Vorschau

Red Lions vs. SC Rheintal verschoben!!

Red Lions Reinach  gegen SC Rheintal vom Samstag ist abgesagt.  

Das Corona Virus macht vor niemandem halt. Obwohl in allen Clubs rigorose Schutzkonzepte vorliegen, und alles Mögliche gemacht wird, ist nun schon die Hälfte der 1. Liga Gruppe  davon betroffen. Eine totale Abschottung wie im Profisport ist im Amateurbereich eine Illusion. Jeder Spieler geht einem Job nach  oder steht in einer Ausbildung. Alle sind  auch Teil einer Familie, treffen Verwandte, Bekannte und Freunde. Da können Ansteckungen mit dem Coronavirus niemals ausgeschlossen werden.

Bereits am letzten Samstag wurde die Partie SC Herisau gegen Red Lions wegen  Corona kurzfristig abgesagt.  Am Montag wurde dann die ganze Mannschaft von Reinach getestet und nun liegen die Resultate vor. Gemäss Angaben der Clubführung sind zwei weitere Spieler und ein Staff Mitglied positiv und müssen in Quarantäne. Der Rest des Teams währe spielfähig, doch wegen dem verkleinerten Kader wird aber das wichtige Sechspunktespiel gegen den SC Rheintal verschoben. 

Damit wäre das nächste Spiel für den SC Rheintal am kommenden Dienstag 27. Oktober zuhause gegen den EHC Frauenfeld auf dem Programm.   

SC Rheintal vs. HC Prättigau-Herrschaft 2:3 ( 1:1, 0:2, 1:0)

Zurück zur Normalität, der SC Rheintal verliert  knapp gegen den
HC Prättigau-Herrschaft.

SEPP SCHMITTER
Maskenplicht wird gut eingehalten, ……nur Essen und Trinken geht besser ohne… !!

Nach der tollen Leistung in Herisau waren die Erwartungen der über 250 Zuschauer natürlich gross,  doch am Ende schaute wieder nichts heraus, die Punkte gingen ins Bündnerland. Das Spiel begann recht ambitioniert, beide Teams hatten gute Möglichkeiten und es gab schon Szenenapplaus, die  Stimmung wegen der Masken aber buchstäblich gedämpft. Die ersten Strafen brachten nichts zählbares, die Chance für den SCR Shorthander wurde nicht genutzt. Den Führungstreffer der Gäste wollte fast niemand richtig verhindern, denn die Gegenwehr hielt sich in Grenzen. Kurz vor der ersten Pause fasste sich der Rückkehrer Sin Schläpfer ein Herz und verzückte das Publikum mit seinem ersten Treffer zum verdienten Ausgleich.

Diese Nummer 20 wird man sich merken müssen, Sin Schläpfer nach seinem ersten Tor.

Punkte im Mitteldrittel verschenkt.

Die Bündner machten mächtig Druck, und belagerten das Tor von Ramon Metzler. Die Luchse versuchten ihr Spiel aufzuziehen, doch das gelang nur teilweise, und einen Schönheitspreis interessierte niemand, es sind Tore, die man sehen wollte.  Und ein solches kassierten die Rheintaler,  als ein klassischer Aufsetzer über die Stockschaufel hüpfte, die Steinböcke mit etwas Glück in Führung. Beim nächsten Treffer standen die „Moser Buben“ im Schilf und der Bündner konnte sich die Ecke auslesen. Die  die Hausherren mussten einem zwei Tore Rückstand nachrennen.

Kein Happy end.

Nun war der SC Rheintal gefordert und die Pausenpredigt zeigte Wirkung. Im Powerplay verwertete Pascal Obrist den Zuckerpass von Pascal Kuster zum Anschlusstreffer, das war Millimeterarbeit. Und noch bliebe 15 Minuten um das Spiel zu kehren.  Die offensive Spielweise kreierte beste Möglichkeiten, die aber wirkungslos blieben,  sie machte aber auch Konteranfällig. Das Spiel wurde durch die Torhüter offen gehalten wobei Ramon Metzer  guten Paraden zeigte, sein gegenüber Sven Salis offensichtlich seinen Glückstag einzog. Zum Schluss noch ein time out, und ohne Torhüter, doch alles anrennen nütze nichts  mehr, Spiel verloren und Punkte geschenkt. Einmal mehr stimmten Aufwand und Ertrag nicht, und nur zwei gute Drittel reichen nicht. Die Bündner zeigten den grösseren Siegeswillen und wurden belohnt.  Die Rheintaler spielten oft zu verkrampft  und liessen eine gewisse Lockerheit und Spielfreude vermissen. Viele Zuschauer waren aber froh, dass man ein Spiel besuchen kann, und der Unterhaltungswert und die Spannung waren trotz allem gut.  

Und der Kurzkommentar der Bündner bringt es auf den Punkt: Dank einer disziplinierten und kämpferischen Leistung sowie dem viel zitierten Quäntchen Glück schnappte sich die Mannschaft von Dusan Halloun mit dem 2:3 Auswärtserfolg gegen Rheintal drei eminent wichtige Punkte.

Neues von der Corona Front: Gestern konnten nur drei Spiele durchgeführt werden. In Herisau kam am Mittag die Absage, da der Gegner Red Lions Reinach mit Corona infiziert wurde. Wie lange die Quarantäne dauert ist noch ungewiss, auch nicht klar, ob das Spiel am Samstag in Reinach gegen den SC Rheintal stattfinden kann. Zurzeit sind bereits elf Spiele verschoben, Luzern und Pikes sind schon mit drei oder gar vier Spielen im Rückstand. Ob  oder wie lange die Saison gespielt werden kann, ist ungewiss, eigentlich sind alle froh, dass wenigstens noch gespielt wird.

SC Rheintal – HC Prättigau-Herrschaft

Samstag 17. Oktober 17.30 Uhr Eishalle Widnau

Nach dem abgesagten Spiel gegen den HC Luzern sollte  es am Samstag zum nächsten Nachbarduell  kommen, der SC Rheintal empfängt zuhause das Team aus der Bündner Herrschaft. Auch die Steinböcke haben schon ihre Corona Pause gehabt und es ist ihr  erstes Spiel seit dem  4. Oktober. Damals gab es den ersten Punkt dank einem 3:4 in der Verlängerung gegen den EHC Burgdorf.  Die Bündner haben dabei einen 3:0 Vorsprung noch aus der Hand gegeben und sind  nicht zu unterschätzen. Nur das 0:8 gegen Bellinzona war eine deutliche Niederlage, denn  gegen den EC  Wil verloren sie erst in der drittletzten Minute knapp mit 0:1.  

Mit der gleichen Spielanlag der Luchse wie in Herisau steht einem spannenden Spiel nichts im Wege und ein Besuch in der Eishalle wird sich sicher lohnen. Auch mit Corona Schutzkonzept und Maskenpflicht.

Spielbeginn Samstag  17. Oktober   17.30 Uhr.   

Verstärkung für den SC Rheintal.

Sin Schläpfer Nr. 25. im Spiel gegen Belinzona 2017 (Karin Manser)

Die sportliche Leitung  und der ganze Verein  freuen  sich, dass Sin Schläpfer, 24 Jährig, nach zwei Jahren Pause seine Schuhe wieder für den SC Rheintal schnürt. In der Aufstiegssaison 17/18  gehörte er noch zum Kader und  erzielte in 22 Spielen 25 Scorerpunkte. Vorher hatte er in Davos und bei Thurgau Erfahrung in der Nationalliga gesammelt und als Junior auch International gespielt. Leider erkrankte er dann am Pfeifferschen Drüsenfieber und musste pausieren. Nun absolviert er in Magglingen sein Sportstudium, ist darum Topfit und möchte vor allem  an den Wochenenden für das Team zur Verfügung stehen. Er ist aber mit seiner Erfahrung sicher eine gute Unterstützung und  Bereicherung für die junge Mannschaft.   Damit kehrt ein weiterer ehemaliger Nachwuchs Spieler zu seinen Wurzeln zurück.  Wir freuen uns auf Sin und wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg mit dem SC Rheintal.

Kaum zu bremsen, Sin Schläpfer gegen zwei Aroser…. (Remo Zollinger)

HC Luzern – SC Rheintal wegen Covid 19 Fall beim HC Luzern ist abgesagt


HC Luzern – SC Rheintal   Mittwoch 14. Oktober 20.00 Uhr REZ Luzern

Nach dem schönen Sieg in Herisau stehen für den SC Rheintal gleich zwei weitere,  wegweisende Spiele auf dem Programm.  Am Mittwoch in Luzern und am Samstag zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft, den beiden Teams, die momentan hinter den Luchsen klassiert sind. Doch dieser  Sieg ist kein Grund zur Euphorie, denn jedes Spiel ist ein Schritt auf einem langen Weg.  Sicher gibt dieses Spiel der Mannschaft  Auftrieb und Selbstvertrauen, denn wenn die Mannschaft so auftritt wie in Herisau, dann ist vieles möglich.  

Die Luzerner wären letzte Saison eigentlich abgestiegen, aber wegen Mangel an aufstiegswilligen Teams durften sie bleiben. Sie haben sich mit einigen  guten Spieler verstärkt, und mit  Valeri Shiryayev  sicher den illustersten  Trainer an der Bande.  Der 57 jährige Russen wurde vor 31 Jahren unter  „Väterchen Tichonov „ Weltmeister und hat dann über 900 Spiele in der Nationalliga der Schweiz gespielt. Dann hatte er sich als Trainer versucht, war aber vor allem in der Amateurliga oder im Nachwuchs tätig. Nun möchte er mit Luzern ein neues Team aufbauen und längerfristig in der 1. Liga etablieren. 

Die ersten vier Spiele der Luzerner gingen verloren, und immer zu Null.  Nach den elf Toren gegen Frauenfeld gab es zwei  gegen Argovia fünf gegen  Wetzikon  und drei gegen Herisau. Das Spiel gegen die Pikes wurde wegen Corona bei den Thurgauern verschoben.  Aber auch diese Serie wird einmal zu Ende sein, doch das muss nicht unbedingt im Mittwoch sein. Ziel der Rheintaler ist jedenfalls, dort anknüpfen, wo man in Herisau aufgehört hatte und am Ende mindestens ein Tor mehr als der Gegner zu haben, damit man sich etwas Luft nach hinten verschaffen kann.  Die Leuchtenstädter werden sicherlich top motiviert sein, aber die Luchse mit aller Kraft dagegen halten. 

SC Herisau – SC Rheintal

Sportzentrum Herisau Samstag, 10.10.2020 17:30 Uhr

Am Samstag steigt das Nachbar Derby,  die Appenzeller Bären spielen gegen die Rheintaler Luchse im Sportzentrum Herisau. Herisau hatte ein ähnliches Startprogramm  und liegt nach Siegen über Bellinzona und Luzern und  dank Verlängerung gegen Argovia und Burgdorf mit 9 Punkten auf dem zweiten Platz. Auch Herisau hatte nach der letzten Saison gewichtige Abgänge zu verzeichnen, verschieden Spieler wechselten in der Region, zum Teil sogar in die zweite Liga, verfügt aber immer noch über ein grosses und routiniertes Kader.   

Michel Holdener 77 und Mica Moosmann 83 sollen auch diesmal wieder Punkten… !!

Die Rheintaler sind nach vier knappen Niederlagen auf dem vorletzten Platz und möchten dies natürlich ändern.    Sie haben gute Erinnerungen an das letztjährige  Spiel in Herisau,  das mit 3:0 gewonnen werden konnte.  Torschützen waren Michael Holdener,  Yves Breitenmoser und Pascal Obrist,  Mica Moosmann assistierte zweimal. Das Rezept müsste diesmal das gleiche sein, hinten sicher stehen, und vorne mit viel Geduld die Chancen verwerten.  Die sportliche Leitung des SC Rheintal wusste, dass diese Saison schwer werden würde, nicht nur wegen der speziellen Bedingungen. Doch die junge Mannschaft hat Kredit und Luft nach oben, Spiel um Spiel nehmen und das bestmögliche daraus machen.

Auch Sandro Stoop zeigte Durchsetzungsvermögen….. !!

Neues von der Corona Front: Im Zusammenhang mit den Cupspielen gegen die Nationalligavereine mussten sich alle beteiligten Teams testen lassen. Dabei wurden bei den Pikes Oberthurgau positive Spieler gefunden und in Quarantäne geschickt. Das Cupspektakel wurde verschoben und wird am 14. Oktober nachgeholt, zwei Meisterschaftspiele wurden ebenfalls verschoben.   Nun ist  auch beim HC Prättigau-Herrschaft  positiv getestet worden und deren  Spiele bis 14. Oktober sind abgesagt.  Damit wird der Spielplan schon recht durchgeschüttelt und diese Nachholspiele sind eine zusätzliche Belastung für die Spieler. Auch wenn es andernorts nicht so aussieht, der Virus ist präsent und verlangt  den Beteiligten alles ab, besonders auch Umstellungen im privaten Verhalten und der übrigen Freizeitgestaltung. Darum nehmen auch die Zuschauer  die momentane Situation ernst und sind solidarisch und das Risiko zu minimieren.  In Herisau gilt, wie jetzt überall auf den Eisbahnen,  Maskenpflicht.

Mit Maske: Mmopp mmRhyntaall, Mopp Hrhyntal!!

SC Rheintal – Argovia Stars

SC Rheintal – Argovia Stars, Samstag 3. Oktober 17.30 Uhr Eishalle Widnau.

Am Samstag kommt schon der nächste “schwere Gegner“ in die Eishalle Widnau, die Star aus Argovia.  Aber leichte Gegner gibt es in dieser Gruppe offensichtlich kaum, denn die Resultate der ersten drei Runden sprechen Bände. So haben  die Kronfavoriten Frauenfeld und Wetzikon bereits Federn gelassen und am Ende der Tabelle sind  drei Teams die noch keine Punkte haben, darunter  auch der SC Rheintal. Doch das darf  die Fans am Samstag nicht davon abhalten, in die Eishalle zu kommen. Das Team von Sascha Moser arbeitet hart, die Moral stimmt und die ersten Spiele haben gute Ansätze gezeigt, dass es vorwärts geht in diesem noch jungen Team.

Die Argovia Stars liegen auf dem dritten Platz, haben eher überraschend in  Burgdorf gewonnen und  Luzern nur   mit 2:0 bezwungen.  Am Mittwoch gab es in Herisau beim 5:4 einen Punkt dank erreichen der Verlängerung.  Im Eishockey ist bekanntlich vieles möglich,  wen sich der Knoten einmal  löst und noch das nötige Spielglück dazukommt. Aber das Glück muss man sich erkämpfen, und an Kampfgeist  wird es den Luchsen nicht fehlen.  Aber unnötigen Druck machen nützt nichts, viel besser ist ein kräftigen „Hopp Rhintal“ , hinter der Stoffmaske.  

Spielbeginn  Samstag 3. Oktober  17.30 Uhr Eishalle Widnau.  

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere treuen Sonsoren, Gönner, Supporter und Fans für jede Unterstützung.

EHC Burgdorf – SC Rheintal

Für Dienstag heisst es wohl für die SC Rheintal Fans „“Zuhause bleiben und Daumen drücken“ denn das Spiel findet in Burgdorf statt und das sind immerhin 230 Km Fahrt in beide Richtungen.  Also Abfahrt mitten im Nachmittag und Heimkehr weit nach Mitternacht.

Die Konstellation ist  wie vor einem Jahr. Nach Niederlagen gegen Bellinzona und Wil ging es Punktelos nach Burgdorf. Nach einem hartumkämpften Spiel stand es  1:2 und damit die ersten Punkte für die Luchse und die erste Niederlage der Ritter.

Nun in diesem Jahr sind beide Teams stark verändert, die Rheintaler sind markant jünger geworden, und die Berner haben an Erfahrung zugelegt und sich mit drei oberklassigen Spielern verstärkt. Sie haben aber auch nur zwei Punkte mehr auf ihrem Konto, dank Overtime Sieg in Herisau.  Und mit dem Trainer der Berner,  Andy Keller aus Heerbrugg, haben die Rheintaler noch eine Rechnung offen. Denn die drei Punkte im Heimspiel waren nach seiner Aussage gestohlene Punkte.   Man darf gespannt sein, was der Abend bringen wird.

Spielbeginn 20.00 Uhr Lokalnet Arena Burgdorf.

Die Routine hat zugeschlagen.

Der SC Rheintal verliert die Heimpremiere mit 2:5 ( 1:1, 1:3, 0:1)  

SEPP SCHMITTER

Die Tessiner kamen wie die Feuerwehr, schon nach zwei Minuten klingelte es an der Torumrandung von Ramon Metzler. Die Hausherren kamen aber besser ins Spiel und in der achten Minute konnte Holdener sein Farben sogar in Führung bringen. Leider führte ein Missverständnis zwischen Verteidiger und Torhüter zum schnellen Ausgleich, das erste geschenkte Tor. Ein spannendes und schnelles Drittel endete unentschieden.

Auch das Bier schmeckt , aber ohne Maske getrunken.

Doppelschlag bringt Entscheidung.

Die Luchse brauchten einfach ihre Zeit um wieder ins Spiel zu kommen, und lagen darum schnell  im Rückstand. Unkonzentrierte Verteidiger liessen ihren Torhüter im Schilfe stehen. Das Spiel wurde intensiver, Provokationen führten zu Rangeleien und Strafen, wobei die Unparteiischen  seltsame Massstäbe anwendeten. Es war wiederum Holdener, der im Überzahlspiel den verdienten Ausgleich realisieren konnte. Doch die aufkeimende Hoffnung der gut 250 maskierten Zuschauer wurde ja geknickt, denn mit einem Doppelschlag innerhalb von nur elf Sekunden machten die Tessiner die Sache klar. Ein klassischer Konter führte zum 2:3 und noch in Schockstarre liessen die Rheintaler das 2:4 zu, das zweite geschenkte Tor.  Und mit diesen zwei Toren Hypothek wurden zum letzten Mal die Kabinen aufgesucht.

Michael Holdener schoss die zwei SCR Tore. Foto, Karin Manser

Die Rheintaler bemühten sich redlich, noch etwas zu zeigen, doch das Anrennen, war nicht vom Glück begünstigt, Oft waren die Aktionen zu kompliziert und unentschlossen,  auch im Powerplay. Und genau in so einer Druckphase zeigten die Gäste ihre Kaltblütigkeit.  In Unterzahl konnte der Mann des Abends Guidotti seine Erfahrung aus der Nationalliga einsetzen und sein drittes Tor des Abends erzielen. Er konnte ungestört  mit der Scheibe alleine auf Metzler zulaufen und den Sack zumachen. Der Torhüter Canepa konnte sich dabei sogar eine Assistpunkt gutschreiben lassen.  Im Gegenzug fehlte genau diese Entschlossenheit, denn die Luchse konnten keine der guten Möglichkeiten in zählbaren ummünzen. So blieb am Ende wiederum  die bittere Erkenntnis, dass man lange Zeit gut mitgehalten hatte, aber im entscheidenden Moment die Erfahrung und das nötige Glück fehlte.

Eishockey macht auch mit Maske Spass.

Das nächste schwere Spiel findet schon am nächsten Dienstag statt. Die Rheintaler müssen den langen Weg nach Burgdorf machen,  und gegen die Ritter von Andy Keller antreten. Sicherlich keine leichte Aufgabe, aber wer weiss,  irgendwann kommen die ersten Punkte.   

Telegramm :  SC Rheintal – GDT Bellinzona

Widnau KEB Aegeten,   Zuschauer  248      SR: Raskovic, König, Nyffenegger

Tore:  8. Holdener (Thurnherr) 1:0, 9. Montorfani ( Kasslattner, Spinedi) 1:1, 22. Guidotti (Hrabec, Realini) 1:2, 33. Holdener (Bodemann) 2:2,  37. Guidotti (Biasca) 2:3, 37, Spinedi (Montorfani, Spinetti) 2:4, 51. Guidotti ( Canepa) 2:5,

Strafen:   SC Rheintal  7 x 2 Min.   Bellinzona 6  2 Min.  

Aufstellung SC Rheintal:   Metzler, (Sauter), Berweger, Binder, Giger, Kofler, Manser, Rozajac, Sabanovic,   Thurnherr, Waidacher, Adam,   Bartholet, Bodemann, Holdener,  Kuster, Lins, Moosmann, Obrist, Stoop, Vetter,

Coach: Sascha Moser, Ondrej Burzala,

Aufstellung Bellinzona: Canepa ( Bernasconi) Rosseli, Spinetti, Juri, Biasca, Nicora, D’Andrea, Spinedi, Guidotti, Pedrani, Montorfani, Kasslattner, Realini, Hrabec, Ermani, Franco, Pezzali,  

Bemerkungen : SCR  ohne Manser, Eugster, Romagna,

Kadernews:

Der Vertrag mit Andreas Weber wird auf Wunsch des Spielers aufgelöst. „Webi“ hat sich entschieden, seine Schlittschuhe vorläufig an den Nagel zu hängen. Sein Job lässt im Moment kein Eishockey zu. Wir wünschen ihm für seine Zukunft nur das allerbeste und hoffen, ihn irgendwann wieder auf dem Eis begrüssen zu dürfen.

SC Rheintal – GDT Bellinzona

Samstag 26. September 20.00 Uhr Eishalle Widnau

Am kommenden Samstag steigt das erst Heimspiel der neuen Saison,   die Luchse treffen auf die GD Bellinzona.  Beide Teams haben ihr Starspiel verloren und möchten darum unbedingt das Punktekonto eröffnen. Die Tessiner sind vor allem zu Beginn der Meisterschaft jeweils sehr schwer einzuschätzen.  Denn nebst eigenem Nachwuchs profitiert der Club immer wieder von  Talenten aus dem Dunstkreis von Lugano, Ambri  und deren  Ausbildungsverein Ticino Rockets, und da kann sich schnell etwas ändern.  Das Team ist mit einem Durchschnittsalter über 26 Jahren deutlich erfahrener als die Luchse mit gut 22 Jahren,  doch diese wollen das mit viel Einsatz und  Kampfgeist und mit jugendlicher Cleverness wettmachen.  

Spielbeginn unter Corona Bedingungen, Registrierung und Maskenpflicht Samstag 26. September 20.00 Uhr in der Eishalle Widnau.  

Der SC Rheintal freut sich, wenn trotz allem gewohnt zahlreiche Zuschauer in der Halle sind, denn jetzt zählt auch hier besonders die Solidarität. Unterstützung, die der Verein auf breiter Ebene erfahren darf, vor allem auch bei vielen alten und neuen Sponsoren, wie dem Mineral Heilbad in St, Margrethen.

Ein neues Kapitel in der Trainergeschichte.

Mit diesem Heimspiele  beginnt  in der Eishalle Widnau ein neues Kapitel  der Trainergeschichte des SC Rheintal.   Sascha Moser,  mit  seinem Assistenten Ondrej Burzala,  übernehmen die Aufgabe an der Bande und sie wollen  den SC Rheintal für die Zukunft fit machen und auf der Erfolgsstrasse weiter bringen. Dabei ist diese  Verpflichtung alles andere als eine Notlösung, den nach dem Weggang von Roger Nater stand der SC Rheintal bei etlichen Trainerkandidaten auf der Wunschliste.  Die sportliche Leitung entschied sich aber für den langjährigen Captain als Kenner des Vereins, einem Teil der Spieler und der Club Philosophie.   

Sascha Moser ist 36 Jahre alt, in Chur aufgewachsen und hat bei Lenzerheide das Hockeyspielen erlernt. Er ist  mit 21 Jahren zum SC Rheintal gestossen und hat  über 330 Meisterschaftspiele für den SC Rheintal in der 1. Und 2. Liga absolviert und die letzten beiden Jahre das Team 2 verstärkt. Er war sich nicht zu schade, bei Personalnot noch in Fanionteam auszuhelfen, und arbeitet auch heute noch  im Nachwuchsbereich mit.   Er hat im Team eins über 365 Scorerpunkte erzielt, das ist mehr als einen  Punkt pro Spiel und ist auch in dieser Hinsicht ein Vorbild.  

Er war acht Jahre Captain der ersten Mannschaft und hat als Trainer  Andy Ton, Richard Ammann, Oldrich Jindra, Othmar Capaul und zuletzt Roger Nater   erlebt, den er nun beerben kann. Als gelernter Maler hat er sich zum Medizinischen Masseur  weitergebildet und behandelt nun in eigener Praxis in Rebstein. Die Saison wird zeigen, ob er auch als Trainer das „feine Händchen“ hat, und bei Bedarf auch mal härter zugreifen kann, wie im Beruf.

Zudem ist diese Corona Saison eine ideale Möglichkeit, neu ins Trainermetier zu wechseln. Denn auch er ist skeptisch, wie lange der Spielplan eingehalten werden kann, und wie sich  diese  Situation im Laufe des Winters entwickeln wird.

Zur aktuellen Lage  befragt,  äusserte sich Sascha Moser wie folgt:

Das  Sommertraining war nicht nur wegen der  speziellen Bedingungen beidseits der Grenze, sondern auch wegen vieler neuen Übungen und  modernen Methoden eine besondere Erfahrung.  Das Eistraining ist gut angelaufen, bekanntlich aber wegen Quarantäne und ausgefallenem Trainingslager sehr abgekürzt worden. Die Mannschaft war aber immer mit viel Herzblut dabei und hat sehr gut gearbeitet.  Die Stärke der neuen Mannschaft ist der enorme Wille und die positive Einstellung, Das Team hat keine Stars, das Team als Kollektiv  ist der Star.

Zum verlorene Startspiel in Wil sagte er: Im ersten Drittel haben meine Jungs sehr gut gespielt und gezeigt, was sie drauf haben. Wir haben verdient geführt. Zu Beginn des Mitteldrittels habe wir kurz die Disziplin vernachlässigt, zu viel Strafen genommen was den Umschwung brachte. Am Schluss hat dann ganz eindeutig  die Kraft und Routine gefehlt, das Spiel zu kehren. Wir müssen in Zukunft über 60 Minuten zu 100 % konzentriert bei der Sache sein und alles geben, dann werden wir und auch die Fans noch viel Freude haben an dieser Jungen Mannschaft.

Für die kommenden Spiele fordert er von seiner Mannschaft ehrliche, harte Arbeit, Konzentration und Disziplin im Spiel aber vor allem auch Spass und Freude am Sport.  Denn schliesslich ist es auch  ein Hobby und Teil der Freizeit für die voll arbeitenden Amateure.

Neuer Assistenten und  hauptsächlich für die Verteidigung zuständig ist  der 28 Jährige Ondrej Burzala. Er kommt aus der Slowakei und  hat dort viel Jahre in der Profiliga gespielt. Er hat sehr gute Kenntnisse und Erfahrung in Training und Spielgestaltung und ist die ideale Ergänzung zu Sascha Moser an der Bande.    

Von den Zuschauern erwartet Sascha Moser wie gewohnt lautstarke Unterstützung, was  mit Maske zwar erschwert,  aber nicht unmöglich ist, und dass sie solidarisch sind und in den schwierigen Zeiten zum Verein stehen, und auch noch etwas Geduld haben.  Das Team ist nicht nur Jung, sondern kommt fast ausschliesslich aus der Region, und wenn alle am gleichen Strick ziehen, so werden wir noch viel Freude haben. Wir müsse alles tun, um aus der Situation das Beste zu machen, und die Vorschriften einzuhalten, damit weitere Ansteckungen, Geisterspiele oder Zwangspausen verhindert werden können.   

Wir wünschen dem neuen Trainerduo und der ganzen Mannschaft tolle Spiele, viel Erfolg und Tore, unfallfrei durch die Saison zu kommen und die gesteckten Ziele zu erreichen.

Kadernews:

Der Vertrag mit Andreas Weber wird auf Wunsch des Spielers aufgelöst. „Webi“ hat sich entschieden, seine Schlittschuhe vorläufig an den Nagel zu hängen. Sein Job lässt im Moment kein Eishockey zu. Wir wünschen ihm für seine Zukunft nur das allerbeste und hoffen, ihn irgendwann wieder auf dem Eis begrüssen zu dürfen.