Unter die Räder gekommen!

Der SC Rheintal verliert in Romanshorn mit 8:2.

Die Rheintaler hatten kaum Gelegenheit, richtig ins Spiel zu kommen,  da sass schon wieder einer auf der Strafbank. Die Hausherren fackelten nicht lange und das erste Tor war Tatsache. Weitere Strafen auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden und das Spiel wurde etwas offener. Die Gäste hatten sogar die Chance auf ein Unterzahltor, allein sie wurde einmal mehr nicht genutzt.

Ein mustergültiger Angriff der Filigrantechniker vom Bodensee führte zum 2. Gegentreffer. Damian Holenstein und Renato Engler versuchten immer wieder mal, mit schnellen Kraftakten zum Abschluss zu kommen, aber vor dem Tor fehlte dann die Unterstützung. Mit dem 2:0 für die Gastgeber ging es in die erst  Pause.

 

Kurzes Aufbäumen im Mitteldrittel.

Kuriose Situation nach 2 Minuten. Die Unparteiischen unterbrachen die Partie, weil ein Spieler der Thurgauer am Boden lag. Nachdem dieser humpelnd vom Eis geführt wurde, gaben sie eine 2 Minuten Strafe gegen Adrian Ströhle wegen Bandencheck und damit automatisch noch eine 10 Minuten Strafe. Ein sehr hartes Verdikt, weil nie eine Strafe gesehen oder angezeigt wurde. Das Überzahlspiel führte zum 3:0 und damit die Vorentscheidung.   Die Luchse merkten, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten und suchten vermehrt ihr Glück im Angriff.  Luca Binder buchte mit einer kämpferischen Einzelleistung den ersten Treffer und Renato Engler doppelte gleich nach zum 3:2 und die Partie war wieder offen.  Die Hechte reagierten gereizt und Dimitri Malgin,  machte mit zwei schönen Toren alles klar. Er liess dem bedauernswerten Ramon Metzler dank seiner Routine aus über 360 Nationalligaspielen keine Abwehrchance. Und die SC Rheintal Verteidigung wurde mal für mal ausgekugelt, nach einem Pass durch die ganze Todeszone vor dem Tor durch, stand es 6:2.

Schaulaufen im Schlussdrittel.

Was die Rheintaler letzte Saison öfters praktizierten, mussten sie nun über sich ergehen lassen, die Hausherren dominierten nach Belieben. Roger Nater wechselte den Torhüter und ermöglichte  Fabian Lütscher Spielpraxis, obwohl er Ramon Metzler keinen Vorwurf machen konnte. Dieser musste sich nur noch zwei Mal bezwingen lassen. Auch er hatte gegen die  lehrbuchmässigen Passfolgen keine Abwehrchance, und konnte auch nicht mit allzu viel Unterstützung der Verteidigung rechnen.  Am Schluss fehlten auch noch die nötigen Kräfte um noch etwas zu reissen, so sah Sandro Bartholet seinen schönen Sololauf wirkungslos verpuffen. Die Rheintaler mussten dem Gegner die spielerische und taktische Feldüberlegenheit zugestehen, die Pikes waren einfach besser und die Luchse spielten unter ihrem Niveau. Gegen den dritten und vierten Block der Seebuben hätten sie mehr Chancen gehabt, diese waren aber bis zum Spielschluss noch nicht warmgelaufen. Ein Spiel zum abhaken und entsprechende Lehren zu ziehen.

 

SCR unterwegs mit Mercedes-Transporter

 

Während der Saison 2018/19 erprobt der Schlittschuhclub Rheintal für seine Auswärtsspiele, welche nicht mit dem Car gefahren werden, ein neues Logistikkonzept. Der Transport der Hockey-Ausrüstungen muss gut geplant sein und erfordert einiges an Platz. In Kooperation mit dem Hauptsponsor SternGarage.ch AG gehen die Ausrüstungen von Team 1 und Team 2 für die Auswärtsspiele jeweils mit einem Transporter von Mercedes-Benz auf Reisen. Mit dem VITO ist die teure Fracht sicher und ökologisch unterwegs.

Der SC Rheintal und vor allem die Spieler der beiden Mannschaften bedanken sich recht herzlich bei der Sterngarage.