Befreiungsschlag gelungen.

Der SC Rheintal gewinnt das wichtige Heimspiel mit 5:2 Toren, dank sehr gutem Startdrittel.

SEPP SCHMITTER

Beim späteren  Spielbeginn wegen des regionalen Nachwuchsturniers zeigte sich die Wichtigkeit dieses Spiels. Die zum Teil überraschenden Resultate der  anderen Partien hatten den SC Rheintal zwischenzeitlich gegen das Tabellenende abrutschen lassen. Das konnte sich der SC Rheintal nicht bieten lassen und war voll gefordert. Und es wurde  ein Auftakt nach Mass.  Yves Breitenmoser lancierte Yanick Bodemann mit einem Steilpass, und der liess dem Hünen Kunz im Gästetor keine Abwehrchance. Die erhoffte frühe Führung wurde Tatsache.  Nach 10 Minuten die erste Strafe gegen die roten Löwen, das Powerplay der Luchse lief wie am Schnürchen. Lukas Sieber  auf Adrian Ströhle und sein erster Saisontreffer wurde endlich Wirklichkeit.  Die nächste Strafe brachte den Anschlusstreffer für die Gäste, deren Topscorer Allabauer lenkte für Vincent Sauter  unhaltbar ab. Aller guten Dinge sind drei, die nächste Überzahl eine Kopie des 2:0,  Lukas Sieber sah  Adrian Ströhle, und dieser traf bereits zum zweiten Mal.  Damit war der zwei Tore Vorsprung für die Hausherren  nur Sekunden vor der Pause eingetütet.

Yanick Bodemann trifft zum wichtigen 1:0

Und es ging in den gleichen Stil weiter,  Lukas Sieber,  erhöhte auf ein beruhigendes 4:1. Die Gäste bemühten sich, aber die grösste Gefahr ging durch einige fahrlässige  Scheibenverluste der Rheintaler aus, doch die Abschlüsse der Aargauer waren  harmlos. Eine weitere Strafe brachte sogar die Möglichkeit auf einen Shorthander, die nicht genutzt wurde. Im Gegenzug standen dann plötzlich drei Löwen vor Vincent Sauters, doch dieser  vereitelte auch diese Chance souverän.  Sandro Bartholet sah seinen Solovorstoss im Tor und jubelte vorsorglich, die unparteiischen entschieden auf Torumrandung und so ging dieser Schuss nur als dritter Metalltreffer in die Statistik.  Das Spiel wurde hektisch, und die Löwen brachten eine leicht hässliche Note ins Spiel. Die Strafbank  war bald gut besucht, den Renggli handelte sich eine zehn Minuten Strafe ein. Und die doppelte Überzahl bedeutete den fünften Treffer und diesmal war der Torjubel von Sandro Bartholet berechtigt. Es reichte vor der zweiten Pause noch zu Resultatkosmetik für Reinach, zu mehr aber nicht.  

Vincent Sauter im Tor, Lukas Sieber mit 3 Scorerpunkten, wichtige Stützen des Teams.

SC Rheintal verwalten Vorsprung im torlosen Schlussabschnitt.

Die letzten 20 Minuten mussten auch noch überstanden werde. Die Löwen kannten die Situation, hatten  sie doch am Mittwoch einen 3 Tore Rückstand in einen 6:3 Sieg gegen Herisau umgewandelt. Doch eine wirkliche Reaktion blieb diesmal aus und die Zeit arbeitete für den SC Rheintal. Die Schiedsrichter konzentrierte sich auf Kleinigkeiten, übersahen aber grosszügig Gehässigkeiten, die zur  Frustbewältigung eingesetzt wurden.  Claudio Engler verschaffte sich mit den Fäusten selber Respekt und wanderte dafür in die Kühlbox.

Das Spiel endete schliesslich mit ein überzeugenden 5:2 Sieg der Rheintaler und so kletterten sie wieder auf Platz sechs.  Das sieht schon mal sehr gut aus, es sind aber nur 3 Punkte auf den 11.Platz, alles ganz nahe beieinander.

Das letzte Spiel der Vorrunde ist am 13. November beim  Tabellenführer Frauenfeld.

Zuvor geht es am nächsten Samstag noch ins Tessin, wo in Ascona die nächste Cuprunde ansteht. 

HC Ascona 3. Liga  – SC Rheintal:  Spielbeginn Samstag 9. November 20.15 Uhr Pista Ghiaccio Siberia, Ascona