SC Rheintal gewinnt einen Punkt in Aarau.

Die Luchse führten 3:1, mussten sich aber den höher eingestuften Sternen in der Verlängerung geschlagen geben.  

SEPP SCHMITTER

Mit dem letzten Aufgebot, nur einem Torhüter und 15 Feldspieler ging die Reise ins „Rüebliland“, um seine Haut möglichst teuer zu verkaufen. Schon nach wenigen Sekunden der erste „Nackenhaarsträubende“ Moment, ein gedachter Pass vom Verteidiger punktgenau auf die Schaufel des Gegners. Der Schuss schrammte nur  um Millimeter am Tor von Ramon Metzler vorbei. Das Spiel pendelt sich ein, die Aargauer bauen eher ab und lassen die Gäste aufkommen, doch die können aus den zwei Strafen keinen Profit ziehen. Dreissig Sekunden vor der ersten Sirene dann die verdiente Führung durch den jungen Pascal Kuster, er hatte die Vorarbeit von Nico Paul abgeschlossen.

Pascal Kuster sah seinen Schuss im Tor, Götti: delta-moebel.ch Haag

Der SC Rheintal machten  gleichen so weiter, und versuchen, dem  Gegner sein   Spiel aufzuzwingen. Die Sterne waren aber immer wieder gefährlich mit ihren schnellen Konter, doch der Goalie oder das Torgehäuse verhindern vorerst Treffer. Das zweite Tor durch Adrian Ströhle zur Spielmitte entsprach dem Gesehenen,  auch wenn im  Match Protokoll eine andere Torfolge angegeben wurde.  Das Tor wurde in Überzahl erzielt, endlich konnte eine Strafe ausgenützt werden. Zum Glück blieben aber die Hausherren in ihrem Powerplay glücklos und so konnte der SC Rheintal den Vorsprung in die zweite Pause retten.  Doch nur zwei Tore Vorsprung waren zu wenig, gemessen an den Möglichkeiten, und ein solcher Vorsprung gibt noch keine Sicherheit.  

Diese Scheibe geht an dem Pfosten : Johannes Lins Gött, UBS Rheintal, Alexander Paul, helvetia.ch/rheintal.
 Keine Entscheidung , darum Verlängerung.

Die Aargauer mussten nun mehr Druck machen, um ihrem Ruf gerecht zu werden und so konnten sie in der 45 Minute ihr erstes Tor durch Gisin verbuchen.   Vier Minuten später konnte Mica Moosmann den zwei Tore  Vorsprung wieder herstellen, eine weitere Strafe wurde ausgenützt. Doch Argovia gab nie auf und suchten vehement den Anschluss, und  die Luchse halfen auch noch mit. Sie ermöglichten mit ihrer kurzfristigen Passivität den Sololauf von Gisin, der zum erneuten Anschlusstreffer führte. Dadurch verfielen sie aber gleich in Schockstarre und so konnte Pascal Witter fast ungehindert die Ecke aussuchen und den Ausgleich feiern.  Noch waren sechs Minuten zu spielen. Und die Rheintaler forderten das Glück weiter heraus. Nach einer kleinlichen Strafe gegen  Luca Binder wurde Nico Paul auch noch wegen Schiedsrichterbelehrung in die Kühlbox geschickt. Zwei Minuten doppelte Unterzahl, doch die Hockeygötter liessen Gnade vor Recht ergehen und so überstanden die Gäste die heikle Phase und auch das Schlussdrittel ohne weitere Gegentreffer.  Es kam zur Verlängerung, die  mit je drei Spielern bestritten wurde.  

Immer am Drücker. Mica Moosmann : Götti 5vor12 reisen Feldkirch.

Nach den ersten Einschussmöglichkeiten der Rheintaler blockierte Ramon Metzer gleich vier Schüsse der Hausherren.  Dann machte der Unparteiische diesem Spiel ein Ende, eine Strafe gegen Rheintal brachte die Sterne zum Leuchten und Gisin erzielte seinen dritten Treffer in diesem Spiel. Immerhin einen Punkt für den SC Rheintal der damit den Vorsprung auf Luzern auf 19 Punkte anwachsen liess. Damit beginnt der SC Rheintal die Abstiegsrunde im „grünen Bereich“ und ist  auch Mathematisch gesichert.

Zuvor kommt aber noch das Cupspiel am nächsten Samstag gegen den EHC Seewen.