Spielbericht

Der Bann ist gebrochen, der SC Rheintal gewinnt in Herisau mit 4:2

SC Herisau – SC Rheintal 2:4 ( 1:1, 0:0, 1:3

Sepp Schmitter

Es war ein Stardrittel  auf Biegen und Brechen, beide Teams starteten entschlossen. Schon nach zwei Minuten sahen sich die Gäste in doppelter Überzahl, doch das Powerplay noch zu wenig effizient. Etwas besser machten es die Hausherren, denn sie konnten ebenfalls in doppelter Überzahl agieren und Eigenmann markierte gekonnt den Führungstreffer. Eine Strafe lief noch weiter, bis   Luca Binder aus der Kühlbox kommend, bei seinem Solo den Ausgleich nur ganz knapp verpasste. Dank hartnäckigem nachsetzen kam der SC Rheintal doch noch zum verdienten Ausgleich, Johannes Lins konnte die Scheibe versenken. Gut für die Moral und das Spiel. Die Spannung wurde aufrecht erhalten.

Im Mitteldrittel kam etwas mehr Spielfluss auf, beide Teams versuchten, sich vor des Gegners Tor zu kombinieren und die Goalie konnten sich mehrfach auszeichnen. Die Durchschlagskraft fehlte auf beiden Seiten.  Dann fanden die Schiedsrichter das Rezept gegen aufkommende Langeweile und es gab wieder einmal Strafen, die zum Glück für die Rheintaler ohne Folgen blieben. Das Spiel offen,  aber auf Messers Schneide.

Vincent Sauter im Tor spielte sackstark und gut beschützt von seinen Vorderleuten…

Arbeitssieg im Schlussdrittel.

Gleich nach Wiederbeginn eine Schrecksekunde für die Rheintal Fans. Michael Holdener, der selber einmal die Herisauer Hosen anhatte, verlor kurz die Orientierung.  Völlig unbedrängt spielte er seinem ehemaligen Kollegen die Scheibe so schön auf den Stock, dass sich dieser die Ecke aussuchen konnte. Die erneute Führung der Appenzeller löste aber eine Gegenreaktion  aus und so konnten die  Rheintaler im  Powerplay den   traumhaft herausgespielten 2:2 Ausgleich notieren. Jonas Josef Kofler verwertete das Zuspiel von Yanick Bodemann zu seinem ersten Treffer für die Luchse. Knapp 10 Minuten vor Spielende dann die erste Führung des  SC Rheintal, Mica Moosmann wurde für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem 3:2 belohnt.  Nun waren die Bären gefordert und zeigen Ihre Krallen. Vincent Sauter zeigte sein ganzes Können und konnte mit tollen  Aktionen und auch einem Quäntchen Glück weitere Tore verhindern.  Die Herisauer nahmen ihr Time out, den Torhüter heraus und das schon zweieinhalb  Minuten vor Spielende. Doch das ging voll in die Hosen. Die Rheintaler konnten befreien, erkämpften sich die Scheibe und nach einer Ehrenrunde ums leere Tor konnte wiederum Mica Moosmann den Gummi im Gehäuse parkieren und die drei Punkte ins trockene schaufeln. Herisau war nochmals alles nach vorne, doch die Luchse brachten den Vorsprung über die Zeit und konnten  mit ihrem neuen Trainer Sascha Moser den etwas unerwarteten ersten Sieg in dieser Saison feiern.  Und damit war auch die Gefahr gebannt, dass sich Michael Holdener am Schluss gar noch in die falsche Garderobe verirren könnte.

Mica Moosmann mit zwei Tore und einem Assist „Mann des Spiels“

Weiter geht es am Mittwoch auswärts gegen das punktelose Luzern.  

Nächstes Heimspiel:

Samstag 17. Oktober 17.30 Uhr SC Rheintal – HC Prättigau-Herrschaft.

Telegramm :

 SC Herisau  – SC Rheintal  2:4 ( 1:1, 0:0, 1:3)

Ort:  Sportzentrum Herisau  Zuschauer:  281   SR: Gamper, Scheggia, Cantamessi,

Tore: 10. Gartmann ( Bommeli, T. Koller) 1:0, 17. Lins (Bartholet) 1:1, 41. Eigenmann 2:1, 43. Kofler (Bodemann, Moosmann) 2:2, 51. Moosmann (Bodemann, Holdener) 2:3, 58. Moosmann (Holdener, Waidacher) 2.4,

Strafen:   Herisau 5 x 2 Min, 10 Min. Eigenmann,   SC Rheintal 6 x 2 Min.

Aufstellung Herisau:  Bauer ( Allenspach) Bleicker, Hoffmann, Hofstetter, Olbrecht, Koller M. ) Noser, Frischknecht, Hohl, Eigenmann, Koller T. ) Popp, Inauen, Lüthi, Kobler, Gartmann, Bommeli,

Coach: Stüssi Rene,

Aufstellung SC Rheintal: Sauter,  (Metzler,) Thurnherr, Sabanovic,  Berweger, Binder,  Bartholet, Bodemann, Vetter,  Kuster, Stoop,  Holdener, Romagna,  Lins, Adam, Kofler, Giger, Obrist, Rozajac, Waidacher, Moosmann, 

Coach: Sascha Moser

Bemerkungen:  SC Rheintal ohne Eugster,

Die Spieler bedankten sich artig bei den Fans für die Unterstützung.
Das Lachen ist zurück…. oder, auch so geht Corona. !!

SC Rheintal – Argovia Stars

Wieder keine Punkte, Der SC Rheintal unterliegt den Argovia Stars mit 1:3.  SEPP SCHMITTER

Das Startdrittel hatte eigentlich sehr gut begonnen, schon nach 30 Sekunden die erste klare  Möglichkeit, die Luchse verlagerten das Geschehen vor das gegnerische Tor. Und  nach 5 Minuten hätte es auch  2:0 stehen können. Aber hätte, wenn und aber, die Aargauer kamen mit ihrem ersten richtigen Angriff gleich zum ersten Tor und entgegen dem Spielverlauf lagen sie in Führung. Der SC Rheintal hatte im Stardrittel klar mehr Spielanteile, nur  das Resultat stimmte nicht.  So ging es mit Rückstand für die Hauherren in die  erste Pause.

Keine Tore im Mittelabschnitt

Der SC Rheintal beginnt wiederum sehr Druckvoll, doch werden die besten Chancen aufgelassen. Beide Torhüter können sich auszeichnen und sind verantwortlich dass  das zweite Drittel torlos endet. Statistiker hatten  aber festgestellt, dass die Luchse drei Mal so viel auf das gegnerische Tor geschossen hatten, allein der Erfolg blieb aus, die Rheintaler  hatten das Glück noch nicht in Anspruch genommen.

Späte Entscheidung.

Die letzten 20 Minuten mussten die Entscheidung bringen und  wiederum starteten die Luchse entschlossener. Eine Strafe gegen die Aargauer konnte aber nicht ausgenützt werden, das Powerplay war schlicht weder Power noch Play. Kurz darauf wieder zwei hervorragende Möglichkeiten, doch die alte Weisheit bewahrheitete sich, wer sie vorne nicht mach bekommt sie hinten rein. Ein Tor mit Ansage, der Topscorer der Aargauer postierte sich vor Vincent Sauter, lauerte auf ein Pässchen, die SCR Abwehr liess zu viel Raum und  die Gäste lagen mit zwei Toren im Vorsprung. Noch 10 Minuten blieben, um das Resultat zu kehren. Sascha Moser versuchte das Husarenstück und nahm schon zweieinhalb Minuten vor Ende den Torhüter heraus. Und das Kunststück gelang zur Hälfte.  Yanick Bodemann konnte zum 1:2 verkürzen, und das zwei Minuten vor Schluss. Nun war der Fokus nur noch nach vorne gerichtet, aber das nützte Neher gnadenlos aus und machte mit dem dritten Tor den Sack zu, die nächste Niederlage für den SC Rheintal  perfekt.  Die über 210 Zuschauer konnten gegenüber dem letzten Spiel klare Fortschritte feststellen, allein der Abschluss ist noch zu wenig entschlossen.  Und auch Argovia ist wieder ein Gegner in Reichweite gewesen, der aber dank Routine und Geduld die Punkte entführt hat.

Yanick Bodemann trifft nur einmal, Sandro Bartholet hat assistiert.

Weiter geht es am nächsten Samstag in Herisau.  Spielbeginn 17.30 Uhr.

EHC Burgdorf – SC Rheintal.

Aufopfernd gekämpft, aber kein Happy End. Der SC Rheintal unterliegt dem EHC Burgdorf mit 2:4 (1:0, 2:1, 1:1)

SEPP SCHMITTER

Weil  die Strassen ins Emmental verstopft waren und die Mannschaft  mit einiger Verspätung in Burgdorf eintraf,   musste die Spielvorbereitung für einmal schon im Bus beginnen. Die Jungs von Sacha Moser hatten sich viel vorgenommen, und die grosse Herausforderung anzunehmen. So entwickelte sich schnell ein spannendes Spiel auf beachtlichem Niveau. Als alle schon an ein Torloses Startdrittel glaubten, brachte der Berner Moser nach einem dummen Scheibenverlust seine Farben mit 1:0 in Führung, keine 10 Sekunden vor der Pause. Ein Tor im dümmsten Moment, und eigentlich Gift für die Moral.

Auch in Burgdorf ist Maskenpflicht, in der Halle.

Eine Strafe gegen die Gäste vermochten die Hausherren   mustergültig in ein weiteres Tor umzuwandeln. Die Scheibe wurde hin und hergeschoben, bis die Abwehr ausgehebelt war und Metzler gegen den satten Schuss keine Chance hatte.  Doch die Luchse machten dies wieder gut, denn sie brauchten sogar nur 20 Sekunden Powerplay, um den Anschlusstreffer zu realisieren. Bodenmann hatte auf Pass von Moosmann getroffen. Mit viel   Glück kamen die Berner zum dritten Tor. Aus dem nichts wurde ein Passversuch  von einem Schlittschuh abgelenkt und landete als Steilvorlage auf der Schaufel von Manco. Dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und punktete eiskalt. Das Spiel hartumkämpft, eine erste Rangelei endete wegen Faustkampf auf der Strafbank. Mit zwei Toren Rückstand ging es in die zweite Pause.

Jubeln nah dem Anschlusstreffer.

Unentschieden im Schlussdrittel.

Die Luchse können in Überzahl beginnen und ziehen ein gefälliges Powerplay auf.  Die Strafe gerade abgelaufen, verkürzte Holdener auf Zuspiel von Bodemann und Moosmann auf 3:2, die Paradelinie hatte wieder zugeschlagen. Die Partie  war wieder offen und langsam kam eine gewissen Härte ins Spiel  Es wurde provoziert, was wiederum Faustkämpfe und Strafen zur Folge hatte.  Und eine solche brachte im Powerplay die Entscheidung mit dem vierten Tor der Ritter.  Noch blieben aber 15 Minuten, doch alles anrennen nützte nichts. Auch ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern wollte die Scheibe  nicht mehr ins Netz, auch nicht ins leere, das spricht immerhin für die Abwehr der Rheintaler.

kein Gegentor ohne Torhüter.

Eins über das Resultat sichtlich enttäuschter Sascha Moser meinte nach dem Spiel: „Ich kann meiner jungen Mannschaft keine Vorwürfe  machen. Einsatzbereitschaft und Kampfgeist stimmten bis zum Schluss. Die Defensive steht relativ sicher, die Chancen sind da, aber im Angriff fehlt noch etwas die Kreativität vor dem Tor. Da müssen wir abgeklärter agieren. Und  es passieren aber immer wieder Eigenfehler, die dem Gegner Chancen ermöglichen. Daran werden wir hart arbeiten, und wir wollen uns stetig verbessern. Wir mussten uns bisher vor keinem Gegner verstecken, und sind auf einem guten Weg, aber es braucht Geduld.“  

Gelegenheit dazu gibt es am Samstag gegen die Argovia Stars.   Spielbeginn um 17.30 Uhr in der Eishalle Widnau.  


HCD gewinnt gegen Genéve

Der HC Davos gewinnt das Freundschaftsspiel in Widnau gegen Genéve-Servette HC mit 5:2 (1:0, 1:1, 3:3)

Tore für den HC Davos: Aeschlimann, Mayer, Aeschlimann, Corvi, Lindgren

Best Player: HC Davos, 19 Marc Aeschlimann / Genéve-Servette HC, 71 Richard Tanner

@hockeyclubdavos
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Neuer GOLD – Sponsor für den SC Rheintal

Andy Plüss als Marketing- und Sponsoringverantwortlicher begrüsst CEO Frau Anke Krieg das Mineralheilbad St. Margrethen als GOLD-Sponsor in der SC Rheintal-Familie

Der ganze SC Rheintal bedankt sich ganz herzlich beim MINERALHEILBAD ST.MARGRETHEN. Der spezielle Dank richtet sich an CEO Frau Anke Krieg und Herr Dr. Martin Meyer, CEO der ITW-Gruppe Balzers. Weit über die Kantons- und Landesgrenze hinaus ist das Mineralheilbad St. Margrethen bekannt. Das Mineralheilbad wurde erstmals im Jahre 1680 erwähnt. Das damalige Badehaus war ein kleines Holzhaus, welches zu einem Hotel gehörte. Damit beschreibt es wohl auch eine Attraktion im frühen Tourismus. Also schon damals gehörten Entspannung und Erholung zu den Highlights der Menschen. Im Jahre 1902 wurde modernisiert. Luxus und Therapie hielt Einzug in der Rundumversorgung. Bis zum Neubau im Jahre 2016 wurde das Bad laufend erweitert. Freibäder folgten Hallenbädern, ein Saunapark den Sprudelbädern. Das Mineralheilbad hat das grosse Glück sein Wasser aus einer uralten Quelle aus dem Appenzell entnehmen zu können. Hier entspannen und erholen Sie sich buchstäblich in natürlichem, auf Körpertemperatur erwärmtem Mineralwasser. Die Gäste erleben Natur pur und schöpfen aus den unterschiedlichen Anwendungen im Wasser oder in den Saunaanlagen Kraft für den Alltag. Einfach sensationell diese Partnerschaft geniessen und leben zu dürfen. Herzlichen Dank an das Mineralheilbad St. Margrethen.

Spieler und Staff des SC Rheintal freuen sich auf unsere gemeinsame Partnerschaft

Pre-Season 2020/ 2021

Das Vorbereitungsprogramm für die neue Trainercrew des SC Rheintal steht fest.
Der Start in die Pre-Season der dritten 1. Liga Saison erfolgt am Freitag 07. August 2020 in der heimischen Eishalle „Aegeten“ in Widnau. Als erster Vorbereitungsgegner trifft der SC Rheintal auf den Gruppengegner EC Wil. Neben den EHC Chur aus der MSL spielen die Rheintaler gegen die Zweitligisten SC Weinfelden, EHC Kreuzlingen-Konstanz und den EHC Bassersdorf.
Start in die Meisterschaft ist am Samstag 19. September 2020.

Nachfolgend der detaillierte Spielplan:

Der SC Rheintal kann doch noch gewinnen.

Nach 0:2 Rückstand mit 5 Toren im Schlussdrittel zum klaren 6:2 Sieg.

SEPP SCHMITTER

Die Erwartungen an das letzte Heimspiel waren hoch, denn wiederum über 230 Zuschauer fanden den Weg in die Aegeten. Darunter sogar eine Handvoll Red Lions Fans, die den mit nur 16 Spielern unterbesetzten Bus füllen durften.  Die Rheintaler waren für einmal  ansprechend besetzt, Bodemann und Breitenmoser wieder mit dabei. Für die einen das letzte Heimspiel, für Liam Stoffel aber das erste Spiel in der 1. Liga, der SCR Junior sammelte bisher Erfahrungen im Team II. Die Hausherren starteten mit viel Druck, sie wollten sich noch einmal beweisen, doch bei angezeigter Strafe gelang den Gästen der glückliche Führungstreffer.   Ein Kicktor der Löwen wurde zu Recht aberkannt, die aufmerksamen Schiedsrichter hatten gut hingeschaut. Aber wieder einmal, der SCR lag trotz Chancenpluss im Rückstand.

Emotionen kommen ins Spiel, das gibt Strafen.

Die Luchse immer noch sehr ambitioniert, aber wenig effizient, und zum Teil zu kompliziert und mehr als ein Lattentreffer waren nicht zu sehen. Umso sehenswerter dann der Faustkampf zwischen Luca Binder und Cyril Meyer, sogar die Unparteiischen schauten lange tatenlos zu, um dann die beiden Streithähne unter die Dusche zu schicken. Der Torhüter der Gäste, Marc Witschi unter Dauerbeschuss, aber nach einem schnellen Gegenstoss stand es plötzlich 0:2.  Ramon Metzler konnte abwehren, doch die Scheibe flog in hohem Bogen ins Tor.  Nun waren SCR Tore gefordert und eine leise Vorahnung an vergangen knappe Niederlagen kroch durch die Halle. Adrian Ströhle nahm die Herausforderung an und konnte  eine herrliche Kombination mit Nico Paul erfolgreich aschliessen. Damit war die Aufholjagd eingeläutet.  

Furioses Schlussdrittel der Luchse.

Der SC Rheintal übernahm nun endgültig das Zepter und die Bemühungen fruchteten endlich. Sandro Bartholet kann mit einem trockenen Schuss den Ausgleich realisieren, die lange vermisste Kaltblütigkeit war wieder da. Nur dreissig Sekunden später schloss  Pascal Kuster erfolgreich ab, dieser Doppelschlag löste die Verkrampfung der Akteure und Begeisterung auf den Rängen aus. Adrian Ströhle spielte auf Nico Paul und dieser machte mit viel Geduld  und Übersicht den Sack mit dem 5. Tor zu.  Die Red Lions am Ende ihrer Kräfte, machten noch ohne Torhüter auf Resultatkosmetik, doch Lukas Thurnherr traff mit einem Präzisionsschuss übers ganze Feld mitten ins leere Tor und stellte das schöne Schlussresultat auf 6:2.

Dieses Spiel hatte nochmals alles gezeigt, was Eishockey so attraktiv und sehenswert macht. Dramatik pur und frustrierende Erfolglosigkeit in den ersten beiden Abschnitten und ein Schaulaufen mit präzisem Zusammenpiel und herrlichen Toren bis zum Schluss. Ja, wenn es einmal läuft, dann läuft es und wenn der Wurm drin ist, halt eben nicht. Dieses Spiel machte richtig Lust auf mehr, doch nun ist in der Eishalle Widnau Sommerpause bis Mitte August.

Man dar gespannt sein, mit welcher Formation die Luchse dann antreten werden. Sicher ist, dass es grössere Veränderungen geben wird und die Mannschaft ein neues Gesicht bekommt.

Der SC Rheintal bedankt sich bei allen, die den Verein und das Team in irgendeiner Form Unterstützt haben und freut sich auf die nächste Spielzeit.

Das letzte Spiel HC Prättigau-Herrschaft – SC Rheintal am kommenden Sonntag 17.30 Uhr in der Eishalle Grüsch.

Erneute Niederlage in Luzern.

Der SC Rheintal verliert nach verschlafenem Startdrittel trotz Chancenplus mit 2:4.

SEPP SCHMITTER

Nach verhaltenem Abtasten brachte  ein haarsträubender SCR Fehlpass den Luzernern die erste Chance, die gnadenlos ausgenützt wurde.  1:0 nach fünf Minuten. Auf der Gegenseite rettete der Pfosten für den geschlagenen Goalie.  Dann findet ein Sonntagsschuss von der blauen Linie den Weg ins Tor von Vincent Sauter, 2:0 für die abgestiegenen  Hausherren. Das weckte die Rheintaler und mit einer Temposteigerung kamen sie langsam aber sicher auch auf Betriebstemperatur.  Doch aus viele Möglichkeiten und zwei Mal Powerplay machten die Gäste keine Tore und so führten die Hausherren zur ersten Pause.   

Pascal Kuster war bereit für den Abpraller, aber … ! Götti: delta-moebel.ch

Auch das  Mitteldrittel brachte nichts zählbares,  das Überzahlspiel der Nater Truppe unterirdisch und die Chancenauswertung noch tiefer. Auch ohne Gelbblaue Brille sah man aber deutlichen  mehr Spielanteile und Torschüsse der Rheintaler, doch das Konto blieb vorerst leer.

Unentschieden auch im Schlussdrittel

Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, oder so baut man überschüssige Kraft ab… !!

Nun war ein schnelles Tor gefragt, doch eine Strafe bremste diese Bemühungen kurz.  Dann konnte Adrian Ströhle endlich einen Pass von Nico Paul in Tor würgen, der Anschlusstreffer war da und damit der Bann gebrochen. Zwei Minuten später der längst fällige Ausgleich, Nico Paul konnte den Torhüter mit einer klugen Finte überlisten. Alles war wieder offen, doch nur von kurzer Dauer.  Eine weitere Strafe brachte die Luchse auf die Verliererstrasse zurück. Luzern ging nach mustergültigem Powerplay erneut in Führung.  Und dann standen sich die Rheintaler selber im Weg um dieses Spiel noch zu drehen.  Kurz vor Schluss  stolperte ein Luzerner noch über die Beine von Goalie Sauter,  was die Luchse erneut in Unterzahl brachte. Ohne Torhüter wurde alles oder nichts  gespielt, es wurde nichts,  denn die Luzerner trafen ins leere Tor und so war eine  erneute Niederlage besiegelt.  Von Aufgeben und Fasnacht war in Luzern definitiv nichts zu spüren. Damit haben sich die Rheintaler selber geschlagen, am Anfang noch nicht bei der Sache,  und am Ende fehlte die Kaltblütigkeit, wenigstens einen Teil der vielen Möglichkeiten zu verwerten.

Nico Paul als „Best Player ausgezeichent. Götti: Kornhausbräu Rorschach.
Bei Luzern war es der Torhüter Yannik Peter !!


Am Dienstag die nächst Gelegenheit, es besser zu machen.  Beim letzten Heimspiel der Saison  SC Rheintal gegen die Red Lions  aus Reinach werden alle Zuschauer als kleines Dankeschön zu einem Gratisgetränk eingeladen. Wetten, dass es mehr als die 75 in Luzern werden.

Spielbeginn Dienstag 25. Februar 20.00 Uhr. SC Rheintal Red Lions Reinach.