Vorschau

Kadermutationen SC Rheintal Team 1

Trotz unsicheren Aussichten und vielen unbekannten Faktoren sind die Verantwortlichen des SC Rheintal daran, die Weichen für die sportliche Zukunft zu stellen. Das ist in dieser speziellen Zeit eine grosse Herausforderung und zeigt die Schwierigkeiten der besonderen Lage des SC Rheintal in der Grenzregion auf.

Beim SC Rheintal stehen die grössten Veränderungen der letzten Jahre an. Nebst dem Abgang des Trainergespann werden auch etliche ältere Spieler den SC Rheintal verlassen. Wir werden mit einer sehr jungen Mannschaft in die nächste Saison starten.

Folgende Spieler und Staffmitglieder werden uns verlassen:

Staff

  • Headcoach Roger Nater
  • Ass. Coach Adrian Heule
  • Betreuer Nico Sutter

Spieler

  • Yves Breitenmoser / kehrt zum EHC Uzwil zurück, evtl als Spieler oder als Trainer im Nachwuchs
  • Claudio Engler / Rücktritt
  • Fabio Jüstrich / Rücktritt aufgrund Verletzung
  • Pascal Knöpfel / Team 2
  • Alexander Paul / Rücktritt
  • Nico Paul  / Rücktritt
  • Dominic Pfeiffer / Rücktritt
  • Lukas Sieber / Rücktritt
  • Adrian Ströhle / Team 2

Wir möchten uns bei allen Staffmitgliedern und Spielern für ihren grossen Einsatz zu Gunsten des SC Rheintal bedanken. Die Verabschiedung einzelner Spieler findet nächste Saison an einem Heimspiel statt. Auf Wunsch von Roger und Adi wird ihre Verabschiedung im kleinen Rahmen stattfinden.

Folgende Spieler haben ihren auslaufenden Vertrag verlängert:

Torhüter:

  • Ramon Metzler
  • Vincent Sauter

Verteidiger

  • Marco Berweger
  • Luca Binder
  • Janis Manser
  • Haris Sabanovic
  • Lukas Thurnherr

Stürmer

  • Sandro Bartholet
  • Pascal Obrist
  • Michael Holdener
  • Leon Romagna
  • Sandro Stoop
  • Noel Vetter

Erweitertes Kader

  • Jan Andrea Eugster

Pascal Kuster, Yanick Bodemann, Andreas Weber und Johannes Lins haben sich noch nicht definitiv entschieden, ob sie nächste Saison weiterspielen werden. Dies aus beruflichen oder schulischen Gründen.

Neuzuzüge:

Fabricio Giger kehrt von den Pikes Oberthurgau zu seinem Stammverein zurück. Wir freuen uns mit Fabricio ein weiteres Eigengewächs in unseren Reihen zu haben. Der junge Verteidiger verbrachte die letzten Jahre bei den Pikes Oberthurgau.

Vom EHC St. Gallen aus der 3. Liga wechselt Steven Wohlgensinger zum SC Rheintal. Der junge Stürmer möchte bei uns seine Hockeykarriere wieder neu lancieren und in der 1. Liga Fuss fassen. Da er leider im Juni noch in die Rekrutenschule muss, wird er uns erst ab Ende Oktober voll zur Verfügung stehen.

Mit Matthias Adam vom EHC Lustenau konnten wir einen weiteren jungen Stürmer verpflichten. Er gehörte die letzten 3 Jahre dem Fanionteam des EHC Lustenau an und konnte dort wertvolle Erfahrungen sammeln. Beim SC Rheintal möchte er nun eine Leaderrolle übernehmen und uns mit seiner Power weiterhelfen.

Von der U20 des HC Thurgau stösst der junge Verteidiger Anel Rozajac zum SC Rheintal. Anel möchte versuchen bei uns in der 1. Liga Fuss zu fassen. Wir freuen uns sehr, einen jungen Spieler mit sehr viel Wille bei uns in der Mannschaft begrüssen zu dürfen.

Das neue Trainergespann und weitere Neuverpflichtungen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Im Betreuerstaff konnten wir mit Alessandro Facchin einen neuen Betreuer für unsere 1. Mannschaft verpflichten. Er wird zusammen mit Ruben Bühler das Team betreuen. Der Medicalstaff um Jo Keel, Michael Knobelspiess und Moritz Pilgram wird mit ziemlicher Sicherheit wie bisher bestehen bleiben.

Ausblick auf die nächste Saison

Wie zu Beginn schon erwähnt werden wir mit einer extrem jungen Truppe in die neue Saison starten. Wie es im Moment aussieht, wird zudem auch unser Kader leider kleiner sein als in der abgelaufenen Saison. Das heisst, dass vermehrt Spieler mit B-Lizenzen zum Einsatz kommen werden. Unser Ziele werden wir um einiges tiefer stecken als vergangene Saison und werden uns voll und ganz auf das Ziel „Ligaerhalt“ konzentrieren. Wie wir letzte Saison jedoch beim EHC Chur gesehen haben, ist mit einer verschworenen Einheit, viel Fleiss und immer 100% Einsatz alles möglich.

Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit unserem Team, den treuen Fans und unseren Sponsoren diese schwierige Zeit meistern können und zählen auf ihr Verständnis und ihre volle Unterstützung. Herzlichen Dank.

Sportchef SC Rheintal

Fabian von Allmen

HC Prättigau-Herrschaft – SC Rheintal.



Gemäss Vorgabe des Gesundheitsamtes Graubünden findet das 1. Liga Spiel HC Prättigau-Herrschaft – SC Rheintal von morgen Sonntag, 1.3.2020 um 17.30 Uhr unter Ausschluss der Öffentlichkeit (Geisterspiel) statt.


Sepp Schmitter

Die   Kehrauspartie der Saison 2019/2020 findet am Sonntag 1. März in der kalten Eishalle in Grüsch statt. Dabei sind erstaunlicherweise doch immer noch zwei Fragen offen.  Kann der SC Rheintal mit  einem Punktgewinn  den Platz an der Tabellenspitze behaupten und kann Roger Nater zum Abschied noch mit seinem Team auf den Hundertsten Treffer anstossen? Wer die Kiste Bier bezahlen müsste , ist offen.   Nach dem hohen 6:2 Sieg am Dienstag fehlen ja nur noch deren vier.

Die Bündner haben am Mittwoch gegen das Schlusslicht HC Luzern in der Verlängerung verloren und liegen nun zwei Punkte hinter den Rheintalern,  aber auch nur zwei vor den Red Lions. Die Tabelle der Abstiegsrunde könnte also nochmals durcheinander geschüttelt werden und darum hat der Verband in weiser Voraussicht die Spiele zeitgleich angesetzt. Auf den Ausgang hat dies aber keinen Einfluss, denn alle anderen Entscheidungen sind längst gefallen. Trotzdem bin ich froh um diese Konstellation, denn damit kann ich auch für das letzte Spiel nochmals eine einigermassen schlaue Vorschau schreiben.  

Dass sich die beiden Team am Schluss die blanken Hände schütteln werden, ist eher unwahrscheinlich, denn auch das Corona Virus“ ist auch schon in der 1. Liga angekommen.   Der Verband hat nämlich empfohlen, die Handschuhe nach  dem Spielschluss  anzulassen und sich damit abzuklatschen. Sicherheit geht vor, aber eine Absage der Begegnung  ist  eher unwahrscheinlich, denn als „Massenveranstaltung“  können die  Spiele im Prättigau sowieso nicht bezeichnet werden. Der Zuschaueraufmarsch ist mit durchschnittlich etwa Hundert der kleinste der Liga.

Der Kanton Graubünden hat die Bestimmungen bezüglich Corona Virus verschärft und darum muss das Spiel vom Sonntag ohne Zuschauer und Fans über den Gletscher gehen.

SC Rheintal – Red Lions Reinach.

Dienstag 20.00 Uhr   Letztes Heimspiel der Saison 2019/2020

Zum fünften Spiel der Abstiegsrunde kommen noch einmal die roten Löwen aus Reinach in die Aegeten. In dieser Saison ist die Bilanz der beiden Teams  ausgeglichen, das heisst in vier Begegnungen haben immer die Heimteams gewonnen. Darum wäre im fünften Spiel wieder der SC Rheintal an der Reihe und da würde sicher  niemand etwas dagegen haben. Das letzte Heimspiel begeisterte besonders, wurde es doch in den letzten drei Minuten noch gekehrt und der Rückstand in einen Sieg umgewandelt. Vor zehn Tagen in Reinach fehlten nur Sekunden bis zur Verlängerung, doch es hat nicht sollen sein.  Man darf darum nochmals ein spannendes Spiel  erwarten.

Das Spiel am Dienstag wird für viele etwas  spezielles sein.  Nicht nur,  dass mit dem  letzten Heimspiel der Saison eine abwechslungsreiche, spannende Spielzeit  in der Kunsteisbahn Aegeten  zu Ende geht, für einige wird es  auch das letzte Heimspiel ihrer  Kariere sein.  Weil nicht sicher ist,  wer am Dienstag überhaupt spielen kann, und noch nicht alle Entscheidungen gefallen sind, werden noch keine Namen genannt. So können alle nochmals unbelastet aufspielen, und sich dem treuen Rheintaler Publikum von ihrer  besten Seite zeigen.  Es soll noch einmal richtig zur Sache gehen, es sollen nochmals alle Register gezogen werden und  so einen versöhnlichen Abschluss  zelebriert werden. Auch Roger Nater wird nach sieben Jahren mit dem SC Rheintal,  nach  mehr als 220 Spielen davon mehr als die Hälfte gewonnen, seinen Platz an der Bande und in der Kabine räumen und eine neue Herausforderung suchen.

Der SC Rheintal blickt dankbar auf die vergangene Saison zurück.  Nach ansprechendem Start mit tollen Spielen schlug langsam aber sicher die Verletzungshexe zu und Spieler wurden krank. Und auch im Spiel selber war manchmal der Wurm drin, so dass die Resultate nicht immer Wunschgemäss ausfielen.  Aber auch das knapp verlorene Cupspiel gegen Seewen war sicherlich ein Höhepunkt in der Saison, und hatte aufgezeigt, was in unserer Mannschaft eigentlich steckt.   Und dies immer wieder vor einer beachtlichen Zuschauerkulisse, die seinesgleichen sucht.

 Darum offeriert der SC Rheintal am Dienstag allen Besuchern ein Gratisgetränk. Dies als kleines Dankeschön für die treuen Matchbesuche, die Unterstützung der Spieler und die Nachsicht bei Fehlern. Die verteilten Gutscheine können im Ostrank oder am Getränkestand vor der Halle eingelöst werden. Sie gelten aber nicht im Eisbahn Bistro, denn das läuft bekanntlich auf den Zweckverband respektive die Gemeinden.  

Aus organisatorischen Gründen bitten wir, das Depot  von Fr. 2.00 für die umweltschonenden Mehrwegbecher  zu bezahlen.  Sie erhalten den Betrag bei Rückgabe zurück oder sie  dürfen den Becher gerne auch in die blaue Tonne zugunsten des Nahwuchses spenden. Herzlichen Dank.

Aus dem Erlös dieser Becher konnten für alle Nachwuchsteams neue Trinkflaschen angeschafft werden. Herzlichen Dank.
Der SC Rheintal bedankt sich bei allen Sponsoren recht herzlich für die Untertstützung.

HC Luzern – SC Rheintal.

Die letzte Entscheidung ist gefallen.

Nachdem am Mittwoch mit der 0:4 Niederlage der Luzerner in Reinach der Abstieg besiegelt wurde, kommt es nun wirklich noch zu einer bedeutungslosen Rückrunde. Dabei spielen alle Teams noch einmal gegeneinander  und es geht eigentlich nur noch um die Hierarchie in dieser Abstiegsrunde. Der SC Rheintal ist dabei als klarer Leader gestartet, hat nun aber nach drei Niederlagen die Verfolger auf den Fersen. Unter den gegebenen Umständen und der Personalsituation sind die knappen Niederlagen vertretbar und zum Glück ohne  Folgen. Aber ohne die Punkte aus der Meisterschaft sähe es düster aus. Die Luchse erhalten noch Gelegenheit, sich mit weiteren guten Leistungen zu rehabilitieren  und den Platz an der Spitze zu verteidigen.  Die Luzerner hadern zu Recht mit ihrem Schicksal, dass sie als gesunder Verein mit einer guten Infrastruktur und Nachwuchsförderung ausgerechnet gegen das Retortenteam von Reinach absteigen müssen. Sie bezeichnen den SC Rheintal auf ihrer Webseite aber zu Unrecht als Punktelieferant der Gegner, denn der SC Rheintal hat ja auch gegen Luzern verloren und sich in dieser Beziehung neutral verhalten.  

Der SC Rheintal möchte seinen Platz in der Abstiegsrunde behalten. Dafür sind aber jetzt Punkte nötig. !!

Die Rheintaler reisen am Samstag mit der bestmöglichen Truppe nach Luzern und hoffen, dass die „Leuchtenstädter“ nach dem Abstieg und bei der laufenden Fasnacht die Motivation abhanden gekommen ist und die Gegenwehr darum  nicht mehr allzu gross ist.  Für Dominic Pfeiffer ist die Saison auch zu Ende, er hat am Dienstag das Innenband gerissen. SCR wünscht gute Besserung.

Spielbeginn Samstag 22. Februar  17.30 Uhr REZ Luzern.

Wieder nichts!!

Der SC Rheintal verliert zum sechsten Mal in Folge mit einem Tor Unterschied.

SEPP SCHMITTER

Langsam aber sicher nimmt die Geschichte des SC Rheintal tragische Züge an, und die Verantwortlichen können froh sein, dass die nötigen Punkte für den Ligaerhalt schon auf dem trockenen sind. Eigentlich könnten die Luchse locker und befreit aufspielen, doch erstens kommt es anders als zweitens dass man denkt. Zu den vielen Verletzten kommen auch noch Grippekranke und mit Yanik Bodemann und Yves Breitenmoser fehlten noch zwei weitere Teamstützen. Dafür kam Dario Bärtsch vom Team Zwei in seinem 217.  Spiel für den SC Rheintal noch zu seinem 1.Liga Debüt und seinem ersten Assistpunkt.  Am meisten fehlen aber die Scorerpunkte von Lukas Sieber, der im Durchschnitt mehr als einen Punkt pro Spiel erzielt hatte, doch seine hartnäckige Fussverletzung hindert ihn am spielen.

Auch der Spielverlauf  zeigte immer wieder die gleichen Merkmale. Diesmal ging der Gegner drei Mal in Führung und dreimal kämpften sich die Gastgeber heran und konnten  ausgleichen.  Doch am Ende reichten die Kräfte, die Zeit und das nötige Spielglück nicht aus, um den vierten Rückstand wettzumachen.   

Johannes Lins darf jubeln. 1:1 Ausgleich. Götti: UBS Rheintal

Das erste Drittel ausgeglichen nach Toren, 1:1 mit Vorteilen für die Rheintaler, Vorsprung wäre möglich und nicht unverdient gewesen.

 Kurz nach der ersten Pause Abstimmungsprobleme beim Wechseln und in einer praktischen Überzahl das 2. Tor für die Gäste.  Der Ausgleich nach 37 Minuten eminent wichtig,  Sascha Moser von „zwoa“ verwertete kaltblütig.

Auch Christa ist entzückt: Dario Bärtsch bei seinem 1. Liga Einsatz.

Am Ende blieb wieder  nur Frust.  

Das Schlussdrittel zeigte noch einmal, dass die immer noch über zweihundert Zuschauer in der Halle ihr kommen nicht bereuen mussten. Begeisternde  Aktionen auf beiden Seiten, Tempo und Hochspannung und Kampf bis zum geht nicht mehr.  Die Steinböcke machen Druck, doch die Rheintaler halten dagegen und kommen ihrerseits zu goldenen Chancen. Die erneute Führung der Gäste können Pascal Obrist und Sandro Bartholet mit einer Traumkombination ausgleichen. Noch fehlten vier Minuten und eine Strafe gegen Rheintal, erst die zweite in diesem an sich sehr fairen Spiel,  brachte Gefahr,  vor allem vor dem Gästetor. Die Luchse verpassten zwei Möglichkeiten, das Spiel mit einem Shortander zu entscheiden, die Hockeygötter aber definitiv nicht auf ihrer Seite. Und so kam es  wie es nicht kommen müsste.  Strafe überstanden, und dann der Hammer, die Scheibe lag wieder im Rheintaler Kasten.  Dann noch ohne Torhütter alles versucht, alles nichts genützt.  Schon wieder das alte Lied, gut gekämpft und trotzdem verloren. Eine Partie, die eigentlich zwei Sieger verdient hätte,  aber das gibt es bekanntlich nicht und für die Verlängerung reichte es auch nicht.

Pascal Obrist in aussichtsreicher Position, doch was macht der Stock da ?

Darum Kopf hoch, am Samstag geht es nach Luzern und am kommenden Dienstag das letzte Heimspiel gegen die Red Lions aus Reinach.

Und ewig kann diese Serie ja nicht weiter gehen.

Anstatt Tor gibts nur eine Flugeinlage …… !!

Fotos: Karin Manser und Sepp Schmitter

SC Rheintal – HC Prättigau Herrschaft.

Zweitletztes Heimspiel der Saison.

Nachdem in Arosa, Chur, Herisau und Wil die Eishockey Saison nach der ersten Playoffrunde abgeschlossen ist,  wird im Rheintal noch munter weiter gespielt.

Am Dienstag kommen nochmals die Steinböcke aus dem Prättigau nach Widnau. Auch sie haben am letzten Samstag verloren und zwar mit 1:3 in Luzern. Sie brauchen darum noch Punkte,  um  auch rechnerisch den Ligaerhalt sicherstellen zu können.

Nochmals Vollgas: Lukas Thurnherr, 27 Götti: Ibatec AG, Oberriet.

Das ist schon das vierte Zusammentreffen der beiden Clubs in dieser Spielzeit und das letzte liegt nur drei Wochen zurück. Damals gab es sozusagen das Standard Resultat der letzten Spiele, der SCR verlor mit 2:3. Die vorhergehenden Duelle in  der Meisterschaft konnte der SC Rheintal für sich entscheiden. Doch seither ist viel Wasser den Rhein heruntergeflossen und das Team des SC Rheintal hat sich stark ausgedünnt. Langzeitverletzte und Grippekranke machen dem Trainerstab immer wieder einen Strich durch die Rechnung. So darf man auch am Dienstag gespannt sein, wer auflaufen kann. Sicherlich werden aber diese Spieler wie immer   alles geben, denn sie möchten sicher noch den ersten Platz in dieser Abstiegsrunde verteidigen. Auch ein Grund, nochmals in die Aegeten zu gehen und die Mannschaft zu unterstützen, denn von den Spielern bleibt auch keiner einfach so zuhause.

Also nochmals:  Hopp SC Rheintal.  

Spielbeginn. Dienstag 18. Februar 20.00 Uhr Aegeten Widnau.

Punkte nur um Sekunden verpasst.

Der SC Rheintal unterliegt den Roten Löwen einmal mehr unglücklich mit 2:3

SEPP SCHMITTER

Der SC Rheintal reiste wiederum mit Minimalkader in den Aargau. Mit Yves Breitenmoser,  Junior Andreas Weber und Pascal Obrist vom Team II waren es aber immerhin drei komplette Blöcke, die das fast unmöglich möglich machen sollten.  Bereits nach fünf Minuten konnten die Gäste in Führung gehen,  Johannes Lins versenkte das  Zuspiel von Adrian  Ströhle.  Dann folgten viele Strafen, vor allem gegen den SCR. Nötig und weniger nötige Strafen und solche, die  im Defensivkampf einfach dazugehören. Dies Verteidigungsarbeit war aber insofern erfolgreich, denn die Hausherren konnten keine einzige Strafe ausnutzen, so dass die Führung bis zur Pause bestand hatte. 

Kurz nach Wiederbeginn dann der Doppelschlag der Löwen, und damit ihre  erstmalige Führung. Die Luchse wussten die passende Antwort, denn Pascal Obrist konnte nochmals  ausgleichen.   Kurz nach Spielhälfte lagen die Aargauer wieder voraus, und hatten damit im Mitteldrittel die Nase vorne.  

Die Rheintaler kämpften verbissen weiter und versuchten bis zum Schluss alles, das Blatt nochmals zu wenden. Doch auch aus den Strafen, die nun auf der Gegenseite den Abwehrkampf prägten konnte kein Profit geschlagen werden. Das altbekannte „Problem“,   der Riese Kunz im Reinacher Tor machte  mit seinen Paraden den Gästen das Leben schwer. Der SC Rheintal versuche es noch ohne Torhütter, mit sechs Feldspielern. Es  wurde mächtig Druck gemacht und der hochverdiente Ausgleich fiel, aber eine Sekunde zu spät. Die Schlusssirene rettete den Reinacher die drei Punkte. So nahe können Glück und Pech beieinanderliegen.

Weil aber der HC Luzern zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft mit 3:1 gewonnen hatte, konnten sich die fast hundert Fans der „Rüebliländer“ noch nicht über den mathematischen Ligaerhalt freuen. Dies Entscheidung fällt eventuell im nächsten Spiel im Direktduell Red Lions gegen HC Luzern.  

Der SC Rheintal spielt am Dienstag 18. Februar um 20.00 Uhr zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft.

Red Lions Reinach – SC Rheintal

Der SC Rheintal muss am Samstag nochmals den langen Weg nach Reinach machen, um  bereits zum vierten Mal in dieser Saison gegen die Roten Löwen zu spielen.

Das erste Spiel  in Reinach endete mit einer 3:5 Niederlage, jedoch die Heimspiele konnten die Luchse gewinnen. Im Herbst mit 5:2  und im Januar mit 3:2. Besonders dieses Resultat machte Freuden, weil die beiden siegbringenden Treffer erst in den letzten Minuten gefallen sind. Dass es bei  der momentanen Personal Situation schwierig werden wird, ist klar, wenn auch erst am Freitag auskommt, wer überhaupt spielen kann.

Reinach hat am Mittwoch in Grüsch gegen Prättigau-Herrschaft dank einem Powerplaytreffer in der zweitletzten Minute drei Punkte eingefahren. Damit liegt  der SC Rheintal immer noch sechs Punkte vor seinen Verfolgern  und dieser Platz in der Abstiegsrunde sollte mindesten noch verteidigt werden.

Spielbeginn Samstag 20.15 Uhr  KEB Oberwynenthal Reinach.  

SC Rheintal verschenkt wieder zwei Punkte an das Schlusslicht Luzern.

Sepp Schmitter

Nach dem tollen Cupspiel vom Samstag durfte man gespannt sein, wie sich die Nater Truppe in der Abstiegsrunde schlägt. Da sich aber mit, mit Breitenmoser, Kuster und Holdener weitere Spieler als Krank oder verletzt abgemeldet haben, wurde der Soll-Bestand nicht mehr erreicht. Wenigstens funktioniert aber die Solidarität im Verein, so dass spontan Sascha Moser, Philipp Schlegel und Pascal Obrist vom Team II eingesprungen waren. Und von den „Jungen“ stand nur Leon Romagna zur Verfügung. Zudem spielt Mica Moosmann  die Playoffs mit Rapperswil Elite B, Noel Vetter mit HC Thurgau U 20, und Markus Waidacher mit Chur MSL.  So ist es mit den B Lizenzen, wenn der Stammverein ruft.

„In alter Frische“ Sascha Moser 20 machte das 1:0, Götti :4 Your Life, Med. Massage Rebstein,

Mit einem Rumpfteam starteten die Hausherren ins Abenteuer. Es war  Sascha Moser der die Vorarbeit  von Dominic Pfeiffer mustergültig abschloss und den ersten Treffer schoss. Luzern über weite Strecken harmlos, das Niveau des Spieles dementsprechend. Nach dem zweiten SCR Treffer im Powerplay, einer Berweger – Sabanovic Kombination schien das Spiel gelaufen. Beide Torhüter spielten stark und entschärften die wenigen guten Möglichkeiten. Im Schlussdrittel erwachte Luzern, zu viel stand für sie auf dem Spiel. Und so kamen sie nach 45 Minuten zum Anschlusstreffer.

die verletzten Knöpfel, Manser, Holdener und Stoop auf der Tribüne. „Hopp Rhintal.“

Der SC Rheintal kontrollierte den Gegner weitgehend und so plätscherte das Spiel vor sich hin. Bis der Trainer eingriff und eines seiner berühmten Time out nahm. Es dauerte gerade mal dreissig Sekunden bis die Gäste die allgemeine Verwirrung nutzten und ausgleichen konnten.  Ein weiteres Tor der Luzerner wurde wegen Torhüterbehinderung annulliert und so retteten sich die Luchse mit einem Punkt in die Verlängerung. Dort machten sie drei Minuten Druck, brachten die Scheibe aber nicht ins Tor. Eine Strafe besiegelte dann das Schicksal denn die Luzerner konnten ihre erste Möglichkeit nutzen und den Zusatzpunkt ergattern. Damit lebt die Hoffnung der Leuchtenstädter auf den Ligaerhalt weiter.

Nicht zu beneiden: Sportchef Fabian von Allmen : Götti: Cretti Kaffee Au,
Trainer Roger Nater,

Das nächste Spiel ist am Samstag in Reinach, das nächste Heimspiel am Dienstag 18. Februar um 20.00 Uhr gegen HC Prättigau Herrschaft.

Remo Zollinger, Sportredaktor Rheintaler.ch

OK Rheintaler Jassmeisterschaft beschenkt den SC Rheintal.

OK Präsident René Müller überreicht den Erlös an den Sportchef Fabian von Allmen

Zum 33. Mal wurde im November 2019 die Rheintaler Jassmeisterschaft durchgeführt. Dank 499 Jasserinnen und Jassern, vielen Sponsoren , Inserenten und Gabenspendern konnte wiederum ein beachtlicher Reingewinn erreicht werden. Allen, die das ermöglichten, ein herzliches Dankeschön.

Der Erlös soll für neue Nachwuchstrikots, Material für Hockeyschule und Nachwuchsmannschaften, sowie Turnier, Reise und Schiedsrichterspesen im Nachwuchs eingesetzt werden. Das Ok. Jassmeisterschaft ist überzeugt, dass dieses Geld sicher gut investiert und sinnvoll eingesetzt ist.

Der SC Rheintal bedankt sich bei allen, die bei der Jassmeisterschaft mitgeholfen haben, recht herzlich, besonders aber beim OK.

Die 34. Jassmeisterschaft ist für den November 2020 geplant.