News zum Cupspiel !!

 

 

Ungewohnte Umgebung für die Kloten Stars.

Für die Cracks des EHC Kloten wird es wahrscheinlich ein „Aha Erlebnis“ werden, wenn sie in die Eishalle Widnau kommen.  Einige Spieler werden wohl ihre ersten Gehversuche auf Schlittschuhen nicht in einer feudalen  Arena wie in Kloten, sondern in einer Regionalen Anlage wie eben Widnau gemacht haben, und sich an spartanische Verhältnisse zurückerinnern.

Unsere Kunsteisbahn wurde als Pionierleistung im Jahre 1979 für gut 2,5 Millionen Franken gebaut und dient seither dem SC Rheintal, dem EV Mittelrheintal und der Öffentlichkeit als Sportstätte. Die Anlage ist gut unterhalten und gepflegt, hat aber ausser dem Einbau einer Lüftung und dem Anbau der Turnhalle mit dem vom Zweckverband betriebenen Bistro keine grösseren Veränderungen erlebt. Ohne diese Lüftung wäre ein Spiel bei diesen Aussentemperaturen fast unmöglich. Früher mussten sogar Spiele wegen  Nebel  in der Halle abgesagte werden.

Die zusätzliche Garderobe für den SC Rheintal wurde in Fronarbeit durch den Club gebaut und ist laut Trainer suboptimal für eine gute Kommunikation.  Das wird auch André Rötheli, der Kloten Trainer merken müssen, weil sich seine Spieler aus  Platzgründen auf die beiden offiziellen  Garderoben aufteilen.

Trotzdem macht der SC Rheintal alles, damit sich die Stars des HC Kloten heimisch fühlen, denn nebst Tee und Getränken müssen auch Früchte und sogar Badetücher zum Duschen bereitgestellt werden. Nationalliga Bedingungen.

 

Aber wer weiss, vielleicht gibt es nächstes Jahr zum 40 Jahr Jubiläum der Eishalle als kleine Überraschung einen grösseren Umbau.!!

 

 

Grosse Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus, so auch das Cupspiel SC Rheintal vs.  EHC Kloten.

Auch unsere grösste Zeitung ist dank dem Cupspiel auf den  SC Rheintal aufmerksam geworden, und in Zürich wurde registriert, dass die Qualifikation eines 2. Liga Clubs für die Hauptrunde  etwas Einmaliges und Besonderes ist. Darum  besuchten bereits 2 Wochen vor dem Spiel ein Reporter und ein Fotograf vom  Blick das Rheintal und liessen sich vom Sportchef Fabian von Allmen  über die Besonderheiten und speziellen Schwierigkeiten eines „Grenzclubs“ informieren. Und weil  bei beiden Clubs „Österreicher“ eine gewisse Rolle spielen, lag darauf das grösste Augenmerk. Beim SC Rheintal spielen mit, Dominic Pfeiffer, Adrian Ströhle, Martin Grabher-Meyer,  Patrick Gschliffner , Haris Sabanovic , Mica Moosmann und Yannick Bodemann und wieder Pascal Obrist gleich acht Cracks mit Wurzeln in Österreich, aber Schweizer Lizenz. Diese haben sie dank ihrer Jugendjahre in Schweizer Vereinen, vor allem beim SC Rheintal Nachwuchs.  Adrian Ströhle ist sogar „Doppelbürger“ und somit auch in der Schweiz spielberechtigt, den einen Grenzgänger Status wie im Fussball gibt es im Eishockey leider nicht.

Um dem ganzen noch die besondere Note zu geben, gab es ein Foto-Shooting auf der Wiesenrainbrücke über dem Rhein. Das war schon etwas Spezielles für die vielen Passanten, als vier Spieler der  „Vorarlberger Fraktion“ in voller Eishockey-Montur und bei schönstem Wetter über die Rheinbrücke spazierte. Dann wurden ein paar Hundert Fotos geschossen, wovon das Beste demnächst im Blick zu sehen sein wird.

 

Auch EHC Kloten sind Spieler aus Österreich zu finden.

Zum Beispiel Patrick Obrist: Wer sein Palmarès anschaut, der stellt fest, dass er in junge Jahren auch beim SC Rheintal gespielt hat.  Nach seinen Stationen von  Mini bis Novizen hat er zuletzt in der Saison 10-11 im Team 1 des SC Rheintal 13 Partien gespielt. Danach hat in seine Reise über Zug, Salzburg, Rapperswil-Jona zum EHC Kloten geführt.

Begrüssen wir Patrick ganz herzlich in Widnau, wer weiss, ob sich der Kreis dereinst schliessen wird, und er seine Karriere beim SC Rheintal ausklingen lassen wird. Zum akklimatisieren kommt es ja schon einige Jahre zum Swiss Eishockey Day anfangs November in die Eishalle Widnau.

Und weil die beiden Obristen sogar Brüder sind und beide mit der Nummer 13 spielen gibt es ein wahrhaftiges Bruderduell in Widnau.

Ein neuer Name bei Kloten ist der neue Torhüter Bernhard Starkbaum. Er ist Goalie der Österreicher Nationalmannschaft und spielte bisher in Salzburg. Dies ist sein erster Verein in der Schweiz und er gilt damit als „Ausländer“. Also keine Chance, um einmal beim SC Rheintal zu landen.

 


 

Der EHC Kloten und der Swiss Ice Hockey Cup. 

Gross ist die Vorfreude beim SC Rheintal und seinen Fans auf das  Cupspiel Spiel gegen den EHC Kloten. Doch wie ist es bei den Zürchern??

Auf der Webseite des EHC Kloten findet man auf dem Kalender als nächstes Spiel den Saisonstart der Swiss League gegen den EHC Winterthur am 21. September.  Das Cupdatum 19. Septemer ist jungfräulich Weiss und nichts deutet auf das Spiel in Widnau hin. Auch im Saisonprogramm muss man lange blättern, bis es einen Hinweis auf den Cup gibt.  Erst auf Seite 55 findet man den Spielplan und die teilnehmenden Teams. Und da fällt auf, dass der SC Rheintal als einer der 10 MySports Teams geführt wird.

Nun kann man sich fragen, was die Flieger damit bezwecken wollen. Optimisten würden wohl sagen, dass die Schmach kleiner währe, wenn Kloten gegen einen MySports Verein auscheiden würde. Pessimisten können sich nicht vorstellen, dass sich ein 2. Liga Verein überhaupt für die Hauptrunde qualifiziert und Realisten sehen darin  das was es ist, einen Druckfehler.

Nun wie es auch sei, der SC Rheintal fühlt sich geschmeichelt und weiss, dass er nicht unterschätzt werden wird.

Der Spieler mit der Nummer 13 ist übrigens der Rheintaler im Kloten Dress,  Pascal Obrist, der sich auch schon das SCR Dress übergestreift hat und nicht nur im Nachwuchs sondern auch einige Spiele im SCR Team 1 bestritten hat.

 



Rheintal will Geschichte schreiben.

Unter diesem Titel berichtet die offizielle Webseite des Schweizer Eishockeyverbandes über das Cupspiel. Die komplette Saison 2017/18 wird beleuchtet und ein Interwiev mit Yanick Bodemann, beschreibt seine Eindrücke beim SC Rheintal.

www.sihf.ch/de/swiss-ice-hockey-cup/news/#/article/2018-09-07/rheintal-will-geschichte-schreiben


SC Rheintal Cup Hit gegen den EHC Kloten in 2 Wochen, die Vorbereitungen sind auf Kurs.

Einen Monat nach dem Cupspiel FC Montlingen gegen den FC Basel steht der nächste Cup Knaller im Rheintal auf dem Programm. Am 19. September kommt es  in der Eishalle Aegeten in Widnau zum grossen Höhepunkt  in der langen SC Rheintal Geschichte.  Die Rheintaler Luchse, neu in der 1. Liga, bestreiten ihre  Cup 1/16 Finalpartie gegen den EHC Kloten, neu Nati B und die Vorfreude, sprich Nervosität bei den Verantwortlichen steigt langsam an. Der Vorverkauf läuft sehr gut, noch sind wenige Stehplätze erhältlich, Sitzplätze sind schon lange ausverkauft.

Doch dieses Eishockeycupspiel ist mit dem Fussballcupspiel Montlingen gegen den FC Basel kaum zu vergleichen. Schon die Vorgeschichte ist Grundverschieden, denn der SC Rheintal hat mit EC Wil, EHC Arosa und dem EHC Chur sensationell drei oberklassige  Teams bezwungen, während Montlingen eigentlich „nur“ den FC Widnau bodigen musste.

In der Eishalle müssen und können keine Zusatztribünen und Fernsehtürme  aufgebaut werden und das Wetter spielt auch eine untergeordnete Rolle. An beiden Orten gibt es aber umfangreiche Vorschriften und Regeln des Verbandes, die Eingehalten werden müssen, und die Sicherheitsvorkehrungen sind vergleichbar. In Widnau ist die Anzahl der Verpflegungsmöglichkeiten überschaubarer, und es wird sicher auch genug Würste und Rheintaler Gerstensaft bereitstehen. Der Ostrank, die kleine SCR Vereinsbeiz in der Eishalle, ist neu renoviert und umgebaut. Im Eisbahnrestaurant werden die Kaffemaschine und Fritteuse wieder umgezogen sein, denn sie verbringen den Sommer jeweils im Schwimmbad. Auch bei SC Rheintal sind unzählige fleissige Hände gefragt, denn ohne diese Mithilfe ist sein solches Spiel nicht zu bewältigen.

Auch die sportliche Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Die Mannschaft des SC Rheintal hat grosse Veränderungen erfahren, und ist noch in der Findungsphase, was auch die Resultate der Testspiele belegen. Das Trainingslager am kommenden Wochenende im Tirol soll das Team von Roger Nater ein, zwei Schritte weiterbringen und die Hauptprobe am 13. gegen den EHC Prättigau-Herrschaft in Grüsch den Feinschliff.

Und dann steht einem Eishockeyspektakel nichts mehr im Wege. Dann werden die gleichen Fragen gestellt: Mit welcher Aufstellung tritt der Gegner an, gelingt den Platzherren überhaupt ein Tor und wer schiesst es.  Verlieren die Rheintaler ein- oder zweistellig oder gelingt gar ein weiterer Sieg. Nun diese Chance wird ähnlich  klein sein, doch da muss die alte Weisheit herhalten: Cupspiele haben eigene Regeln. Wichtig wird aber sein, dass alle ihren Spass haben und den Moment geniessen. Denn schlussendlich hat in der neueren Geschichte des Cups noch nie ein 2. Ligaverein die Hauptrunde erreicht, und darauf darf der SC Rheintal sicherlich stolz sein.

Und da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, trifft man sich  im Sportzentrum Aegeten auch schon zwei  Stunden vor dem Spiel zum „Warm up“ bei Wurst und Bier. Freuen wir uns auf eine tollen Eishockeyabend und nicht vergessen, mit Pauken, Trompeten und Kuhglocken bringen wir die Eishalle zum beben, denn wir müssen auch den Kloten Fans etwas entgegensetzen.

Hopp Rhintal!!