Spielbericht

Unser 2. Mannschaft verliert das Finalspiel um den 4. Liga Meister mit 1:3

Die Mannschaft um unsren abtretenden Trainer Ruppert Hutter verliert das Finalspiel der 4. Liga Ostschweiz gegen den EHC Flims vor 213 Zuschauern mit 1 : 3 (1:2, 0:1, 0:0)

Trotzdem dürfen die Spieler stolz über das Erreichen des Finalspiels und der damit verbundene Aufstieg in die 3. Liga sein. Nach einer langen Saison verabschieden sich die Spieler in die Sommerpause, bevor sie im August die neue 3. Liga Saison starten werden.

Schweizer Nationalhymne mit unserer 2. Mannschaft

Sieger der 4. Liga Masterround B – SC Rheintal II

Mit dem ungefährdet deutlichen 15 : 3 (3:1, 4:0, 8:2) Sieg über die Ass.Sp. Osco sicherte sich die zweite Mannschaft des SC Rheintal den Platz und das Heimrecht um den 4. Liga Meister der Saison 2018/ 2019 spielen zu können.

Das Finalspiel um den 4. Liga OS Meister findet am Samstag 16. März 2019 um 21:00 Uhr im Sportzentrum Aegeten in Widnau gegen den EHC Flims statt.

Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Red Lions Reinach – SC Rheintal

Die Rechnung ist beglichen. Der SC Rheintal gewinnt auch das letzte Spiel der Saison in Reinach  mit 4:1.  (1:1,0:0,0:3)

 SEPP SCHMITTER

Der Bus des SC Rheintal hatte noch Startschwierigkeiten, die Abfahrt verzögerte sich um ein paar Minuten. Die beiden Teams aber legten sofort los wie die Feuerwehr. Die Präzision musste dem hohen Tempo Tribut zollen und viele Fehlpässe und Scheibenverluste prägten das Spiel im Startdrittel. Wiederum waren es nur zwölf Luchse gegen dreizehn Löwen,  aber alle hochmotiviert und voll bei der Sache. In der 10 Minute gingen die Hausherren etwas überraschend in Führung. Ein verdeckter Schuss von Gian Bachmann fand den Weg ins Netz von Ramon Metzler im Tor der Gäste. Doch die Rheintaler hatten die richtige Antwort parat, nur 23 Sekunden später verwertete, Adrian Ströhle einen Pass von Sandro Bartholet zum Ausgleich. Kurz vor Ende des Abschnitts die erste Strafe, die aber keinen Schaden anrichtete. Je 2 Strafminuten waren dann auch das  einzige Bemerkenswerte im Mittelabschnitt. Der SC Rheintal drückte dem Spiel mehr und mehr den Stempel auf, aber auch bei gefühlten 75 Prozent Scheibenbesitz und um ein vielfach höheres Chancenpotenzial, Tore wollten keine fallen. Beide Teams hatten etwas Tempo rausgenommen um die Kräfte zu schonen, das Spiel wurde dadurch besser, aber auch zwei Starke Torhüter hielten ihre Teams im Spiel.

Entscheidung im Schlussdrittel

Die Löwen wollten es nun wissen und Renggli wanderte gleich für einen rüden Bandencheck zwei plus 10 Minuten in die Kühlbox. Eine weitere Strafe wurde vom ruhig und diskret pfeifenden Schiedsrichtertrio gegen die Red Lions ausgesprochen,  und brachte dem SCR die Möglichkeit der doppelten Überzahl. Doch das Powerplay war nicht das Gelbe vom Ei, die Lücke beim Hünen Andrin Kunz im Löwen Tor liess sich nicht finden. Aber auch Ramon Metzler konnte sich bewähren und verhinderte mit einem wahren Big Save bei einem der wenigen gefährlichen Konter die Führung der Rüebliländer.   Dann endlich das hochverdiente Tor für die Rheintaler. Der junge Pascal Kuster reagierte am schnellsten auf einen Abpraller und konnte die Scheibe im Gehäuse parkieren. Nur drei Minuten später legte Damian Holenstein nach einem prächtigen Vorstoss auf Claudio Engler zurück und sein Schuss passte genau in die Torecke,  der Vorsprung war auf zwei Tore ausgebaut.  Ein  hartnäckiges Nachsetzen brachte die Endgültige Entscheidung.  Luca Binder traf zu 4:1 und damit war der Kessel geflickt, drei Punkte im Trockene und die Rechnung ausgeglichen, die Saison fand einen versöhnlichen Abschluss.  

Löwen Bändiger oder Trainer Raphael Zahner und sein illustrer Assistent Morgan Samuelsson, Mehrfacher Internationaler und auch Schweizermeister und Hockeyexperte, versuchten ihre Mannschaft auf Betriebstemperatur für die Abstiegsrunde zu bringen. Doch auch diese Kombination war nicht vom Erfolg verwöhnt, und zeigte, dass die Tore immer noch auf dem Feld erzielt werden und nicht auf der Trainerbank. Und 69 Zuschauer brachten die Halle auch nicht gerade zum Beben.    

Nun, nach der Saison ist vor der Saison, die verantwortlichen des SC Rheintal arbeiten mit Hochdruck daran, eine schlagkräftige Truppe für die nächste Saison zusammenzustellen. Es gilt, die Teamstützen bei der Stange zu halten, was nicht selbstverständlich ist, den Jungen eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten und das ganze sinnvoll zu verstärken. Die Fans erwarten kein absolutes Spitzenteam, aber eine solide Mannschaft, die mindestens im Mittelfeld Akzente setzen kann und keine Zittersaison oder Abstiegssorgen hat, also ein klares Bekenntnis zur ersten Liga. Das Rheintal und seine viele treuen Fans haben das verdient, spannende und attraktive Spiele auf 1. Liga Niveau. All diese Fragen und auch die nach dem Trainer werden in den nächsten zwei Wochen beantwortet.

Und was unsere SCR Jungs sonst noch drauf haben, bewiesen sie bei der Ankunft in Widnau. Die halbe Mannschaft war schon umgezogen und geschminkt und der Bus brachte sie ohne Probleme nach Altstätten an die Fasnacht. 

EHC Uzwil – SC Rheintal 5:6

SC Rheintal kann doch gewinnen. 12 Rheintaler gewinnen gegen 13 Toggenburger in einem absolut verrückten Spiel mit 6:5 nach Penaltyschiessen.  

SEPP SCHMITTER

Bodemann verletzt und Kuster krank, damit noch gut zwei Blöcke, die die Kohlen aus dem Feuer holen sollten. Und wie sie das gemacht haben,  war dann wirklich bewundernswert.  Das Spiel begann sofort mit einem hohen Tempo, beide Teams wollten es noch einmal wissen. Die erste Strafe gegen Uzwil brachte Damian Holenstein in Abschlussposition und das Führungstor war Tatsache. Dem  schnellen Ausgleich durch Aron Lipp folgte eine Traumkombination und Pascal Knöpfel konnte die erneute Führung realisieren. Doch es kann noch besser, in Unterzahl gab es ein Pully vor dem Uzwiler Tor und Sandro Bartholet schoss blitzschnell zum 1:3   Pausenresultat. Die Rheintaler nun  völlig entfesselt, eines der besten Spiele der Saison.

Ein Drittel dauert genau 20 Minuten.

Die Hausherren wollten  natürlich so schnell wie möglich die Kontrolle im Spiel und trafen auch zum Anschluss, der Ex Rheintaler Sascha Broder war der Täter. Sandro Bartholet schoss sogar noch ein zweites Tor,  doch dann konnte der Uzwiler Manuel Grigioni mit zwei Toren den Ausgleich schaffen, die Defensive der Rheintaler kurzfristig nur mittelklassig. In der letzten Minute wiederum eine Strafe gegen Uzwil und der SC Rheintal mit effizienten Powerplay. Als viele gedanklich schon in der Kabine waren,  donnerte Haris Sabanovic den schwarzen Kobold,  sozusagen auf den letzten Drücker,  mit der Pausensirene in die  hohe Ecke zur erneuten Führung.

Sandro Bartolet immer an Drücker, zwei Tore und best Player.

Wieder Ausgleich, es gab Verlängerung und Penaltyschiessen

Uzwil wechselte seinen Torhüter, der SC Rheintal hatte dafür keinen Grund, denn Fabian Lütscher lief zu später Höchstform auf. Er kratzte die unmöglichsten Dinge,  und trug damit massgeblich zum Resultat bei, als ob er um einen neuen Vertrag spielen würde. Die Uzwiler zeigten Nerven und auch eine gewisse  Abschlussschwäche, was zu Überreaktionen und Strafen führte.  Sie nahmen sich damit weigehend selber aus dem Spiel und hatten weniger Ausgleichsmöglichkeiten. Bis ein blitzartiger Konter nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Robin Reimann konnte seinen Strafstoss zum Ausgleich verwerten, Fabian Lütscher hatte einmal keine Abwehrchance.   So kam es zur Verlängerung und trotz zeitweiser Überzahl für den SC Rheintal  gab es keine Entscheidung.  Das Penaltyschiessen war dann reine Nervensache. SCR führte dank Fabian Lütscher mit 2:0, Uzwil glich aus,  die Luchse legten wieder vor.  Luca Binders Abschluss, kalt wie eine Hundeschnauze, machte  alles klar, der Zusatzunkt ging ins Rheintal.

Damit hat der SC Rheintal alle vier Spiele gegen Uzwil gewinne können, 2:1 und 5:1 Zuhause und zweimal mit Überstunden in Uzwil. Schade nur, dass solche engen Spiele nicht zuhause im Rheintal ausgetragen werden, denn dieses Spiel hätte mehr als die 150 Zuschauer verdient. Die 10 Prozent Rheintaler haben ihre Anfahrt sicher nicht bereut, denn so macht Eishockey Spass. “ En geile Matsch“.

Grosse Freude im kleinen Kreis….!!

Am Samstag geht es nun noch einmal nach  Reinach zu den roten Löwen, und da ist noch eine Rechnung offen. Denn gegen das Langzeit-Schlusslicht Reinach nur fünf Punkte, daran wagt noch niemand  zu denken. 

SC Rheintal – Red Lions Reinach

SCR verliert auch gegen Reinach

Remo Zollinger

Im zweitletzten Heimspiel der Saison unterlag der SC Rheintal den Red Lions Reinach mit 2:4. Für den SCR ging es um nichts mehr – das war zu merken. Für die Gäste aus dem Aargau war es erst der zweite Sieg in dieser Saison.

Natürlich, für den SC Rheintal ging es um nichts mehr, es war für ihn ein Testspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Trotzdem war die Stimmung im Ostrank nach dem Spiel gar nicht gut: Die treusten SCR-Anhänger schüttelten die Köpfe. Die Niederlage gegen Reinach ist eine Blamage. 

Mit 4:2 gewannen die Aargauer in Widnau. Es war erst ihr zweiter Saisonsieg – und es ist Mitte Februar, die Zeit, zu der sich die Eishockey-Saison dem Ende zuneigt.

Der Start ins Spiel war dem SCR gelungen. Er schoss zwar kein Tor und kassierte beim ersten Unterbruch nach 2:53 Minuten das 0:1, doch der SCR hatte das Spiel im Griff. Nur tendierte er zu sehr dazu, kompliziert zu spielen, die Scheibe zirkulieren zu lassen, statt den Angriff abzuschliessen. Bisweilen wirkte das gar etwas überheblich. Trotzdem gelang Sabanovic anderthalb Minuten vor der ersten Pause das 1:1.

Doch danach war die Reihe erneut an die Aargauer. Rothen (23.) und Holinger (25.) erzielten die Tore, die die 3:1-Führung Reinachs bedeuteten. Der SCR nahm daraufhin ein Time-Out – doch wenige Sekunden danach gelang Bachmann das 1:4 (27.).

In der Folge rannte der SCR an, kam durch Kuster (35.) auch nochmals zu einem Tor. Zu mehr als das reichte es in diesem schwachen Spiel allerdings nicht.

SC Rheintal – EHC Uzwil.

Dank starker Mannschaftsleistung 5:1 gewonnen. Adrian Ströhle mit 4 Toren „Mann des Abends“.

SEPP SCHMITTER

Die Saison geht langsam dem Ende entgegen und einige  werden froh sein darüber, nicht nur weil dann der Frühling kommt, sondern weil die Verletztenliste immer länger wird. Nach Lukas Thurnherr und Sandro Stoop, die beide an der Hand operiert werden mussten, hat es nun auch Renato Engler getroffen. Zwar kommt er um eine Operation seiner Hand herum, seine Saison ist aber auch so zu Ende. Und weil Beruf  und das Militär auch noch ihren Tribut forderten, konnten nur noch 14 Spieler auflaufen.  Immerhin aber noch um einen  mehr als die Gäste aus Uzwil. Die B Lizenzspieler stehen auch nicht mehr alle zur Verfügung, weil sie in ihren Stammclubs gebraucht werden.

Der SC Rheintal begann  resolut und hatte bereits nach 30 Sekunden die erste klare Möglichkeit. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, doch Uzwil kam immer besser in Spiel, bis sie eine Strafe kassierten. Das Powerplay zeigte Wirkung, denn nach 90 Sekunden ohne Wechselmöglichkeit waren die Gäste ausgeklügelt und Adrian Ströhle konnte zum Führungstreffer einschiessen. Ramon Metzler lancierte kurz vor der Pause Damian Holenstein, der nach einem  Spurt übers halbe Spielfeld für Adrian Ströhle servierte,  was das zweite Tor bedeutete.   Mit dieser wichtigen 2:0 Führung ging es zum ersten Mal in die Kabine.           

Ströhle Show ging weiter.

Doch es kam noch besser, nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn donnerte Adrian Ströhle den Hartgummi von der blauen Linie unhaltbar zum 3:0 ins Netz von Goalie Bauer. Eine eigenartige Strafenpraxis folgte kurz darauf. Die Teams machten sich nach einem Unterbruch zum Einwurf bereit, als sich die drei Unparteiischen zur Beratung zurückzogen und dann auf zwei Minuten für Spielverzögerung gegen den SC Rheintal entschieden. Die Scheibe war bei einem Befreiungsversuch ins Netz über der Verglasung geflogen. Die Strafe blieb ohne folgen, aber wenig später konnte Beilchenbacher den Ehrentreffer für die Habichte aus dem Gewühl heraus erzielen.   Uzwil suche nun vehement den Anschlusstreffer, doch die SC Rheintal Verteidigung stand für einmal konsequent richtig und liess keine Treffer mehr zu.   Ein weiteres Tor im Powerplay, das vierte von Adrian Ströhle,  führte zum beruhigenden 4:1 vor der zweiten Pause, denn zwei Tore haben die Uzwiler schon mal aufgeholt, aber drei schienen unmöglich.

Verschwörungstheorie…..!!

Somit wurde das Schlussdrittel noch zum Schaulaufen, beide Teams rissen nicht mehr allzu viel, Rheintal musste nicht und Uzwil konnte nicht mehr. Das Drittel wäre beinahe Torlos verlaufen, wenn sich Luca Binder nicht noch ein Herz gefasst hätte, unwiderstehlich antrat und mit einem satten Schuss das Endresultat festlegte. Der SC Rheintal konnte dank Einsatz und grosse Siegeswillen den wiederum über 330 Zuschauern einen unterhaltsamen Abend bescheren. Ramon Metzler, der in Aarau pausiert hatte, kam gestärkt zurück,  zeigte eine gute Leistung, und konnte sich sogar einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

Prominent besetzt, die Ersatzbank des SC Rheintal:
Hinten v. L. Sascha Moser, Nico Paul, Yves Breitenmoser, Begleiterinnen, Alexander Paul, Vorne: Ramon Untersander, Manuel Holenstein, Fabian Von Allmen, Lukas Thurnherr, Fabio Jüstrich.

Weiter geht es am Dienstag gegen das Schlusslicht Red Lions Reinach und am Samstag gegen Argovia Stars.  Beide Spiele beginnen um 20.00 Uhr.

Ligaerhalt auch rechnerisch klar

Der SC Rheintal gewinnt in Aarau mit 2:1 nach Verlängerung. Das Team 2 sicherte den Team 1 den Ligaerhalt.  Danke.!

SEPP SCHMITTER

Wegen der frühen Abreise, Valentinstag, Militär, Verletzungen und beruflicher Abwesenheit standen zu wenige Spieler bereit, so dass die Teamverantwortlichen die Reserven anzapfen mussten.  Die beiden Topscorer Sascha Moser und Phillip Schlegel von Team 2 stellten sich als Notnagel zur Verfügung und wurden ihrer Rolle vollauf gerecht. Sie  bildeten mit ihrem ehemaligen Kollegen Damian Holenstein das neue „Dreamteam“, und drückten dem Spiel den Stempel auf.    

Unsere neue „alte“ Sturmlinie Hola, Mösa, Schlegi.

Das Startdrittel verlief ausgeglichen und relativ ereignislos, zwei kleine Strafen, viele ausgelassene Chancen auf beiden Seiten. Es wurde „Glescherschach in der Kapelle“ gespielt,  die Stimmung entsprach den immerhin 65 Zuschauern.  Ein Lattenknaller von Sandro Bartholet war schon der grösste Pluspunkt und so ging es torlos in die Kabinen.  

SC Rheintal legte vor

Etwas intensiver dann das Mitteldrittel. Beide Teams waren nun redlich bemüht, etwas an dieser Torflaute zu ändern, doch die Zuteilung und vor allem die Präzision und Cleverness liessen zu wünschen übrig. Zwei Rheintaler, mausbeinallein vor dem Aargauer Torhüter, machten das unmögliche möglich, nämlich die Scheibe nicht im Tor unterzubringen. In der 28 Minute dann die Erlösung, die Passfolge Phillip Schlegel, Sascha Moser und Damian  Holenstein bedeutete die Führung für den SC Rheintal. Die Hausherren mussten nun etwas mehr fürs Spiel tun und es kam ersten Emotionen auf. Einen Check gegen den Kopf stecket Damian  Holenstein noch locker weg, doch die Handabwehr von Renato Engler war sehr schmerzhalt und seine angeschwollene Hand hinderte ihn am weiterspielen. Die ausgesprochenen Strafen brachten aber nichts Zählbares und so blieb es beim knappen Vorsprung.

Die Luchse kontrollierten das Spiel und versuchten mit schnellen Vorstössen, die Sterne vom Himmel zu holen. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich. Eine Steilvorlage aus der Kurve missglückte gründlich, entpuppte sich als Traumvorlage für  den Gegner, der in aller Seelenruhe die Scheibe für Fabian Lütscher unhaltbar in die obere Ecke zimmerte. Damit ging es zurück auf Start und alles begann von vorne. Die Aargauer witterten Morgenluft und suchen die Entscheidung, die Rheintaler hielten dagegen und hofften ihrerseits auf einen Lucky Punch.  Aber auch in diesem  Endspurt liessen sich die beiden Torhüter nicht mehr bezwingen und so gab es je einen Zähler und Verlängerung.

Da die Überzeit mit nur 3 gegen 3 gespielt wird, war die taktische Aufstellung enorm wichtig, denn jeder Fehler kann ein Gegentor bedeuten.  Die Rechnung von Roger Nater ging auf und wie. Zuerst eine eher Defensive Linie und dann den Paradesturm. Damian Holenstein mit einem kurzen Zuspiele zu  Phillip Schlegel und der konnte zum vielbejubelten Siegtreffer eintüten. Ein Comeback für die Geschichtsbücher, nach drei Jahren Pause nochmals zwölf Einsätze mit der zweiten Mannschaft und nun seinen ersten Treffer  für den SC Rheintal in der ersten Liga. Damit ist auch Punktemässig alles im grünen Bereich und der SC Rheintal auch  nächste Saison erstklassig.

Juhui….!!!

Zwei Drittel Top, Schlussdrittel Flop,

Vor dem Spiel gab es noch einen Zustupf in die Nachwuchskasse.

René Müller, OK Präsident der Rheintaler Jassmeisterschaft überreichte dem Sportchef Fabian von Allmen eine Check über 10’00.00 Franken.

Mit dem Erlös der 32. Rheintaler Jassmeisterschaft von November 2018 werden neue Trikots und  Material für den Nachwuchs angeschafft und Beiträge an die Turnierkosten geleistet. Damit wird der Ertrag sicherlich Zukunftsweisend eingesetzt.

Der SC Rheintal und die Nachwuchsabteilung bedanken sich bei  allen Jasserinnen und Jassern und dem ganzen OK für die grosse Arbeit und die grosszügige Unterstützung.

Der SC Rheintal verliert nach sehr gutem Start noch mit 2:5.

SEPP SCHMITTER

Praktisch mit dem letzten Aufgebot, es fehlten sechs Stammspieler, musste der SC Rheintal gegen die favorisierten Tessiner antreten. Trotzdem übernahmen die Hausherren schnell das Spieldiktat und belagerten das Tor der Gäste. Die einzige Strafe gegen den SC Rheintal im Startdrittel wurde  schadlos überstanden,  und das Spiel verlagerte sich mehr und mehr vor das Tessiner Gehäuse. Aber wie so oft, die besten Möglichkeiten wurden versiebt, und der SC Rheintal hätte längst führen müssen. Langsam erwachten auch die über 350 Zuschauer und spendeten Szenenapplaus. Das besonders laut, als Patrick Gschliffner einen Zuckerpass von der blauen Linie vors Tor brachte und Simon Lenz gekonnt und unhaltbar ins Tor ablenkte. Eine Augenweide, leider aber mit seltenheitswert. Einmal mehr fehlte die Kaltblütigkeit und Präzision vor dem Tor,   doch der SC Rheintal führte verdient,  aber viel zu knapp mit 1:0.

SC Rheintal kaum zu bremsen…..!

Nach dem Pausentee ging es im gleichen Stil weiter, der SC Rheintal überlegen, die Tessiner in die Defensive gedrängt, wann hat man ein solches Spiel der Luchse zum letzten Mal gesehen. Ramon Metzler konnte die wenigen Angriffe der Gäste problemlos abwehren und sein angeknackstes Selbstvertrauen wieder etwas aufbauen. Das bestätigte er auch bei seinem   Ausflug, als er beim  Pullypunkt einen Soloangriff eines Tessiners unschädlich machte. Sozusagen im dümmsten Moment, eine Minute vor Schluss dann der Tiefschlag. Nur wenige Sekunden unkonzentriert in der Abwehr  und es hiess 1:0. Dieser Spielstand entsprach aber alles andere als dem gesehene und schmeichelte den Gästen aus der Sonnenstube.

Emotionales Schlussdrittel

wer gibt hier den Ton an… ?

Einer alten Weisheit entsprechend kassierten die Rheintaler Tore, anstatt selber welche zu schiessen. Innerhalb von vierzig Sekunden musste Ramon Metzler zwei Mal hinter sich greifen, und die Scheibe aus dem Kasten holen.   Vorher wenig beschäftigt und daher nicht voll im Spiel,  musste er sich in einer zwei gegen eins Situation geschlagen geben. Auch die nächste Abwehr missglückte und die Scheibe kullerte ins Tor. Mit ach und krach konnte Renato Engler den verdienten Anschlusstreffer zum 2:3 realisieren und die Hoffnung kam zurück. Dann kamen Emotionen ins Spiel, es gab Strafen und ellenlange  Diskusionen mit den unsicheren Schiedsrichtern.  Die dauernden Provokationen der Tessiner liessen einen sonst eher ruhigen und besonnenen Marco Berweger ausflippen. Daraus resultierten zwei mal fünf Minuten plus vorzeitiges Duschen. Eine Sekunde vor Ablauf eines Powerplays  erzielten die Topscorer der Liga, Masa auf Pass von Lakhmatov den vierten Treffer. Eine Strafe gegen die Tessiner veranlasste den Coach Roger Nater zum Timeout und zur Herausnahme des Torhüters. Doch bevor das Überzahlspiel richtig lanciert werden konnte, landete ein Befreiungsschuss in Rheintaler Kasten. Damit war der Mist geführt und mit einem zwar achtbaren, aber sicher unglücklichen Resultat wurde die Qualifikation abgeschlossen. Wenn die nächsten Spiele in der Plazierungsrunde mit dem gleichen Elan gespielt werden, können sich die Zuschauer noch auf ein paar Hockey Leckerbissen freuen.   

Nun sind alle Entscheidungen gefallen. Der HC Prättigau-Herrschaft sicherte sich dank einem Sieg über Herisau den letzten Playoffplatz und Uzwil muss in die Abstiegsrunde zusammen mit Argovia Stars, Red Lions Reinach und dem SC Rheintal.  

Weiter geht es für die Luchse am Donnerstag 14. Februar mit dem Spiel in Aarau gegen die Argovia Stars und das nächste Heimspiel am Samstag 16. Februar um 17.30 Uhr gegen den EHC Uzwil.  

Dienstag 19. Februar: Heimspiel gegen Red Lions Reinach. 20.00 Uhr.

Samstag 23. Februar : Heimspiel gegen Argovia Stars. 20.00 Uhr

Die Saisonkarte hat auch für die Plazierungsrunde Gültigkeit und für die anderen Zuschauer gibt es eine Aktion 3 für 2.  Für nur F. 20.00 können sie sich alle drei Spiele auf einem Stehplatz anschauen, für nur Fr. 24.00 dürfen sie dazu sogar Sitzen. 

Die Playoff Paarungen sind

EHC Wetzikon – HC Prättigau – Herrschaft,

EHC Arosa – Pikes EHC Oberthurgau,

EHC Frauenfeld – SC Herisau,

GDT Bellinzona- EC Wil,

Arosa zu stark

Der SC Rheintal verliert auch das vierte Spiel mit 9:3 Toren.

SEPP SCHMITTER

Der Beginn der Partie war noch recht ansprechen, die Rheintaler liefen für einmal nicht ins offene Messer und  konnten das Spiel,  auch dank Überzahlspiel,  offen gestalten. In der  achten Minute entwischte dann der pfeilschnelle Jeyabalan  und servierte Amstutz den Shortander auf dem Tablett. Dann kassierte der SC Rheintal zwei Strafen gleichzeitig, dank  der dümmsten Regel im Eishockey, wegen unkorrektem Anspiel. Dabei kann der eigentlich unparteiische durch geschicktes Verzögern beim Einwurf eine frühzeitige Bewegung eines Spielers  und damit eine Strafe provozieren. Und weil sich die Teamleitung dadurch auch noch provozieren liess,  gab es noch eine Bankstrafe obendrauf. Daraus resultierten  zwei wunderbar herausgespielte Tore für die Steinböcke. Das vierte Tor gab Ramon Metzler den Rest, er liess   sich auswechseln und Fabian Lütscher durfte den undankbaren Posten zwischen den Pfosten übernehmen. Das 0:5 Pausenresultat, entsprach alles andere als dem gezeigten,  die vielen unnötigen Strafen hatten ein anfänglich gutes Spiel in schwierige Bahnen gelenkt.

Alles würde passen, doch die Scheibe findet den Weg ins Tor nicht….!!

Beruhigung im Mitteldrittel.

Nach einem schnellen Tor zum 0:6   mutierte die Partie irgendwie zum  Trainingsspiel. Die Bündner, gedanklich wohl schon beim ihrem Cupspiel gegen den EHC Dübendorf am Dienstag,  dosierten ihre Kräfte und die Rheintaler liessen auch die jungen Spieler Erfahrungen sammeln.   Leon Romagna, Pascal Kuster und Sandro Stoop stürmten in einer Linie und kamen sogar zu einer guten Torchance, hatten aber,  wie ihre erfahrenen Mitspieler,  im entscheidenden Moment Ladehemmung. Ein weiteres von insgesamt fünf Powerplaytoren sorgte für das Pausenresultat von 0:7.

Pascal Kuster macht einen Assistpunkt .

Lichtblicke im Schlussdrittel.

Manch einer fragte sich, wie ein Trainer seine Mannschaft bei diesem Spielstand zu Höchstleistungen im Schlussdrittel motivieren kann, doch offensichtlich ist das nicht schlecht gelungen. Die Einheimischen wollten ihrem treuen Publikum auch noch etwas  zeigen und so markierte Damian  Holenstein das erste SCR Tor kurz nach Wiederanspiel. Yanik Bruderer, der überragende Aroser  mit fünf Scorerpunkte,  legte  nach zum 1:8. Nochmals Damian Holenstein und Luca Binder sorgten noch für Resultatkosmetik zum 3:8 und Pascal Kuster rettete die Ehre der Jungen mit einen Assistpunkt.  Das liess  den Coach der Bündner und zum Time-out greifen, um seine Jungs nochmals anzutreiben.  Es reiche aber nur noch zum neunten Treffer, das Stängeli konnte  erfolgreich verhindert werden, und das Schlussdrittel ging als schwacher Trost resultatmässig mit 3:2 an die Hausherren. Damit wurde eine weitere Niederlage Tatsache und nun gibt es nur noch eine Möglichkeit für einen Sieg gegen einen „grossen“,  am kommenden Samstag um 17.30 Uhr gegen die GDT Bellinzona.

Streicheleinheiten…!

Am 12. Februar beginnt die Abstiegsrunde der letzen vier. Noch sind nicht alle Gegner bekannt, doch dürften die Heimspiel am 16. 19. und 23. Februar in Widnau stattfinden.

Das Team II hat den Spitzenkampf in der Verlängerung mit 5:6 verloren und damit den ersten Punkt abgegeben. In der Tabelle einen Punkt hinter Flims,  aber immer noch mit zwei Spielen weniger.

SC Rheintal 2 vs EHC Fims 5: 6 ( 1:3, 1:1, 3:1, 0:1)

Wie hart auch in der 4. Liga geschossen wird, zeigt diese Scheibe, die am Pfosten explodiert ist.

SC Rheintal entführt einen Punkt.

Herisau gewinnt das K(r)ampfspiel in der Verlängerung mit 2:1.

SEPP SCHMITTER

Ein nervöser Start, ein Abasten auf beiden Seiten, das alte Duell der Nachbarn bringt immer wieder eine gewisse Brisanz. Die Gäste kamen aber besser ins Spiel und hatten  auch die ersten dicken Chancen, doch den Stürmern fehlte die Präzision im Abschluss. Auch der Zeitnehmer stoppte einen vielversprechenden Angriff und wollte schon nach 10 Minuten Pause machen. Der SC Rheintal hatte trotz drei Strafen  etwas  mehr Spielanteile im Startdrittel, da aber beide Teams ihre Visiere schlecht eingestellt hatten, endete es nach 20 Minuten torlos.

Endlich Tore im Mitteldrittel

Es begann  wieder mit Strafen, zuerst ein Zweier gegen den SC Rheintal, ohne Folgen, und dann 2 Minuten gegen Herisau. Die Luchse versuchten Powerplay, doch die Bären ergatterten die Scheibe und Marco Koller traf zum Shorthander und der Führung für die Appenzeller.  Doch das Überzahlspiel lief  ja noch weiter und es war für einmal nicht die Paradelinie der Rheintaler, die traf.  Es war Dominic Pfeiffer der nur vierzig Sekunden später ausgleichen konnte und es war sein allererster Scorerpunkt in dieser Meisterschaft überhaupt. Damit war  das Resultat wieder ausgeglichen. Herisau machte nun mehr Druck und kam zu guten Chancen, bis plötzlich der SC Rheintal in doppelter Überzahl agieren konnte.  Sie liessen die Scheibe kreisen, verpassten aber den krönenden Abschluss, auch weil der starke Torhüter Marc Klingler keine Schwächen zeigte. Und weil auch Ramon Metzler in Rheintaler Kasten mit einigen guten Paraden glänzen konnte, blieb es beim Unentschieden und die Spannung fürs Schlussdrittel erhalten.  

Keine Entscheidung gleich Verlängerung.

Das Spiel nun auf Messers Schneide , ein offener Schlagabtausch und reine Nervensache. Herisau machte mächtig Druck, doch die Rheintaler wehrten sich nach Kräften. Sie spielten für einmal volle Konzentration und das volle 60 Minuten lang und sollten dafür belohnt werden.  Und auch die Unparteiischen leisteten Ihren Beitrag, denn  trotz hartumkämpftem Spiel gab es keine einzige Strafe mehr, die das Spiel entscheidend beeinflusst hätte. Die Zeit verrann ganz langsam und eine Verlängerung wurde immer wahrscheinlicher. Erinnerungen an das Playoffspiel drei vor zwei Jahren wurden wach, als die Herisauer in der letzten Minute das erste und entschädigende Tor erzielten. Doch diesmal gab es keinen Lucky Punch, es blieb beim  gerechten Resultat von 1:1 und damit Überzeit.  Die Verlängerung mit nur je drei Feldspielern war  wie immer sehr attraktiv. Zuerst hatten die SC Rheintal Stürmer drei aufgelegte Chancen, doch es wurden alle versiebt. Die Bären mit viel Geduld fuhren immer wieder zurück und nahmen neuen Anlauf bis sie die entscheidende Lücke fanden.  55 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschiessen traf Marco Koller zum zweiten Mal und sicherte seinen Farben den nicht unverdienten Zusatzpunkt.

Es war ein  richtiges Derbyspiel, es lebte aber nicht vom technischen Können der Akteure,  es gab viel  zu viele Fehlpässe und verschenkten Scheiben auf beiden Seien,  aber die Spannung war fast unerträglich hoch.    

Der SC Rheintal Trainer Roger Nater durfte trotz allem mit der Leistung seiner Mannschaft und dem einen Punkt  zufrieden sein und konnte seinen Heimweg für einmal zu Fuss antreten, sein Domizil liegt nur wenige Meter von Sportzentrum Herisau entfernt.

Weiter geht es am nächsten Samstag 2. Februar 17.30 Uhr

SC Rheintal – EHC Arosa.