war nach 40 Minuten noch ausgeglichen 1:1.  Michael Holdener war damals noch ein Appenzeller und machte einen Scorerpunkt, er kennt also die Verhältnisse im Tessin.

Und in der 2. Cup Vorrunde haben die Tessiner am 26. Oktober  2019 den SC Weinfelden aus der 2. Liga mit 6:4 bezwungen  und dabei einen 0:2 Rückstand aufgeholt.  Damit haben sich die Spieler von Ascona das Heimspiel gegen den SC Rheintal aus der 1.  Liga redlich verdient und sind sicher bereit für eine weitere Überraschung.  Doch die Luchse werden alles daran setzen, diese zu verhindern. Ob es  mehr als die durchschnittlich 66 Zuschauer geben wird, ist so offen wie die Eisbahn in Ascona.

Der SC Rheintal müsste  vier Cuprunden überstehen, will er wieder die Hauptrunde mit den ganz grossen erreichen. Cupspiele  bieten aber immer wieder Gelegenheit für Experimente für das Trainerduo Nater/Heule, auch im Hinblick auf das letzte Vorrundenspiel der Meisterschaft in Frauenfeld am 13. November.

Spielbeginn Samstag, 9. November 20.15 Uhr in Ascona.


Bild vom letzten Open Air Spiel in Samedan im November 2018, das 0:19 ausgegangen ist!

Befreiungsschlag gelungen.

Der SC Rheintal gewinnt das wichtige Heimspiel mit 5:2 Toren, dank sehr gutem Startdrittel.

SEPP SCHMITTER

Beim späteren  Spielbeginn wegen des regionalen Nachwuchsturniers zeigte sich die Wichtigkeit dieses Spiels. Die zum Teil überraschenden Resultate der  anderen Partien hatten den SC Rheintal zwischenzeitlich gegen das Tabellenende abrutschen lassen. Das konnte sich der SC Rheintal nicht bieten lassen und war voll gefordert. Und es wurde  ein Auftakt nach Mass.  Yves Breitenmoser lancierte Yanick Bodemann mit einem Steilpass, und der liess dem Hünen Kunz im Gästetor keine Abwehrchance. Die erhoffte frühe Führung wurde Tatsache.  Nach 10 Minuten die erste Strafe gegen die roten Löwen, das Powerplay der Luchse lief wie am Schnürchen. Lukas Sieber  auf Adrian Ströhle und sein erster Saisontreffer wurde endlich Wirklichkeit.  Die nächste Strafe brachte den Anschlusstreffer für die Gäste, deren Topscorer Allabauer lenkte für Vincent Sauter  unhaltbar ab. Aller guten Dinge sind drei, die nächste Überzahl eine Kopie des 2:0,  Lukas Sieber sah  Adrian Ströhle, und dieser traf bereits zum zweiten Mal.  Damit war der zwei Tore Vorsprung für die Hausherren  nur Sekunden vor der Pause eingetütet.

Yanick Bodemann trifft zum wichtigen 1:0

Und es ging in den gleichen Stil weiter,  Lukas Sieber,  erhöhte auf ein beruhigendes 4:1. Die Gäste bemühten sich, aber die grösste Gefahr ging durch einige fahrlässige  Scheibenverluste der Rheintaler aus, doch die Abschlüsse der Aargauer waren  harmlos. Eine weitere Strafe brachte sogar die Möglichkeit auf einen Shorthander, die nicht genutzt wurde. Im Gegenzug standen dann plötzlich drei Löwen vor Vincent Sauters, doch dieser  vereitelte auch diese Chance souverän.  Sandro Bartholet sah seinen Solovorstoss im Tor und jubelte vorsorglich, die unparteiischen entschieden auf Torumrandung und so ging dieser Schuss nur als dritter Metalltreffer in die Statistik.  Das Spiel wurde hektisch, und die Löwen brachten eine leicht hässliche Note ins Spiel. Die Strafbank  war bald gut besucht, den Renggli handelte sich eine zehn Minuten Strafe ein. Und die doppelte Überzahl bedeutete den fünften Treffer und diesmal war der Torjubel von Sandro Bartholet berechtigt. Es reichte vor der zweiten Pause noch zu Resultatkosmetik für Reinach, zu mehr aber nicht.  

Vincent Sauter im Tor, Lukas Sieber mit 3 Scorerpunkten, wichtige Stützen des Teams.

SC Rheintal verwalten Vorsprung im torlosen Schlussabschnitt.

Die letzten 20 Minuten mussten auch noch überstanden werde. Die Löwen kannten die Situation, hatten  sie doch am Mittwoch einen 3 Tore Rückstand in einen 6:3 Sieg gegen Herisau umgewandelt. Doch eine wirkliche Reaktion blieb diesmal aus und die Zeit arbeitete für den SC Rheintal. Die Schiedsrichter konzentrierte sich auf Kleinigkeiten, übersahen aber grosszügig Gehässigkeiten, die zur  Frustbewältigung eingesetzt wurden.  Claudio Engler verschaffte sich mit den Fäusten selber Respekt und wanderte dafür in die Kühlbox.

Das Spiel endete schliesslich mit ein überzeugenden 5:2 Sieg der Rheintaler und so kletterten sie wieder auf Platz sechs.  Das sieht schon mal sehr gut aus, es sind aber nur 3 Punkte auf den 11.Platz, alles ganz nahe beieinander.

Das letzte Spiel der Vorrunde ist am 13. November beim  Tabellenführer Frauenfeld.

Zuvor geht es am nächsten Samstag noch ins Tessin, wo in Ascona die nächste Cuprunde ansteht. 

HC Ascona 3. Liga  – SC Rheintal:  Spielbeginn Samstag 9. November 20.15 Uhr Pista Ghiaccio Siberia, Ascona  

Pikes EHC Oberthurgau – SC Rheintal 7:3 ( 2:0, 2:2, 3:1)

Die Hechte besiegen die Luchse, der Favorit aus dem Thurgau gewinnt am Ende klar, obwohl der SC Rheintal bis Spielmitte   mithalten und das Derby ausgeglichen gestalten konnte.   

Das Startdrittel gehörte klar den Hausherren, die  auch mit 2:0 in Führung gingen.  Ramon Metzler zeigte viele  gute Paraden und hielt  damit sein Team lange im Spiel.  Gleich zu Beginn des Mitteldrittels konnte  Yanick Bodemann den Anschlusstreffer markieren und die Aufholjagd einläuten.  Zur Spielmitte war  diese auch erfolgreich,   als Dominic Pfeiffer den Ausgleich zum 2:2 erzielen konnte. Leider kassierten die Rheintaler umgehend wieder zwei ärgerliche Tore wobei beim 4:2 ein klares Foul nicht geahndet wurde. Pausenstand nach 40 Minuten nur 4:2 zugunsten der Hausherren.

Das 5:2 kurz nach Wiederbeginn beantwortete Yves Breitenmoser umgehen  mit dem 5:3 und liess immer noch kleine Hoffnungen am Leben. Leider mussten die Gäste dann kurz vor Spielende noch zwei weitere Kontertore hinnehmen und verliessen das Eisfeld mit einer weiteren Niederlage.

Fazit des Sportchefs Fabian von Allmen:  Die Pikes verfügen über einen sehr guten Torhüter Chmel Michal aus Tschechien, letzte Saison noch bei Bellinzona, und mehrere  extrem gute Stürmer.   Der SC Rheintal hatte aber nie aufgegeben, bis zur letzten Sekunde gekämpft  und zeigte vor allem ab dem zweiten Drittel eine gute Leistung. Erschwerend war auch, dass mit Claudio Engler und Lukas Thurnherr zwei gute Verteidiger wegen Grippe fehlten.

Weiter geht es am  Samstag um 20.00  Uhr in Widnau gegen Red Lions Reinach.

SC Rheintal – Red Lions Reinach.

Ein Sechs Punkte Spiel für den SC Rheintal.

Es geht Schlag auf Schlag weiter, am Samstag 2. November spielt der SC Rheintal gegen die Red Lions aus Reinach,  ein  richtiges  Sechs Punkte Spiel. Da die Resultate der Mittwochsrunde noch nicht in diese Rechnung einfliessen, liegen die Oberwynentaler mit 9 Punkten nur zwei Zähler hinter den Rheintaler.  Diese  resultieren aus einem 5:3 Heimsieg gegen Bellinzona, einem 2:1 gegen Prättigau und sie gewannen auch das Aargauer Derby gegen Argovia Stars mit 5:3.  Im Gegenzug mussten sie sich von Luzern mit 3:0 abfertigen lassen und verloren auch gegen Burgdorf.   Dabei sind die Aargauer  die wahren Transfer Könige, hundert Prozent ihrer Mannschaft sind fremde Spieler, denn der SC Reinach spielt immer noch bescheiden in der 3. Liga. Und diese Mannschaft ist immer noch im Aufbau. Konnten zu Beginn der Saison nur 14 Spieler auflaufen,  so sind  nun regelmässig bis zu 18 dabei.  

Anmerkung der Redaktion:  Der SC Rheintal verlor sein Spiel trotz guter Leistung im Thurgau mit 3:7. Der SC Herisau blamierte sich zuhause. Nach einer 3:0 Führung gingen sie mit 3:6 unter. Damit liegen die Red Lions mit 12 Punkten auf dem sechsten Platz, einen Punkt vor Herisau und dem SC Rheintal.  

Der SC Rheintal muss darum auf alles gefasst sein. Mit einem Sieg könnte der Abstand auf die direkten Verfolger ausgebaut und der angestrebte  Platz im hinteren Mittelfeld  gefestigt werden, an etwas anderes wagen wir nicht zu denken. Eines gilt aber sicher,  die Rheintaler müssen auf ihre eigenen Stärken vertrauen und eine geschlossene Teamleistung an den Tag  legen. Und mit der Unterstützung der Zuschauer in der Aegeten muss das gelingen.

Das Spiel beginnt wegen dem PostFinance Trophy  erst um 20.00 Uhr.

Acht  Nationalliga Spieler für den SC Rheintal.

Leider nicht als Verstärkung in der laufenden Meisterschaft, sondern als Besucher am Swiss Eishockey Day. Dieser wird am Sonntag von  10.00 bis 14.00 Uhr  in der Eishalle Widnau durchgeführt. Eingeladen ist Kinder und Jugendlichen bis etwa 12 Jahr, auch wenn sie noch nicht Eishockey spielen. Auf dem Eisfeld werden beim Stationen Parcours spielerisch erste Erfahrungen mit Schlittschuhen und Stock gemacht. Spiel und Spass stehen im Vordergrund, Ziel ist es, die Begeisterung fürs Eishockey zu wecken oder zu fördern.  Als Highlight dürfen sich die kleinen Helden mit den grossen Stars beim Plauschspiel messen. Der SC Rheintal freut sich auf  möglichst viele Knaben und Mädchen, und auch grosse Besucher sind willkommen. Die Teilnahme ist Kostenlos, eine Festwirtschaft sorg auch für das leibliche Wohl.  Am Schluss gibt es Autogramme oder ein Selfie mit den grossen Stars.

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Pikes EHC Oberthurgau –SC Rheintal

Am Mittwoch steht schon die nächste schwere Partie auf dem Spielplan, die „Luchse“ müssen bei den  „Hechten“ vom Oberthurgau antreten.

Die Seebuben stehen momentan auf dem 2. Platz und haben 18 Punkte auf dem Konto.  Sie habe sich gegen HC Prättigau mit einem Kantersieg warmgeschossen und sind darum klarer Favorit. Die Thurgauer haben sich auf diese Saison  enorm verstärkt und sind sicher Anwärter auf einen Spitzenplatz. Dass sie die Rheintaler aber nicht unterschätzt werden, kann man in der Vorschau der Oberthurgauer lesen:

Nach der Kür gegen den HC Prättigau geht es für die PIKES-Mannschaft wieder an die harte Arbeit gegen einen starken und unangenehmen Gegner.

Der SC Rheintal ist mit weit höheren Ambitionen in diese Saison gestartet. Mit dem 7. Zwischenrang und nur 4 Punkte hinter dem drittplatzierten Wil bestätigt das breitere und sehr gute  Kader die Erwartungen. Der absolute Leader der Mannschaft ist Nicolas Paul, wohlbemerkt ein Spieler der in der harten PIKES-Mini-und Novizenschule gross geworden ist und später seinen Weg bei Red Bull Salzburg in der EBEL-Liga gemacht hat. Auch Spieler wie der Ex-Davoser Lukas Sieber und einige sehr erfahrene 1. Liga-Spieler machen die erfolgreiche Mannschaft aus. Das PIKES-Team ist gewarnt!

Soweit die Vorschusslorbeeren. Nun gilt es, diese in die Tat umzusetzen und alles  zu geben, denn Überraschungen sind auch im Eishockey immer wieder möglich.

Spielbeginn. Mittwoch 30. Oktober 20.00 Uhr  EZO Romanshorn.

SC Herisau als Spielverderber.

Der SC Rheintal verliert das Jubiläumsspiel unglücklich mit 1:3 ( 1:0, 0:0, 0:3)

SEPP SCHMITTER

Team 1 vom Eröffnungsspiel 1979
Von Links: Geri Macho, Toni Weder, Hannes Köppel, Hampi Walser, Fritz Berhalter, Manfred Ritter, Rolf Maurer, Roland Herrmann, Ueli Plüss,

Alles war angerichtet, toller Sponsoren Apéro, emotionales Jubiläumsfeier, CD Taufe und eine erwartungsvolle  Kulisse mit fast  700 Zuschauern. Das Spiel begann auch wie gewünscht, nach fünf Minuten eine Kombination wie aus dem Bilderbuch.  Nico Paul auf  Lukas Sieber, dessen Laserpass verwertet Sandro Stoop im Stile eine alten Hasen zur 1:0 Führung. Das war dann aber für längere Zeit der einzige Lichtblick, denn immer wieder gab  es kleinliche Strafen. Sie waren aber recht einseitig verteil und die Hausherren mussten ihr bestes Boxplay auspacken um den Ausgleich zu verhindern. Trotz weiteren klaren Möglichkeiten blieb es beim mageren 1:0 zur ersten Pause.

Turbulentes Mitteldrittel

Der SC Rheintal auch weiterhin mit Abwehrarbeiten beschäftigt, doch alle Strafen konnten unbeschadet überstanden werden. Die Schiedsrichter waren selten auf der Höhe des Spiels  und schauen gar weg, als Yanick Bodemann   drei Zähne ausgeschlagen wurden. Nicht einmal zwei Minuten war das den drei  unparteiischen Wert. Das Spiel wogte hin und her, beide Teams übertrafen sich im auslassen von Torchancen. Etwas früh und ohne zwingenden Anlass nahm Roger Nater zur Spielmitte sein Time out, eine Wirkung war aber nicht ersichtlich. Kurz vor drittelsende dann die erste Strafe gegen Herisau, das gut aufgezogene, aber letztlich wirkungslose Powerplay wurde durch die Pausensirene unterbrochen.

Unglückliche Entscheidung kurz vor Schluss

Die Stimmung nach wie vor hervorragend, doch der eifrig trommelnden SC Rheintal Nachwuchs vermochte gegen die Übermacht des SC Herisau Fanclubs nicht zu bestehen. Die Appenzeller haben immer noch eine begeisternde Fankultur, auch wenn der Rest der Gäste wie die Rheintaler eher zurückhaltend sind. Szenenapplaus ja, aber Anfeuerungsrufe eher nicht. Schade.  Das Spiel nun auf Messers Schneide, ein Abnützungskampf auf beiden Seiten, doch der  SC Rheintal vermochte die personelle Übermacht nicht umzusetzen. Beide Torhüter agierten sehr stark und trugen viel zur Hochspannung bei. Beim Pully Goal hatte Ramon Metzler aber keine Abwehrchance, seine Sicht war eingeschränkt. Doch es kam noch schlimmer. Kaum eine Minute später wurde ein Pass vors SCR Tor gespielt, doch trotz zwei abwehrbereiter Verteidiger war Marc Grau eine Zacke schneller und lenkte unhaltbar zum 1:2 ab. Die Luchse liessen ihre Köpfe hängen und nicht einmal der von Ramon Metzler abgewehrte Penalty brachte die Hoffnung zurück.  Die letzte Wunderwaffe, ohne Torhüter ging ebenfalls daneben, denn Jeitziner lieferte den Beweis, wer an diesem Tag Göttin Fortuna zur Seite hatte. Sein Schuss übers ganze Feld landete via Pfosten ganz knapp im Tor.  Damit war der Mist geführt und es dauerte recht lange, bis an der after Game Party die Stimmung wieder auf Normalniveau kam. Schade, dass die Luchse nicht ganz an die guten Leistungen der letzten beiden Heimspiele anknüpfen konnten.

Die nächste Möglichkeit auf eine Reaktion gibt es am Mittwoch in Romanshorn gegen Pikes EHC Oberthurgau.

Die Väter der Kunsteisbahn Widnau, Koni Spirig, Architekt, Beat Langenegger, Präsident Sportkommission, Fritz Berhalter, Spieler SCR 1979, Edy Zellweger, Mitinitiant und Leiter Betriebskommission.








MVA : Most Valuable A….. „Mädchen für alles“

SC Rheintal – SC Herisau

Jubiläumsspiel 40 Jahre Kunsteisbahn Widnau

Die Mannschaft des SC (Mittel)-Rheintal 1979


Kaum begonnen, ist schon wieder ein Viertel der Qualifikation gespielt und die Rangliste nimmt langsam Konturen an.  An der Spitze Frauenfeld mit 18 und Pikes mit 15 Punkten. Dahinter alles sehr eng, sechs Teams mit nur 2 Punkten Differenz.  Am Ende Aufsteiger Luzern mit 4 Punkten,  auch immer noch im Rennen. Der SC Rheintal ist erfreulich auf dem sechsten Platz mit elf Punkten. Aber mit einem Sieg könnte sich viel ändern und man währe vorne mit dabei, eine Niederlage kostet den Platz an der Sonne. 

Am Samstag, im Jubiläumsspiel, gastiert nun der SC Herisau in der Kunsteisbahn in Widnau. Die Appenzeller liegen im Moment nur auf dem 10 Platz mit acht Punkten und haben vor allem Zuhause mit Siegen gegen Bellinzona und Wil geglänzt. Auswärts gab es nur zwei Punkte in Luzern und dabei soll es vorerst bleiben, denn auch der SC Rheintal hat zuletzt  mit dem Heimpublikum im Rücken tolle Spiele gezeigt. Es gilt darum für   die Hausherren, in der „eigenen Halle“ , an die Leistungen der vergangenen erfolgreichen Heimspiele gegen Wetzikon und Prättigau  anzuknüpfen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, Einsatz und Wille können Berge versetzt werden.  Vor allem die Chancenauswertung sollte verbessert werden, da haben einige Luchse noch Luft nach oben oder ihre Treffer nach eigenen Angaben für wichtigere Spiele aufgespart. 

Und genau so ein wichtiges Spiel ist am  Samstag, denn am Nachmittag treffen sich Sponsoren und eingeladene  Gäste mit der Vereinsleitung zum Apéro und 40 Jahr Jubiläum der Eishalle.  Dabei gilt es, Danke zu sagen, denn ohne all diese grosszügigen Personen und Firmen könnte kein Eishockey im Rheintal stattfinden. Zusammen werden sie sich dann das Spiel anschauen, was zusätzlichen Schub für das Team geben soll.  Und als Krönung im Aufbauprogramm wird vor dem Spiel noch der neue SC Rheintal Song präsentiert, der dann gemeinsam gesungen, die Sportler zu Höchstleistungen bringen  soll.

Freuen wir uns auf ein spannendes und begeisterndes Spiel und feier dann gemeinsam an der „after Game Party“ im Foyer der Kunsteisbahn, denn  die Nacht dauert ja eine Stunde länger.

Spielbeginn: Samstag 26. Oktober 17.30 Uhr  Sportzentrum Aegeten Widnau.