SC Rheintal gewinnt kurioses Spiel mit 7:4

Abstand zu SC Herisau bleibt gleich.

SEPP SCHMITTER

Kaum angespielt, lag der SC Rheintal schon in Führung. Alle glaubten die Scheibe von Luzerner Goalie sicher blockiert, doch der aufmerksame Schiedsrichter sah sie im Tor.   Markus Waidacher somit der erste Scorer. Nach vier Minute traf Luzern mit seiner ersten guten Möglichkeit gleich zum Ausgleich. Nach überstandener Strafe schoss Michael Holdener seine Farben wieder in Führung und mit dem dritten Tor von Adrian Ströhle war der Vorsprung schon irgendwie beruhigend. Auch eine zweite Strafe gegen die Rheintaler konnte schadlos überstanden werden und dann war das erste Drittel und der Arbeitstag  für den Luzerner Goalie zu Ende. Gregory Keller wurde durch Peter Yannik ersetzt.

Verhaltener Jubel beim 1. Tor. Die Scheibe ist nicht unter der Fanghand.
Götti Claudio Engler 13. Eggenberger Wohnen Widnau

Keine Tore, aber viele  Strafen im Mitteldritte

Die nächsten 20 Minuten waren für die Unparteiischen. Sie gaben sich redlich Mühe, für alle möglichen und unmöglichen  Vergehen Strafen zu verteilen und das ja nicht einseitig.  So gab es sieben für die Luzerner Drachen  und acht für die Luchse, doch sie hatten vorerst keinen Einfluss auf das Resultat. Trotz doppelter Unterzahl des SCR und Shorthander Chancen auf beiden Seiten blieb es bei den zwei Toren Vorsprung der Gäste.

Viel Arbeit für die Schiedsrichter/in. Marco Häusler, Anina Egli, Stefan Weiss.
Turbulenter Schlussabschnitt.

Der SC Rheintal konnte das Schlussdrittel noch in Überzahl beginnen und das Powerplay für einmal effizient aufziehen. Yves Breitenmoser konnte herrlich zum 4:1 erhöhen. Das  auch die Hausherren Powerplay spielen können, bewiesen sie gleich darauf und konnten nochmals verkürzen. Doch die aufkeimende Minihoffnung der Schlussleuchten machten Marco Berweger und Michael Holdener mit zwei weiteren Toren zunichte. Mit dem 6:2  war das Spiel gelaufen, denn vier Tore Vorsprung mussten reichen. Luzern spielte aber weiterhin aufsässig, der SC Rheintal eher fahrlässig,  und so schmolz der Vorsprung bis auf zwei Tore zusammen. Der Luzerner Trainer versuchte es dann noch ohne Torhüter, doch Yves Breitenmoser machte diesem Spiel ein Ende und traf  ins verlassen Tor zum Endstand von 7:4 zugunsten der Rheintaler. Ein Pflichtsieg gegen das Schlusslicht, der aber am Ende nicht viel brachte.

Johannes Lins auf Position. Götti : UBS Rheintal.

Der SC Herisau gewann dank drei Toren in den letzten Minuten in Reinach mit 4:1. Damit beträgt der Rückstand immer noch 4 Punkte.

Darum muss der SC Rheintal am Samstag zuhaue gegen den SC Herisau gewinnen und dann auf Schützenhilfe der anderen hoffen. Nur wenn die Luchse alle Spiele gewinnen und Herisau noch Punkte abgibt, liegt noch ein Playoffplatz im theoretischen Bereich.  Die letzte Partie in Herisau, die der SCR  mit 3:0 gewonnen hatte, macht sicher Hoffnung.

Darum heisst es für alle SC Rheintal Fans am Samstag nochmals kräftig: Hopp Rheintal. Die Appenzeller Bären werden sicherlich zahlreich im Rheintal aufkreuzen und ihre Mannschaft lautstark unterstützen.  Darum müssen die Fans auf den Rängen genauso dagegenhalten,  wie die Mannschaft auf dem Eis. Einem Eishockeyfest steht also nichts im Wege.

Spielbeginn Samstag 25. Januar 17.30 Uhr Aegeten Widnau.