Monthly Archives: Februar 2017

SC Rheintal vs EHC Illnau-Effretikon 4. Spiel

Das vierte Spiel findet am Samsatg 4. März um 19.30 Uhr im Messestadion in Dornbirn  statt, weil die Eishalle in Widnau besetzt ist.

Unterstützen sie auch in diesem wichtigen Spiel ihren SC Rheintal.  Mit einem Erfolg könnte die Serie abgeschlossen werden und der Halbfinal erreicht sein.

Ansonsten müssten wir noch einmal nach Effretikon, und das will ja niemand.

Auch Herisau ist noch nicht durch,  sie haben ihr Heimmspiel gegen Schaffhausen verloren und müssen am Samstag nochmals antreten.

Also ein kräfftiges Hopp SC Rheintal !!

 

 

 

 

 

Es geht Schlag auf Schlag, bereits am Donnerstag findet das 3. Spiel des 1/4 Final in Effretikon statt.    Spiebeginn 20.15 Uhr.

Mit einem Sieg ist der SC Reintal durch und die Serie beendet. Ansonsten wäre am Samstag das 4. Spiel im Messestadion in Dornbirn.

Also Daumen drücken oder im „Eselriet“ ein kräftiges Hopp SC Rheintal.

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Am Dienstag gibt es die absolut einmalige Gelegenheit, den SC Rheintal gegen den EHC Illnau- Effretikon in der Eishalle Widnau bei der Arbeit zu bestaunen. Die Rheintaler wollen nicht überheblich werden, aber wenn sie  die nächsten beiden Spiele gewinne sollten, ist die Serie am Donnerstag in Effretikon fertig und die weiteren Spiele entfallen. Sollten die Luchse aber ein Spiel verlieren, kommt es am Samstag zu einem weiteren Heimspiel.  Weil aber seit Jahren am ersten März – Wochenende die Eishalle Widnau durch den Formationslauf des EV Mittelrheintal belegt wird, kann hier kein Hockeyspiel stattfinden.   Der SC Rheintal würde dann, wie in den Anfangsjahren des Clublebens,  sein Spiel im Ausland, genauer im Messeparkstadion in Dornbirn austragen. Die Halle ist reserviert, ob sie gebraucht wird, wissen wir spätestens am Donnerstag.

Die Ausgangslage für den Dienstag ist einfach. Im Playoff beginnen alle Spiele bei null. EIE hat aber nichts mehr zu verlieren und das Saisonziel schon erreicht. „Was jetzt noch kommt ist Zugabe“ ist zu  lesen auf der Webseite der Zürcher.  Sie können unbelastet aufspielen, aber ob das reicht?

Der SC Rheintal hat mit dem schönen Sieg in Effretikon  vorgelegt, und sicherlich Moral getankt für das Heimspiel. Mit der perfekten  Spielanlage wie in den ersten beiden Dritteln am Samstag und dem nötigen Wettkampfglück, sollte der Heimclub seine momentane Stärke auch umsetzen können. Sicher ist auch, dass die Luchse noch mehr erreichen wollen in dieser Finalrunde. Ein nächster Höhepunkt wäre  der Halbfinal gegen den  SC Herisau oder den EHC Schaffhausen.  Aber zuerst EIE und dafür brauchen die Luchse die volle Unterstützung der Fans und Zuschauer.

Am Dienstag gibt es darum nur ein Ziel, die Eishalle Widnau.  Zeigen sie, dass gutes Eishockey und guter Sport im Rheintal gefragt ist und unterstützen sie den SC Rheintal.  Hopp SCR

Spielbeginn Dienstag 28. Februar um 20.00 Uhr  Sportzentrum Widnau.

 

 

EHC Illnau-Effretikon v SC Rheintal 1:4 ( 0:1, 0:2 1:1)

Superstart mit Break für den SC Rheintal.
1. Wichtiger Sieg auf dem Weg in den Halbfinal.

Die Rheintaler starteten  resolut in die Partie und übernahmen gleich das Zepter.  Zwei Riesenmöglichkeiten wurden ausgelassen, ehe die Hausherren erstmals vor Ramon Metzler in SCR Tor auftauchten. Das Spiel, geradlinig und sehr schnell mit klaren Feldvorteilen der Gäste. Janick Diener lancierte den quirligen Pascal Knöpfel mit einem langen Pass, der alleine auf den Torhüter losziehen konnte. Dieser konnte kurz abwehren, war aber  gegen den Nachschuss machtlos. Der SC Rheintal führte verdient, gemessen an den Chancen wieder einmal viel zu knapp. Die Zürcher waren nun gefordert, doch die Rheintaler kontrollierten das Spiel und standen  auch in der Verteidigung gold richtig.

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Holenstein richtet es im Mitteldrittel.

Die Hausherren suchten nun vehement den Anschlusstreffer, doch ohne Erfolg. Geschickt liessen die Luchse den Gegner anrennen, um dann eiskalt zurückzuschlagen. So Damian Holenstein, der plötzlich alleine vor  Dennis Volkart auftauchte. Er konnte sich in aller Ruhe die Ecke aussuchen und den Puck in Netz setzen. Die allererste Strafe und das Powerplay für EIE  brachte nicht die gewünschte Wirkung, denn die SCR Verteidigung konnte die Scheibe aus dem Drittel spielen. Das führte  dann zum  Kabinettstück des Abends. Damian Holenstein erlief sich die Scheibe, und konnte, vom einem Verteidiger erfolglos gestört, halb im Fallen und Backhand den Torhüter zum zweiten Mal überlisten.

Mit diesen drei Toren Vorsprung schien die Sache gelaufen, denn die Zürcher sahen nicht nach Anschlusstreffer aus. Ein Tor wie das dritte,  geschossen in Unterzahl, sass  Tief und nagte an den Nerven, was Strafen zur Folge hatte.  Aber nicht einmal eine doppelte Überzahl konnten die Einheimischen in Tore umsetzen. Und auch die Schiedsrichter pfiffen im Playoff Modus, nur das Nötigste und nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit, so dass sich ein hochstehendes Spiel entwickeln konnte.

Nochmals Spannung im Schlussdrittel.

Die Luchse fuhren nun ihr Tempo etwas zurück um Kräfte zu sparen, und bei den Zürchern machte sich langsam Frust bemerkbar. Diese gipfelte in einer Keilerei, was immerhin eine Überzahl für EIE einbrachte.  Zur Freude der gut Dreihundert Zaungäste im Stadion konnte Marc Andersen zum 1:3 verkürzen. Das brachte etwas Spannung, aber noch mehr Hektik ins Spiel, denn die Zürcher glaubten wieder an eine Wende. Roger Nater, der SCR Coach hatte aber das richtige Mittel dagegen. Er nahm sein Timeout um seine Spieler neu zu organisieren. Das beruhigte etwas und die Rheintaler liessen die Zürcher weiter erfolglos anrennen. Diese nahmen sich dann aber mit einer Strafe selber aus dem Rennen, denn nach nur elf Sekunden beendete Domini Pfeiffer das Powerplay mit dem vierten Tor. Damit war die Sache gelaufen und der 1. Sieg des SC Rheintal stand fest.

Weiter geht es am Dienstag in Widnau. Dann können die Rheintaler bereits  einen wichtigen Schritt in Richtung Halbfinale machen.

IMG_0579  Roger Nater zeigt den Weg zum Erfolg.

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Sascha Moser und Pascal Knöpfel einmal“oben ohne“
IMG_0570  Heisse Szenen im Strafraum.

 

 

 

EHC Illnau-Effretikon vs SC Rheintal Playoff 1/4 Final

EHC Illnau-Effretikon vs SC Rheintal

Am Samstag startet die zweite Finalrunde im Eishockey Playoff 2. Liga. Dabei sind noch fünf Mannschaften aus der Gruppe 2 und drei  aus der Gruppe 1.Die einzige Überraschung setzte der EV Dielsdorf-Niederhasli, der  als Gruppensechster den dritten der Gruppe 1,  den EV Zug eliminierte.

Der SC Rheintal trifft auf den EHC Illnau-Effretikon, einen alten Bekannten aus früheren Jahren, spielte man doch in regelmässigen Abständen gegen die Zürcher. Auch sie pendelten zwischen 1. und 2. Liga und sind seit etwa zehn Jahren in der 2. Liga etabliert, spielen aber die Meisterschaft in der Gruppe 1.  Vor fünf Jahren standen sich die beiden letztmals in der Meisterschaft gegenüber, damals aber noch auf der offenen Eisbahn Eselriet in  Effretikon. In der Zwischenzeit hat aber auch diese Anlage  ein schmuckes Dach bekommen und somit ist der Wettervorteil dahin.

Der EHC EIE,  wie der Club in Kurzform genannt wird,  belegte in der Meisterschaft mit 40 Punkten den 2. Platz und das mit einem Torverhältnis von 77 zu 55. Der SC Rheintal  mit 38 Punkten auf Platz drei,   hatte aber  mit 91 zu 50 die bessere Torbilanz.  EIE eliminierte in der ersten Playoff Runde den EHC Wallisellen, ebenfalls   in vier Spielen. Sie überzeugten dabei auf der offenen Anlage in Wallisellen mit zwei klaren Siegen,  mussten aber zuhause in der eigenen Halle  zwei Mal in die Verlängerung. Besondere das erste Spiel war ein Krimi.  EIE geriet drei Minuten vor Schluss in Rückstand,  erzielte eine Sekunde vor Schluss im Powerplay den Ausgleich und nach zwei Minuten Over time den Siegtreffer.  Das beweist, dass diese kampfstarke Mannschaft nie aufgibt,  aber durchaus auch ihre Schwachstellen aufweist. In der Vorbereitung im letzten August haben die Luchse in einem Testspiel in Widnau gegen EHC Illnau-Effretikon   mit 7:1 gewonnen, aber Vorbereitung und Playoff sind zwei Paar Schuhe und nicht zu vergleichen.

Das alles  ist Geschichte, alles beginnt bei null. Es geht über maximal fünf Spiele mit Heimvorteil Illnau- Effretikon, weil sie in der Meisterschaft besser klassiert waren. Das erste Heimspiel ist dann am Fasnachtdienstag in Widnau und schon am Donnerstag wird  wieder in Effretikon gespielt.   Und wer drei Mal gewonnen hat ist in der nächsten Runde.

Drücke wir dem SC Rheintal die Daumen, oder noch besser ist lautstarke Unterstützung vor Ort.

Spielbeginn Samstag 25. Februar 17.00 Uhr Sportzentrum Eselriet in  Effretikon.

Die weiteren Paarungen:  EHC Herisau – EHC Schaffhausen, HC Prättigau-Herrschaft – EV Dielsdorf-Niederhasli,  EHC Dürnten Vikings – EHC Kreuzlingen Konstanz.

 

Die Show des Yves Breitenmoser

Die Show des Yves Breitenmoser

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Blitzstart, nach nur 34 Sekunden zappelte die Scheibe das erste Mal im Tor der Zürcher.  „Breiti“ hatte getroffen. Neunte Minute,  eine Lehrbuchkombination von Holenstein zu  Ströhle, und das zweite   Tor,  „Breiti „ hatte wieder getroffen. Das erste Drittel, sehr wurde schnell gespielt, ohne viele Unterbrüche dauerte knapp 25 Minuten und zeigte einen sehr entschlossenen SC Rheintal und Klassehockey.

Zweites Drittel, nach 52 Sekunden das dritte Tor,  von Pfeiffer  und Holenstein mustergültig vorbereitet, „Breiti „ hatte zum dritten Mal getroffen.

SC Rheintal zeigte sein Starkes Powerplay, denn Nico Paul und Luca Binder erhöhten in Überzahl auf 5:0.  die Sache war gelaufen. Kleiner Wermutstropfen, Staiger vermieste den zweiten Shutout von Ramon Metzler und stocherte die Scheibe noch über die Linie.  Damit gewinnt der SC Rheintal das Spiel mit 5:1 und die Serie mit 3:1 und spielt in der nächsten Runde gegen den EHC Ilnau- Effretikon.

IMG_0359 Viel „Schieriprominenz“ auf der Tribüne.

IMG_0362  Die Schiedsrichter auf dem Feld wurden ferngesteuert!!!! Darum so gut gepfiffen!

IMG_0375 Der Hamer von Nico Paul, die Scheibe zappelt schon wieder im Netz.

Halbfinale wir kommen…

Der Einzug ins Halbfinale wurde im 4. Spiel gegen EHC Illnau-Effretikon mit einem deutlichen 4:0 erreicht. Endstand in der Serie 3:1 für den SC Rheintal.

Am Donnerstag 9. März findet das erste Spiel um 20.00 Uhr in Herisau statt.

Die Mannschaft des SC Rheintal kann in der 1/2 Final Serie ihr erstes Heimspiel am Samstag 11. März 17.30 Uhr im Sportzentrum Aegeten Widnau bestreiten.

 

Spielplan:
Bildschirmfoto 2017-03-06 um 17.07.40

Link zu den Spielen:

Bildschirmfoto 2017-03-06 um 17.09.35

 

 

EHC Bassersdorf vs SC Rheintal. Playoff 4. Spiel.

Am Dienstag kommt es nun zum vierten Spiel in Kloten, und dort kann der SC Rheintal mit dem 3. Sieg alles klar machen.

Die Vorzeichen stehen gut oder nach Ralph Krüger: „Das Momentum ist beim SC Rheintal“

Doch aufgepasst, die Rheintaler dürfen nicht übermütig werden. Jedes Spiel muss zuerst gespielt werden und Playoffs haben eigene Regeln, nämlich keine und jedes Spiel beginnt bei null.  Die Glattaler werden sicherlich alles versuchen, aber die Luchse werden dagegenhalten.

Also Daumen drücken oder noch besser, vor Ort miterleben.

Spielbeginn:  Dienstag 21. Februar 20.15 Uhr SWISS Arena Kloten.

Gala des SC Rheintal. Die Luchse gewinnen 6:0 und brauchen noch einen Sieg zum weiterkommen.

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Gala des SC Rheintal. Die Luchse gewinnen klar und brauchen noch einen Sieg zum weiterkommen.

Der  SC Rheintal startete  optimal ins Spiel, nach nur 10 Spielsekunden schon die erste Powerplaymöglichkeit, die aber noch ungenutzt verstrich.  Stefan Strebel eröffnete nach drei Minuten den Torreigen und die Glattaler nahmen gleich zwei weitere Strafen. Das Powerplay lief  wie geschmiert und Luca Binder konnte zum 2:0 ablenken. Nach 11 Minuten wechselte Don McLaren den Torhüter aus. Für Benjamin Geier kam  wieder Thomas Oschwald, der schon in den ersten beiden Spielen den Rheintaler das Leben schwer machte.  Die Luche dominierten nach belieben  und erspielten hochkarätige Möglichkeiten, doch für einmal trauerte niemand den vergebenen Chancen nach. Es hätte gut und gerne schon 5:0 stehen können.

Bassersdorf findet kein Mittel

Ein kurzes Aufbäumen der Zürcher zu Beginn des Mitteldrittels brachte nochmals Spannung und etwas Unruhe in die Abwehr der Hausherren. Die Gäste agierten aber zu harmlos und konnten selbst eine doppelte Überzahl nicht in Tore umwandeln. Das nagte natürlich an der Moral, genauso wie zwei Powerplaytore des SC Rheintal innert weniger als einer Minute zum 4:0. Yves Breitenmoser und Nico Paul hatten herrlich getroffen und   so bestand  kein Zweifel mehr über den Spielausgang. Sascha Moser legte noch einen drauf und nun hiess es wirklich 5:0 und damit ging  es in die letzte Pause. Die gut 400 Zuschauer waren begeistert, der SC Rheintal zeigte sein wahres Können.

Schaulaufen im Schlussdrittel.

Der Teamsenior Stefan Strebel erzielte nochmals  ein herrliches Tor zum  Schlussresultat von 6:0. Er lief  richtiggehend zur Spätform auf und war mit 2 Toren und einem Assist der Mann des Spieles.  Der SC Rheintal konnte nun einen Gang zurückschalten und zum Schaulaufen ansetzen. Sie spielten nun Katze und Maus,  liessen die Scheibe kreisen und  die Gegner ins Leere laufen. Die Frage nach dem zweiten Shutout für Ramon Metzler im SC Rheintal Tor seit seiner Rückkehr im November, löste dieser selber mit Bravour und der Unterstützung der Verteidiger.  Damit wurde der EHC Bassersdorf mit der Höchststrafe „zu Null“ nach Hause geschickt.

Am Dienstag kommt es nun zum vierten Spiel in Kloten, und dort kann der SC Rheintal mit dem 3. Sieg alles klar machen. Doch aufgepasst, die Rheintaler dürfen nicht übermütig werden. Jedes Spiel muss zuerst gespielt werden, und die Glattaler werden sicherlich nochmals alles versuchen.

IMG_0189 Dario Bartholet  spielte für seinen verletzten Bruder Sandro.

IMG_0216 Ramon Metzler wurde nich bezwungen. Wir gratulieren.

 

SC Rheintal vs EHC Bassersdorf 1/8 Final 3. Spiel.

Die Luchse haben das zweite Spiel in der SWISS Arena in Kloten über weite Strecken bestimmt, und schliesslich in der Verlängerung den glücklichen Siegestreffer erzielt. Sie haben aber nicht nur dank Glück gewonnen, sondern für diesen Erfolg auch hart gearbeitet und den Sieg sicherlich nicht gestohlen.

Am Samstag haben die Luchse nun die nächste Gelegenheit, diesen Sieg zu bestätigen und einen weiteren Schritt in Richtung 1/4 Final zu tun. Das Potenzial ist vorhanden, das Chancenplus in Kloten lag klar bei den Rheintalern, die viel mehr Schüsse aufs gegnerische Tor zu verzeichnen hatten als die Glattaler.   Bleibt abzuwarten, welcher unserer Topscorer  Holenstein, Breitenmoser oder gar Ströhle die Treffsicherheit aus dem alten Jahr zuerst wieder erreicht, den alle drei sind in diesem Jahr in Sachen Torproduktion noch nicht richtig in die Gänge gekommen.

Und dann wäre am Dienstag in Kloten schon die Möglichkeit, den Sack zuzumachen.

Mit einer konzentrierten Spielanlage, einer stabilen Defensive, topmotivierten Stürmern und dem neuen Selbstvertrauen, und nicht zuletzt der Unterstützung einer hoffentlich sehr zahlreichen und lautstarken Rheintaler Fangemeinde muss es einfach gelingen. Die Voraussetzungen für ein weiteres Hockeyspektakel sind gegeben.

Spielbeginn Samstag 18. Februar 17.30 Uhr in der Eishalle Aegeten Widnau.

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Fehlstart in die Playoffs SC Rheintal vs EHC Bassersdorf. 5:7 ( 1:3, 3:0, 1:4,

Klassischer Fehlstart in die Playoffs.

Mit grossem  Erwartungsdruck  sind die Luchse am Dienstag in die Playoffs gestartet, doch dieser Start ging in die Hosen. Wegen teils kleinlicher Strafen waren die Rheintaler meist mit Abwehrarbeiten beschäftigt und kamen nicht richtig ins Spiel. In doppelter Unterzahl kassierten sie das 0:1. Nach zwei weiteren Toren, eines von der blauen Linie, liess sich der Torhütter Fabian Lütscher  entnervt auswechseln und Ramon Metzler übernahm seinen Posten. Damian  Holenstein konnte dann zum 1:3 Pausenresultat verkürzen.

Eine rüde Attacke, Yves Breitenmoser wurde mit einem Check gegen den Kopf in die Torumrandung geknallt, wurde nur mit 2 plus 10 Minuten geahndet, es hätte auch eine Spieldauerstrafe sein können. Dieses Powerplay nutze Dominik Pfeiffer zum Anschluss. Wiederum in Überzahl und dann mit einem schönen Solo,  drehte Sascha Moser das Spiel  mit zwei herrlichen Toren. Mit einer 4:3 Führung ging es in die zweite Pause. Kurz nach Wiederanspiel ein Pfostenschuss der Rheintaler und im Gegenzug der glückliche  Ausgleich der Glattaler.   Pfeiffer schoss die Hausherren in Führung, doch wiederum in doppelte Unterzahl für den SC Rheintaler dann der erneute Ausgleich.   Das sechste Powerplaytor des Abends, je drei auf beiden Seiten, brachte die Zürcher in Front und das siebte Tor, nur zwei Minuten später,  war eines zu viel. Die Rheintaler gaben zwar nie auf, doch Pech und Unvermögen verhinderte weitere Treffer. Die Nerven lagen blank, gleich fünf Spieler wanderten gemeinsam auf die Strafbank, das Spiel drohte den Unparteiischen zu entgleiten. Und als Adrian Ströhle  in aussichtsreicher Position Penaltyreif gelegt wurde, blieb die Pfeife stumm.  So mussten sich die Rheintaler wohl oder übel mit einer bitteren Niederlage abfinden. Doch es ist Playoff, noch gibt es vier Möglichkeiten,  das zu korrigieren.

 

Fazit: Weil es im Mitteldrittel keine Strafe gab, wurde richtig Eishockey gespielt und das war die Zeit des SC Rheintal. Es war auf jeden Fall ein Spektakel mit sechs Toren im Powerplay, zeitweise wurde sogar richtig schönes Eishockey gespielt.

Am Donnerstag geht es weiter in der SWISS Arena in Kloten. Dabei  gilt es,  die nötigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und auch umzusetzen, denn dann ist dieser Gegner nicht unbesiegbar.

SC Rheintal vs EHC Bassersdorf Playoff 1/8 Final

Dienstag 14. Februar 20.00 Uhr  Sportzentrum Aegeten Widnau

Am Dienstag beginnt die heisse Phase der Eishockey Saison für die Spieler und Fans des SC Rheintal. Dafür haben die  Jungs in drei Monaten hartem  Sommertraining Kraft und Kondition getankt und währen der zweimonatigen Vorbereitung den Feinschliff auf dem Eis geholt. Seit Oktober stehen sie wöchentlich vier mal auf dem Eis,  um sich selber,  aber auch den treuen Fans diesen spektakulären Sport zu zelebrieren. Dabei sind es reine Amateure, die für ein paar Franken Punkteprämie viele Stunden opfern, auf manches verzichten und auch in der Schule oder am Arbeitsplatz ihren Mann stellen müssen. Und im besten Falle ernten sie kurzen Applaus oder halt Schelte, wenn etwas danebengeht, dafür haben sie als Hobby den schönsten Sport der Welt.   Nun also Playoffs. Da beginnt alles bei null, maximal fünf Spiele, wer zuerst drei Mal gewonnen hat, ist eine Runde weiter.  Wer am Schluss als Sieger dasteht ist Regionalmeister und? Wegen der neuen Liga, die zwischen der ersten Liga und der Nati B eingeführt wird,  ist der Auf/Abstiegsmodus dieses Jahr nicht ganz klar, und es ist sowieso noch zu früh, zuerst muss gespielt werden.

Der Gegner EHC Bassersdorf

Wie  der EV Dielsdorf-Niederhasli ist auch der EHC Bassersdorf Partnerverein in der Organisation des EHC Kloten und spielt darum in der Gruppe 2.   Der Nachwuchs wird gemeinsam  mit Kloten ausgebildet,  um eine möglichst gross Basis für künftige Spitzenspieler zu haben. Somit erhält der Club immer wieder geeigneten Nachwuchsspieler, die den Sprung nach ganz oben nicht geschafft,  oder den Beruf in den Vordergrund gerückt haben. Auf diese Saison haben sich die Zürcher mit drei 1. Liga Spielern verstärkt und ihr erklärtes Ziel ist es, erstmals eine Playoff Runde zu überstehen.  Bassersdorf spielt in der optisch eher schwächeren Gruppe 2 und erreichte den sechsten Platz.  Mit  72 geschossene Toren und 69 kassierte Goals ist ihr Torverhältnis  fast ausgeglichen und sie haben damit 27 Punkte erzielt. Die Zürcher spielen normalerweise in der SWISS  Arena am Schluefweg in Kloten, wie die Grossen vom EHC Kloten,   und diese Arena ist bei ihren Spielen nur zu einem Prozent ausgelastet, von den Total 7624 Plätzen sind durchschnittlich 84 belegt.

Anders der SC Rheintal. Dieser steht in der Eishockeylandschaft fast alleine da, denn die nächsten Vereine sind die Ligakonkurrenten St. Gallen, Herisau und Prättigau. Darum nutzen die Luchse die Grenznähe und arbeiten im Nachwuchsbereich mit den Bulldogs aus Dornbirn und anderen Vereinen im Vorarlberger Rheintal zusammen, denn alleine geht es nicht mehr.

Der SC  Rheintal hat in der Qualifikation den dritten Rang erreicht, die beste Platzierung seit fünf Jahren, dabei aber nicht immer den konstantesten Eindruck hinterlassen. Zwar haben sie manch tolle Spiele gezeigt, in St. Moritz ein 3:0 noch zum 3:4 gedreht, gegen Prättigau zuhause gewonnen, auswärts nur knapp verloren, und auch gegen Leader Herisau zweimal nur ganz knapp den kürzeren gezogen. Es gab aber auch Spiele, die man nie und nimmer hätte verlieren dürfen und das meist wegen der oft  mangelnden Chancenauswertung. Die Tordifferenz mit plus 41 Toren und 38 Punkten spricht aber klar für den SC Rheintal. Dabei liegt die Verantwortung nicht bei einzelne, denn gut ein halbes Dutzend Spieler sind immer für ein Tor gut, aber der  durchschlagenden Erfolg steht noch aus. Aber dafür kommt  ja die Playoff Zeit und da heisst es:  einer für alle oder nur als Team sind wir stark. Auch die jungen Spieler, die einen guten Job machen, könnten den Unterschied ausmachen.  Dazu gehört auch das begeisterungsfähige Rheintaler Publikum, das am Dienstag hoffentlich sehr zahlreich und lautstark in Erscheinung tritt.  Im Durschnitt besuchten knapp 300 Zuschauer die Spiele in Widnau und das haben die Zürcher in dieser Saison noch nie erlebt. Denn Schaffhausen hat mit durchschnittlich 229 Fans  am meisten in der Gruppe 2.

Damian   Holenstein fehlt leider.

Letzte Saison hatte der SC Rheintal   gegen die Verletzungshexe zu kämpfen und ist mit einem Rumpfteam,  verstärkt durch Spieler Team II,  in der ersten Runde gegen Chiasso ausgeschieden. Dieses Jahr sieht es besser aus, bisher sind die Luchse  von gröberen Verletzungen verschont geblieben. Leider macht dieses Jahr  die Schweizer  Armee Bauchweh.  Damian  Holenstein hat,  trotz rechtzeitigem Verschiebungsgesuch,  weder Urlaub noch einen anderen Termin bekommen und musste am Montag in den WK einrücken. Er kann nun diese Woche im Wallis „Däumchen drehen“, anstatt mit seinen Kollegen die nächste Runde zu erreichen. Hoffen wir, dass er am Samstag wenigstens gut  ausgeruht zurückkommt und seine beste Leistung abrufen kann. Zum Daumen drücken unter der Woche sollte es aber reichen.

Top News:  Kurz nach Veröffentlichung dieser Vorschau kam die Entwarnung. Damian ist früh am Morgen  ins Wallis gefahren, wo ihm mitgeteilt wurde, dass der WK verschoben ist und er wieder nach Hause gehen darf.     Damian ist dabei.!     Alle Aufregung umsonst. 

Don McLaren ist der Trainer bei EHC Bassersdorf.

Die schillerndste Figur in den Reihen der Zürcher ist sicherlich ihr Trainer, Don McLaren. Der gebürtige Kanadier, Jahrgang 1963,  spielte in der Saison 1987/88 erstmals in der Schweiz für Ambri Piotta und  mit dem Team Canada am Spenglercup in Davos. , Am Ende  seiner aktiven Kariere in der Schweizer Nationalliga A und B,  unter anderem bei  Uzwil, Olten, EV Zug und dem   ZSC wurde er der bestbezahlte 2. Liga Spieler der Schweiz bei Vorwärts Bruggen und später auch Trainer des EHC St. Gallen.  Seit drei Jahren ist der Swiss Angestellte nun an der Bande der Zürcher. In den letzten beiden Jahren erreichte er mit seiner Mannschaft jeweils die Playoffs, schied aber immer in den 1/8 Finals aus.

Am letzten Samstag hat das Team II des SC Rheintal vorgelegt und gezeigt wie es geht.  Sie lagen lange zurück, erzielten den verdienten Ausgleich in der letzten Minute  und gewannen in der Verlängerung mit 5:4 gegen den EHC Bassersdorf II. Dabei ist die kleine aber feine Fangemeinschaft aufgefallen, die auf den  harten und kalten Betonstufen sitzend, ihren EHC unterstützten und dabei die abgesperrten Schalensitze auf der Gegenseite vor Augen hatten. Nicht gerade Gastfreundlich, aber Geschenk können an Playoff Gegner keine gemacht werden.

Freuen wir uns auf einen spannenden Matsch, ein volles Haus, eine erfolgreiche Woche,  auf einen souveränen Auftritt unseres SC Rheintal und auf den Grundstein  zum Erfolg, denn ein Nervenspiel wie am Samstag brauchen  wir nicht unbedingt.

Darum ein kräftiges Hopp  Rheintal.

Die weiteren Spiele sind wie folgt.

Donnerstag 16. Februar 20.15 Uhr SWISS Arena Koten.

Samstag 18. Februar 17.30 Uhr Sportzentrum Aegeten Widnau

Ev. Dienstag 21. Februar 20.15 Uhr SWISS Arena Kloten.

Ev. Donnerstag 23. Februar. 20.00 Uhr Sportzentrum Aegeten Widnau

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