Spielbericht

SC Rheintal – Red Lions Reinach

SCR verliert auch gegen Reinach

Remo Zollinger

Im zweitletzten Heimspiel der Saison unterlag der SC Rheintal den Red Lions Reinach mit 2:4. Für den SCR ging es um nichts mehr – das war zu merken. Für die Gäste aus dem Aargau war es erst der zweite Sieg in dieser Saison.

Natürlich, für den SC Rheintal ging es um nichts mehr, es war für ihn ein Testspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Trotzdem war die Stimmung im Ostrank nach dem Spiel gar nicht gut: Die treusten SCR-Anhänger schüttelten die Köpfe. Die Niederlage gegen Reinach ist eine Blamage. 

Mit 4:2 gewannen die Aargauer in Widnau. Es war erst ihr zweiter Saisonsieg – und es ist Mitte Februar, die Zeit, zu der sich die Eishockey-Saison dem Ende zuneigt.

Der Start ins Spiel war dem SCR gelungen. Er schoss zwar kein Tor und kassierte beim ersten Unterbruch nach 2:53 Minuten das 0:1, doch der SCR hatte das Spiel im Griff. Nur tendierte er zu sehr dazu, kompliziert zu spielen, die Scheibe zirkulieren zu lassen, statt den Angriff abzuschliessen. Bisweilen wirkte das gar etwas überheblich. Trotzdem gelang Sabanovic anderthalb Minuten vor der ersten Pause das 1:1.

Doch danach war die Reihe erneut an die Aargauer. Rothen (23.) und Holinger (25.) erzielten die Tore, die die 3:1-Führung Reinachs bedeuteten. Der SCR nahm daraufhin ein Time-Out – doch wenige Sekunden danach gelang Bachmann das 1:4 (27.).

In der Folge rannte der SCR an, kam durch Kuster (35.) auch nochmals zu einem Tor. Zu mehr als das reichte es in diesem schwachen Spiel allerdings nicht.

SC Rheintal – EHC Uzwil.

Dank starker Mannschaftsleistung 5:1 gewonnen. Adrian Ströhle mit 4 Toren „Mann des Abends“.

SEPP SCHMITTER

Die Saison geht langsam dem Ende entgegen und einige  werden froh sein darüber, nicht nur weil dann der Frühling kommt, sondern weil die Verletztenliste immer länger wird. Nach Lukas Thurnherr und Sandro Stoop, die beide an der Hand operiert werden mussten, hat es nun auch Renato Engler getroffen. Zwar kommt er um eine Operation seiner Hand herum, seine Saison ist aber auch so zu Ende. Und weil Beruf  und das Militär auch noch ihren Tribut forderten, konnten nur noch 14 Spieler auflaufen.  Immerhin aber noch um einen  mehr als die Gäste aus Uzwil. Die B Lizenzspieler stehen auch nicht mehr alle zur Verfügung, weil sie in ihren Stammclubs gebraucht werden.

Der SC Rheintal begann  resolut und hatte bereits nach 30 Sekunden die erste klare Möglichkeit. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, doch Uzwil kam immer besser in Spiel, bis sie eine Strafe kassierten. Das Powerplay zeigte Wirkung, denn nach 90 Sekunden ohne Wechselmöglichkeit waren die Gäste ausgeklügelt und Adrian Ströhle konnte zum Führungstreffer einschiessen. Ramon Metzler lancierte kurz vor der Pause Damian Holenstein, der nach einem  Spurt übers halbe Spielfeld für Adrian Ströhle servierte,  was das zweite Tor bedeutete.   Mit dieser wichtigen 2:0 Führung ging es zum ersten Mal in die Kabine.           

Ströhle Show ging weiter.

Doch es kam noch besser, nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn donnerte Adrian Ströhle den Hartgummi von der blauen Linie unhaltbar zum 3:0 ins Netz von Goalie Bauer. Eine eigenartige Strafenpraxis folgte kurz darauf. Die Teams machten sich nach einem Unterbruch zum Einwurf bereit, als sich die drei Unparteiischen zur Beratung zurückzogen und dann auf zwei Minuten für Spielverzögerung gegen den SC Rheintal entschieden. Die Scheibe war bei einem Befreiungsversuch ins Netz über der Verglasung geflogen. Die Strafe blieb ohne folgen, aber wenig später konnte Beilchenbacher den Ehrentreffer für die Habichte aus dem Gewühl heraus erzielen.   Uzwil suche nun vehement den Anschlusstreffer, doch die SC Rheintal Verteidigung stand für einmal konsequent richtig und liess keine Treffer mehr zu.   Ein weiteres Tor im Powerplay, das vierte von Adrian Ströhle,  führte zum beruhigenden 4:1 vor der zweiten Pause, denn zwei Tore haben die Uzwiler schon mal aufgeholt, aber drei schienen unmöglich.

Verschwörungstheorie…..!!

Somit wurde das Schlussdrittel noch zum Schaulaufen, beide Teams rissen nicht mehr allzu viel, Rheintal musste nicht und Uzwil konnte nicht mehr. Das Drittel wäre beinahe Torlos verlaufen, wenn sich Luca Binder nicht noch ein Herz gefasst hätte, unwiderstehlich antrat und mit einem satten Schuss das Endresultat festlegte. Der SC Rheintal konnte dank Einsatz und grosse Siegeswillen den wiederum über 330 Zuschauern einen unterhaltsamen Abend bescheren. Ramon Metzler, der in Aarau pausiert hatte, kam gestärkt zurück,  zeigte eine gute Leistung, und konnte sich sogar einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

Prominent besetzt, die Ersatzbank des SC Rheintal:
Hinten v. L. Sascha Moser, Nico Paul, Yves Breitenmoser, Begleiterinnen, Alexander Paul, Vorne: Ramon Untersander, Manuel Holenstein, Fabian Von Allmen, Lukas Thurnherr, Fabio Jüstrich.

Weiter geht es am Dienstag gegen das Schlusslicht Red Lions Reinach und am Samstag gegen Argovia Stars.  Beide Spiele beginnen um 20.00 Uhr.

Ligaerhalt auch rechnerisch klar

Der SC Rheintal gewinnt in Aarau mit 2:1 nach Verlängerung. Das Team 2 sicherte den Team 1 den Ligaerhalt.  Danke.!

SEPP SCHMITTER

Wegen der frühen Abreise, Valentinstag, Militär, Verletzungen und beruflicher Abwesenheit standen zu wenige Spieler bereit, so dass die Teamverantwortlichen die Reserven anzapfen mussten.  Die beiden Topscorer Sascha Moser und Phillip Schlegel von Team 2 stellten sich als Notnagel zur Verfügung und wurden ihrer Rolle vollauf gerecht. Sie  bildeten mit ihrem ehemaligen Kollegen Damian Holenstein das neue „Dreamteam“, und drückten dem Spiel den Stempel auf.    

Unsere neue „alte“ Sturmlinie Hola, Mösa, Schlegi.

Das Startdrittel verlief ausgeglichen und relativ ereignislos, zwei kleine Strafen, viele ausgelassene Chancen auf beiden Seiten. Es wurde „Glescherschach in der Kapelle“ gespielt,  die Stimmung entsprach den immerhin 65 Zuschauern.  Ein Lattenknaller von Sandro Bartholet war schon der grösste Pluspunkt und so ging es torlos in die Kabinen.  

SC Rheintal legte vor

Etwas intensiver dann das Mitteldrittel. Beide Teams waren nun redlich bemüht, etwas an dieser Torflaute zu ändern, doch die Zuteilung und vor allem die Präzision und Cleverness liessen zu wünschen übrig. Zwei Rheintaler, mausbeinallein vor dem Aargauer Torhüter, machten das unmögliche möglich, nämlich die Scheibe nicht im Tor unterzubringen. In der 28 Minute dann die Erlösung, die Passfolge Phillip Schlegel, Sascha Moser und Damian  Holenstein bedeutete die Führung für den SC Rheintal. Die Hausherren mussten nun etwas mehr fürs Spiel tun und es kam ersten Emotionen auf. Einen Check gegen den Kopf stecket Damian  Holenstein noch locker weg, doch die Handabwehr von Renato Engler war sehr schmerzhalt und seine angeschwollene Hand hinderte ihn am weiterspielen. Die ausgesprochenen Strafen brachten aber nichts Zählbares und so blieb es beim knappen Vorsprung.

Die Luchse kontrollierten das Spiel und versuchten mit schnellen Vorstössen, die Sterne vom Himmel zu holen. Wie aus dem Nichts dann der Ausgleich. Eine Steilvorlage aus der Kurve missglückte gründlich, entpuppte sich als Traumvorlage für  den Gegner, der in aller Seelenruhe die Scheibe für Fabian Lütscher unhaltbar in die obere Ecke zimmerte. Damit ging es zurück auf Start und alles begann von vorne. Die Aargauer witterten Morgenluft und suchen die Entscheidung, die Rheintaler hielten dagegen und hofften ihrerseits auf einen Lucky Punch.  Aber auch in diesem  Endspurt liessen sich die beiden Torhüter nicht mehr bezwingen und so gab es je einen Zähler und Verlängerung.

Da die Überzeit mit nur 3 gegen 3 gespielt wird, war die taktische Aufstellung enorm wichtig, denn jeder Fehler kann ein Gegentor bedeuten.  Die Rechnung von Roger Nater ging auf und wie. Zuerst eine eher Defensive Linie und dann den Paradesturm. Damian Holenstein mit einem kurzen Zuspiele zu  Phillip Schlegel und der konnte zum vielbejubelten Siegtreffer eintüten. Ein Comeback für die Geschichtsbücher, nach drei Jahren Pause nochmals zwölf Einsätze mit der zweiten Mannschaft und nun seinen ersten Treffer  für den SC Rheintal in der ersten Liga. Damit ist auch Punktemässig alles im grünen Bereich und der SC Rheintal auch  nächste Saison erstklassig.

Juhui….!!!

Zwei Drittel Top, Schlussdrittel Flop,

Vor dem Spiel gab es noch einen Zustupf in die Nachwuchskasse.

René Müller, OK Präsident der Rheintaler Jassmeisterschaft überreichte dem Sportchef Fabian von Allmen eine Check über 10’00.00 Franken.

Mit dem Erlös der 32. Rheintaler Jassmeisterschaft von November 2018 werden neue Trikots und  Material für den Nachwuchs angeschafft und Beiträge an die Turnierkosten geleistet. Damit wird der Ertrag sicherlich Zukunftsweisend eingesetzt.

Der SC Rheintal und die Nachwuchsabteilung bedanken sich bei  allen Jasserinnen und Jassern und dem ganzen OK für die grosse Arbeit und die grosszügige Unterstützung.

Der SC Rheintal verliert nach sehr gutem Start noch mit 2:5.

SEPP SCHMITTER

Praktisch mit dem letzten Aufgebot, es fehlten sechs Stammspieler, musste der SC Rheintal gegen die favorisierten Tessiner antreten. Trotzdem übernahmen die Hausherren schnell das Spieldiktat und belagerten das Tor der Gäste. Die einzige Strafe gegen den SC Rheintal im Startdrittel wurde  schadlos überstanden,  und das Spiel verlagerte sich mehr und mehr vor das Tessiner Gehäuse. Aber wie so oft, die besten Möglichkeiten wurden versiebt, und der SC Rheintal hätte längst führen müssen. Langsam erwachten auch die über 350 Zuschauer und spendeten Szenenapplaus. Das besonders laut, als Patrick Gschliffner einen Zuckerpass von der blauen Linie vors Tor brachte und Simon Lenz gekonnt und unhaltbar ins Tor ablenkte. Eine Augenweide, leider aber mit seltenheitswert. Einmal mehr fehlte die Kaltblütigkeit und Präzision vor dem Tor,   doch der SC Rheintal führte verdient,  aber viel zu knapp mit 1:0.

SC Rheintal kaum zu bremsen…..!

Nach dem Pausentee ging es im gleichen Stil weiter, der SC Rheintal überlegen, die Tessiner in die Defensive gedrängt, wann hat man ein solches Spiel der Luchse zum letzten Mal gesehen. Ramon Metzler konnte die wenigen Angriffe der Gäste problemlos abwehren und sein angeknackstes Selbstvertrauen wieder etwas aufbauen. Das bestätigte er auch bei seinem   Ausflug, als er beim  Pullypunkt einen Soloangriff eines Tessiners unschädlich machte. Sozusagen im dümmsten Moment, eine Minute vor Schluss dann der Tiefschlag. Nur wenige Sekunden unkonzentriert in der Abwehr  und es hiess 1:0. Dieser Spielstand entsprach aber alles andere als dem gesehene und schmeichelte den Gästen aus der Sonnenstube.

Emotionales Schlussdrittel

wer gibt hier den Ton an… ?

Einer alten Weisheit entsprechend kassierten die Rheintaler Tore, anstatt selber welche zu schiessen. Innerhalb von vierzig Sekunden musste Ramon Metzler zwei Mal hinter sich greifen, und die Scheibe aus dem Kasten holen.   Vorher wenig beschäftigt und daher nicht voll im Spiel,  musste er sich in einer zwei gegen eins Situation geschlagen geben. Auch die nächste Abwehr missglückte und die Scheibe kullerte ins Tor. Mit ach und krach konnte Renato Engler den verdienten Anschlusstreffer zum 2:3 realisieren und die Hoffnung kam zurück. Dann kamen Emotionen ins Spiel, es gab Strafen und ellenlange  Diskusionen mit den unsicheren Schiedsrichtern.  Die dauernden Provokationen der Tessiner liessen einen sonst eher ruhigen und besonnenen Marco Berweger ausflippen. Daraus resultierten zwei mal fünf Minuten plus vorzeitiges Duschen. Eine Sekunde vor Ablauf eines Powerplays  erzielten die Topscorer der Liga, Masa auf Pass von Lakhmatov den vierten Treffer. Eine Strafe gegen die Tessiner veranlasste den Coach Roger Nater zum Timeout und zur Herausnahme des Torhüters. Doch bevor das Überzahlspiel richtig lanciert werden konnte, landete ein Befreiungsschuss in Rheintaler Kasten. Damit war der Mist geführt und mit einem zwar achtbaren, aber sicher unglücklichen Resultat wurde die Qualifikation abgeschlossen. Wenn die nächsten Spiele in der Plazierungsrunde mit dem gleichen Elan gespielt werden, können sich die Zuschauer noch auf ein paar Hockey Leckerbissen freuen.   

Nun sind alle Entscheidungen gefallen. Der HC Prättigau-Herrschaft sicherte sich dank einem Sieg über Herisau den letzten Playoffplatz und Uzwil muss in die Abstiegsrunde zusammen mit Argovia Stars, Red Lions Reinach und dem SC Rheintal.  

Weiter geht es für die Luchse am Donnerstag 14. Februar mit dem Spiel in Aarau gegen die Argovia Stars und das nächste Heimspiel am Samstag 16. Februar um 17.30 Uhr gegen den EHC Uzwil.  

Dienstag 19. Februar: Heimspiel gegen Red Lions Reinach. 20.00 Uhr.

Samstag 23. Februar : Heimspiel gegen Argovia Stars. 20.00 Uhr

Die Saisonkarte hat auch für die Plazierungsrunde Gültigkeit und für die anderen Zuschauer gibt es eine Aktion 3 für 2.  Für nur F. 20.00 können sie sich alle drei Spiele auf einem Stehplatz anschauen, für nur Fr. 24.00 dürfen sie dazu sogar Sitzen. 

Die Playoff Paarungen sind

EHC Wetzikon – HC Prättigau – Herrschaft,

EHC Arosa – Pikes EHC Oberthurgau,

EHC Frauenfeld – SC Herisau,

GDT Bellinzona- EC Wil,

Arosa zu stark

Der SC Rheintal verliert auch das vierte Spiel mit 9:3 Toren.

SEPP SCHMITTER

Der Beginn der Partie war noch recht ansprechen, die Rheintaler liefen für einmal nicht ins offene Messer und  konnten das Spiel,  auch dank Überzahlspiel,  offen gestalten. In der  achten Minute entwischte dann der pfeilschnelle Jeyabalan  und servierte Amstutz den Shortander auf dem Tablett. Dann kassierte der SC Rheintal zwei Strafen gleichzeitig, dank  der dümmsten Regel im Eishockey, wegen unkorrektem Anspiel. Dabei kann der eigentlich unparteiische durch geschicktes Verzögern beim Einwurf eine frühzeitige Bewegung eines Spielers  und damit eine Strafe provozieren. Und weil sich die Teamleitung dadurch auch noch provozieren liess,  gab es noch eine Bankstrafe obendrauf. Daraus resultierten  zwei wunderbar herausgespielte Tore für die Steinböcke. Das vierte Tor gab Ramon Metzler den Rest, er liess   sich auswechseln und Fabian Lütscher durfte den undankbaren Posten zwischen den Pfosten übernehmen. Das 0:5 Pausenresultat, entsprach alles andere als dem gezeigten,  die vielen unnötigen Strafen hatten ein anfänglich gutes Spiel in schwierige Bahnen gelenkt.

Alles würde passen, doch die Scheibe findet den Weg ins Tor nicht….!!

Beruhigung im Mitteldrittel.

Nach einem schnellen Tor zum 0:6   mutierte die Partie irgendwie zum  Trainingsspiel. Die Bündner, gedanklich wohl schon beim ihrem Cupspiel gegen den EHC Dübendorf am Dienstag,  dosierten ihre Kräfte und die Rheintaler liessen auch die jungen Spieler Erfahrungen sammeln.   Leon Romagna, Pascal Kuster und Sandro Stoop stürmten in einer Linie und kamen sogar zu einer guten Torchance, hatten aber,  wie ihre erfahrenen Mitspieler,  im entscheidenden Moment Ladehemmung. Ein weiteres von insgesamt fünf Powerplaytoren sorgte für das Pausenresultat von 0:7.

Pascal Kuster macht einen Assistpunkt .

Lichtblicke im Schlussdrittel.

Manch einer fragte sich, wie ein Trainer seine Mannschaft bei diesem Spielstand zu Höchstleistungen im Schlussdrittel motivieren kann, doch offensichtlich ist das nicht schlecht gelungen. Die Einheimischen wollten ihrem treuen Publikum auch noch etwas  zeigen und so markierte Damian  Holenstein das erste SCR Tor kurz nach Wiederanspiel. Yanik Bruderer, der überragende Aroser  mit fünf Scorerpunkte,  legte  nach zum 1:8. Nochmals Damian Holenstein und Luca Binder sorgten noch für Resultatkosmetik zum 3:8 und Pascal Kuster rettete die Ehre der Jungen mit einen Assistpunkt.  Das liess  den Coach der Bündner und zum Time-out greifen, um seine Jungs nochmals anzutreiben.  Es reiche aber nur noch zum neunten Treffer, das Stängeli konnte  erfolgreich verhindert werden, und das Schlussdrittel ging als schwacher Trost resultatmässig mit 3:2 an die Hausherren. Damit wurde eine weitere Niederlage Tatsache und nun gibt es nur noch eine Möglichkeit für einen Sieg gegen einen „grossen“,  am kommenden Samstag um 17.30 Uhr gegen die GDT Bellinzona.

Streicheleinheiten…!

Am 12. Februar beginnt die Abstiegsrunde der letzen vier. Noch sind nicht alle Gegner bekannt, doch dürften die Heimspiel am 16. 19. und 23. Februar in Widnau stattfinden.

Das Team II hat den Spitzenkampf in der Verlängerung mit 5:6 verloren und damit den ersten Punkt abgegeben. In der Tabelle einen Punkt hinter Flims,  aber immer noch mit zwei Spielen weniger.

SC Rheintal 2 vs EHC Fims 5: 6 ( 1:3, 1:1, 3:1, 0:1)

Wie hart auch in der 4. Liga geschossen wird, zeigt diese Scheibe, die am Pfosten explodiert ist.

SC Rheintal entführt einen Punkt.

Herisau gewinnt das K(r)ampfspiel in der Verlängerung mit 2:1.

SEPP SCHMITTER

Ein nervöser Start, ein Abasten auf beiden Seiten, das alte Duell der Nachbarn bringt immer wieder eine gewisse Brisanz. Die Gäste kamen aber besser ins Spiel und hatten  auch die ersten dicken Chancen, doch den Stürmern fehlte die Präzision im Abschluss. Auch der Zeitnehmer stoppte einen vielversprechenden Angriff und wollte schon nach 10 Minuten Pause machen. Der SC Rheintal hatte trotz drei Strafen  etwas  mehr Spielanteile im Startdrittel, da aber beide Teams ihre Visiere schlecht eingestellt hatten, endete es nach 20 Minuten torlos.

Endlich Tore im Mitteldrittel

Es begann  wieder mit Strafen, zuerst ein Zweier gegen den SC Rheintal, ohne Folgen, und dann 2 Minuten gegen Herisau. Die Luchse versuchten Powerplay, doch die Bären ergatterten die Scheibe und Marco Koller traf zum Shorthander und der Führung für die Appenzeller.  Doch das Überzahlspiel lief  ja noch weiter und es war für einmal nicht die Paradelinie der Rheintaler, die traf.  Es war Dominic Pfeiffer der nur vierzig Sekunden später ausgleichen konnte und es war sein allererster Scorerpunkt in dieser Meisterschaft überhaupt. Damit war  das Resultat wieder ausgeglichen. Herisau machte nun mehr Druck und kam zu guten Chancen, bis plötzlich der SC Rheintal in doppelter Überzahl agieren konnte.  Sie liessen die Scheibe kreisen, verpassten aber den krönenden Abschluss, auch weil der starke Torhüter Marc Klingler keine Schwächen zeigte. Und weil auch Ramon Metzler in Rheintaler Kasten mit einigen guten Paraden glänzen konnte, blieb es beim Unentschieden und die Spannung fürs Schlussdrittel erhalten.  

Keine Entscheidung gleich Verlängerung.

Das Spiel nun auf Messers Schneide , ein offener Schlagabtausch und reine Nervensache. Herisau machte mächtig Druck, doch die Rheintaler wehrten sich nach Kräften. Sie spielten für einmal volle Konzentration und das volle 60 Minuten lang und sollten dafür belohnt werden.  Und auch die Unparteiischen leisteten Ihren Beitrag, denn  trotz hartumkämpftem Spiel gab es keine einzige Strafe mehr, die das Spiel entscheidend beeinflusst hätte. Die Zeit verrann ganz langsam und eine Verlängerung wurde immer wahrscheinlicher. Erinnerungen an das Playoffspiel drei vor zwei Jahren wurden wach, als die Herisauer in der letzten Minute das erste und entschädigende Tor erzielten. Doch diesmal gab es keinen Lucky Punch, es blieb beim  gerechten Resultat von 1:1 und damit Überzeit.  Die Verlängerung mit nur je drei Feldspielern war  wie immer sehr attraktiv. Zuerst hatten die SC Rheintal Stürmer drei aufgelegte Chancen, doch es wurden alle versiebt. Die Bären mit viel Geduld fuhren immer wieder zurück und nahmen neuen Anlauf bis sie die entscheidende Lücke fanden.  55 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschiessen traf Marco Koller zum zweiten Mal und sicherte seinen Farben den nicht unverdienten Zusatzpunkt.

Es war ein  richtiges Derbyspiel, es lebte aber nicht vom technischen Können der Akteure,  es gab viel  zu viele Fehlpässe und verschenkten Scheiben auf beiden Seien,  aber die Spannung war fast unerträglich hoch.    

Der SC Rheintal Trainer Roger Nater durfte trotz allem mit der Leistung seiner Mannschaft und dem einen Punkt  zufrieden sein und konnte seinen Heimweg für einmal zu Fuss antreten, sein Domizil liegt nur wenige Meter von Sportzentrum Herisau entfernt.

Weiter geht es am nächsten Samstag 2. Februar 17.30 Uhr

SC Rheintal – EHC Arosa.

Punkte griffbereit, der SC Rheintal hat zugelangt.

Die Luchse krallen sich die drei Punkte im Prättigau und gewinnen  verdient mit 5:1.

SEPP SCHMITTER

Der SC Rheintal war  sehr gut auf dieses wichtige Spiel eingestellt und ergriff sofort die Initiative. Diese wurde aber durch zwei gleichzeitig ausgesprochen Strafe gebremst, doch die Bündner konnten aus diesem Powerplay keinen Profit ziehen.  Damian Holenstein hatte gar noch die Chance zum Shorthander. Die erste Hürde war überstanden und die Mannschaft tankte dadurch weitere Moral und forcierte das Spiel auf das Bündner Tor. Entgegen dem Spielverlauf ging Prättigau durch einen satten Schuss vom Topscorer Thöny nach 10 Minuten mit 1:0 in Führung. Die Gäste liessen sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter mit viel Zug aufs gegnerische Tor, aber immer mit defensiver Absicherung.

Tor und Strafenloses Mitteldrittel.

Entgegen dem offiziellen Spielbericht stand es nach 40 Minuten immer noch 1:0  für die Hausherren. Es war ein offener Schlagabtausch mit Tormöglichkeiten im Minutentakt auf beiden Seiten, doch zählbares schaute nicht heraus. Ramon Metzler, der in den letzten Spielen eher unglücklich agierte, kam immer besser in Form und hielt mit guten Paraden seine Kammeraden im Spiel. Aber auch sein Gegenüber, der Hüne Jamal  Kotry im Tor der Bündner liess nichts Zählbares zu.  Der SC Rheintal hatte deutlich die Oberhand, das Abschlussglück fehlte aber noch. In den  letzten Minuten bliesen die Bündner zur  Schussoffensive und wollten ihre Führung ausbauen, doch die Gäste konnten das erfolgreich verhindern. Mit dem immer noch knappen Resultat ging es in die Kabinen und noch 20 interessante Minuten standen bevor.

Schnelle Entscheidung zugunsten der Rheintaler.

Es war ein verhaltener Start  ins Schlussdrittel. Beide Teams hatten Respekt, wollten keine Fehler  machen und suchten aber die Entscheidung.   Ramon Metzler stoppte einen Solovorstoss gekonnt und praktisch im Gegenzug markierte Damian Holenstein den verdienten Ausgleich. Bemerkenswert ist  die Vorarbeit zu diesem Treffer durch die jungen Pascal Kuster und Sandro Stoop. Yanick Bodemann war für den zweiten Treffer zuständig und der SC Rheintal damit zum ersten Mal in diesem Jahr  in Führung. Mica Moosmann doppelte 90 Sekunden später nach und verwertete das Zuspiel von Marco Berweger zum zwei  Tore Vorsprung. Nochmals zwei Strafen brachten Gefahr vors Rheintaler Tor, doch mit vereinten Kräften wurden keine Abschlüsse zugelassen. Knapp drei Minuten vor Schluss setzte Prättigau auf alles oder nichts und das ging in die Hosen. Damian  Holenstein ergatterte die Scheibe hinter dem eigenen Tor, kurzer Pass auf Haris Sabanovic und der erzielt mit eine Laserschuss  über 50 Meter den vierten Treffer ins leere Tor. Damit war für die Bündner der Mist geführt und die Emotionen entluden sich in einer währschaften Keilerei,  was das Strafenkonto  nochmals  anschwellen liess. Yanick Bodemann sorgte dann noch für das Sahnehäubchen  und erhöhte sechs Sekunden vor Schluss zum hochverdienten Endstand von 1:5 zugunsten der Luchse.

Damit erhöht sich der Vorsprung auf die Red Lions auf 14 Punkte und am Dienstag wartet mit den Pikes EHC Oberthurgau ein weiterer Gegner, der in Reichweite liegt.

EHC Arosa – SC Rheintal

Schiessbude der Liga.

Spielbericht „Rheintaler“ ergänzt mit Auszug aus dem EHC Arosa Bericht.

Der SC Rheintal kassiert in den ersten vier Minuten drei Tore gegen Arosa und kann, zunehmend dezimiert, nur noch Schadensbegrenzung betreiben: Endstand 2:11.

Während sich die Aroser vom starken Schneefall relativ unbehelligt auf das Spiel vorbereiten konnten, hatten die Rheintaler eine kleine Reise zu bestehen, um ins hoch gelegene Tal zu kommen. Das Material wurde mit einem Allradbus befördert, und die Spieler reisten von Chur her mit der Bahn an.

Einmal mehr ins offene Messer gelaufen

Zeit, sich im tiefen Winter anzuklimatisieren, hatten die Luchse keine: Schon nach 43 Sekunden klingelte es im Tor von Metzler – und bevor er überhaupt einmal den Puck in seinem Fanghandschuh spüren konnte, hiess es schon 3:0 für den EHC – gespielt waren gerade einmal vier Minuten. Lütscher übernahm den Goalieposten, hatte im Laufe des Spiels einige gute Saves, konnte aber die am Schluss hohe 2:11- Niederlage auch nicht abwenden. Einmal mehr war der SCR mit seinem schlechten Defensivverhalten in den ersten Minuten ins offene Messer gelaufen. Danach fiel auch noch Verteidiger Claudio Engler aus. Der neue, junge Neunzehnjährige, aber schon technisch starke Verteidiger Curschellas, der immer wieder für offensive Aktionen sorgte, erhielt wegen einer Bagatelle eine Zwei-Minuten-Strafe, in deren Verlauf die Aroser auf 5:0 stellten.

Ausgeglichenes Mitteldrittel

Die Steinböcke powerten aber trotzdem auch im zweiten Spielabschnitt weiter. Die Luchse hatten sich nun aber gefangen und Holenstein konnte in der 22. Minute den ersten Treffer erzielen. Eine Zeigerumdrehung später stellte Arosas Bruderer den alten Abstand wieder her. Das Unterzahlspiel überstanden die Gäste gut und konnten danach ihrerseits im Powerplay ihr zweites Tor erzielen. Obwohl der EHC bis Ende des zweiten Drittels noch zweimal den Puck zum 8:2 versenkte, war dieser Mittelteil ziemlich ausgeglichen.

Die Scheibe ist drinn, Ströhles Schuss aus dem Hinterhalt.

Am Ende fiel auch noch der Zug aus

Im letzten Teil ging es vor allem noch um Schadensbegrenzung, da auch noch Offensivspieler Renato Engler ausfiel und den Luchsen in der dünnen Bergluft zu dreizehnt zunehmend die Luft ausging. Mit weiteren drei Toren (48., und zweimal 54.) konnte aber auch das Stängeli nicht mehr vermieden werden.

Mit 118 Gegentreffern ist der SCR nun die Schiessbude der 1. Liga Ost, selbst das Schlusslicht Reinach mit nur einem Drittel der Punkte des SCR, musste siebenmal weniger den Puck aus dem Netz fischen. Die beschwerliche Anreise hat sich für die Rheintaler also definitiv nicht gelohnt. Es gelang nicht einmal, die Stätte der Schmach möglichst schnell hinter sich zu lassen. Als die versammelte Mannschaft auf den Zug wollte, erfuhr sie, dass dieser ausgefallen sei und man nun auf einen Bus warten müsse. Kein schöner, aber ein passender Abschluss von einem Sonntag zum Vergessen. (schm, rew)

Die Mannschaft und der Staff des SC Rheintal sind nach einer beschwerlichen Rückreise im überfüllten Bus doch noch in Chur und dann zuhause angekommen. Herzlichen Dank an alle Spieler, Fahrer und Betreuer, die sich diesen Ausflug in die Berge auch etwas anders vorgestellt haben.

Es geht weiter, am nächsten Samstag 19. Januar um 18.30 Uhr in Grüsch gegen den HC Prättigau Herrschaft und anschliessend an der Eisdisco in der Eishalle Widnau.

Das Team 2 hat es besser gemacht und gleich 18:1 gewonnen. Ob man da noch einen Topscorer ausleihen könnte??

Keine Punkte im Tessin.

Keine Punkte im Tessin, der SC Rheintal wird seiner Aussenseiterrolle gerecht und verliert mit 10 : 4 Toren.

SEPP SCHMITTER

Das Spiel war eigentlich gelaufen, noch bevor es richtig begonnen hatte. Die Luchse hatten sich viel vorgenommen und so gehörte die erste Minute ihnen. Erster Angriff und erste Abschlussmöglichkeit, doch der Goalie parierte. Dann im Gegenangriff sahen die Schiedsrichter ein Haken, also 2 Minuten und damit das erste Tor in Unterzahl. Die Rheintaler liefen aber unbeirrt weiter nach vorne und damit ins offene Messer. Die Hausherren liessen die Gegenspieler auflaufen und realisierten mit schnellen Gegenstössen Tor um Tor. Nach dem 4:0 hatte Ramon Metzler genug und überliess seinen Platz  Fabian Lütscher. Dieser musste sich aber auch schnell einmal geschlagen geben und so stand das deprimierende Pausenresultat von 5:0 fest. Alle guten Vorsätze des neuen Jahres waren verflogen und Ernüchterung machte sich breit.  

„Formationseislaufen mit Puck“

Noch keine Besserung im Mittelabschnitt.

Der Torreigen  der Tessiner ging munter weiter, die Gäste hielten sich an  ihren „Nichtangriffspakt“ und mussten meist tatenlos zusehen, wie die routinierten Tessiner Cracks ihre Hockeykunst zelebrierten. Schade nur, dass es in Bellinzona eigentlich niemanden interessierte, denn bei den offiziell 88 Zuschauern wurden alle in Stadion, anwesenden, inklusiver Spieler, Schiedsrichter, Betreuer und Eismeister mitgezählt. Und auch das alte Mütterlein, das  ihre selbstgebackenen Cremrollen verkaufte und so den Zuschauern den Abend zusätzlich versüsste. Sicher gab es auch einige  kreative Momente der Rheintaler die zeigten, was man könnte,  wenn es täte.  Am Einsatz und Willen  hat es nicht gefehlt und  besonders die Jungen Spieler wie Kuster, Stoop, Moosmann und Curschellas sind in dieser Hinsicht  aufgefallen. Doch zu mehr als wenigen guten Chancen oder sogar Toren reichte es noch nicht und mit 9:0 war Pause.

Stell dir vor, es gibt Eishockey und keiner geht hin….!!

Wenigstens das Schlussdrittel gewonnen.

Die Gastgeber schraubten nun ein wenig zurück und ermöglichten so den Gästen wenigstens noch ein paar Tore fürs angekratzte Selbstvertrauen. Renato Engler schoss den vermeintlichen Ehrentreffer, doch Damian Holenstein doppelte gleich nach und auch der dritte im Bunde,  Adrian Ströhle konnte seinen fast obligaten Treffer gutschreiben lassen. Eher Seltenheitswert hatte das Tor von Sandro Bartholet, er lenkte einen Schuss auf Nabelhöhe direkt aus der Luft ins Tor ab. Die Schmach vom Stängeli konnte aber nur fast verhindert werden, gegen den „Hammer von der Blauen“  in der letzen Minute hatte niemand ein Rezept und so lautete das vernichtende Endresultat 10:4 zugunsten der Hausherren. Von aussen gesehen, ein logische  Resultat des Vorschlusslichts gegen den Tabellendritten. Objektiv gesehen aber eine unakzeptable Vorstellung der Rheintaler.   Man kann beim SC Rheintal auch nicht einfach  von einem Torhüterproblem reden, den die ganze Defensivarbeit gibt zu denken. Der  SC Rheintal hat am meisten Tore der Liga kassiert und das kann nicht auf die Goalie abgewälzt werden, auch wenn sie sich nicht in Höchstform präsentieren.

„Es gibt noch viel zu tun….. !!!

Gelegenheit zur Wiedergutmachung gibt es schon am Dienstag um 20.00 Uhr in der Eishalle Widnau gegen den EHC Frauenfeld.

Auch für unser Team 2 gab es kein Erfolgserlebnis. Das Cupspiel gegen den 3. Ligisten EHC Wetzikon 2 ging mit 4:8 verloren. Immerhin hatte es in Widnau mit 68 echten Zuschauern mehr Publikum als im Tessin.

Im letzten Drittel das Spiel verloren

Frühes Weihnachtsgeschenk. Der SC Rheintal verschenkt drei wichtige Punkte und verliert gegen Argovia Stars mit 1:3

SEPP SCHMITTER

Eigentlich war es ein Auftakt nach Wunsch, gleich im ersten Powerplay zeigte die Paradelinie der Luchse ihre Krallen und markiere das 1:0. Holenstein verwertete das Zuspiel von Engler und Ströhle. Doch das war es dann auch schon in Sachen Tore, wieder die alte Leier, wieder wurden haufenweise beste Möglichkeiten ausgelassen und das sollte sich später bitter rächen.   Das Spiel war animiert mit klaren Vorteilen der Hausherren, die Abwehr der Gäste aber massiv und der Goalie auf seinem Posten.

Viel Aufwand für  nichts.

Die Gäste begannen auch das 2. Drittel mit dem Juniorengoalie, um ihn aber,  wie schon im ersten,  schon nach einer Minute wieder Auszuwechseln. Welche Strategie dahintersteckte bleibt ein Geheimnis.  Gespielt wurde weiterhin mit enormem Tempo und gutem Niveau, nur das Resultat immer noch zu knapp. Dann kamen wider kräfteraubende Strafen hinzu, die Rheintaler drei Mal mit einem Mann weniger, doch mehr als eine Möglichkeit zum Shorthander wurde ausgelassen. Beide Torhüter hielten mit Glanzparaden ihre Teams im Spiel und die Spannung hoch. Ein Tor der Gäste wurde zu Recht aberkannt, da das Gehäuse von Ramon Metzler verschoben war. Doch mehr und mehr zeigte sich eine gewisse Verkrampfung bei den Luchsen, denn sie wollten ihrem Publikum das nächte Tor unbedingt schenken.  Doch es blieb beim 1:0 für die Gastgeber zur zweiten Teepause. Zur Beruhigung der Nerven gab es eine Einlage des Eislaufvereins.

Wer die Tore nicht macht, bekommt die Quittung.

Die Rheintaler konnten  im Powerplay beginnen, doch die Schüsse zu ungenau oder auf den Bauch des Torhüters. Die Stars aus Aarau witterten ihre Chance und der Rheintal Trainer wurde immer lauter, doch seine Worte gingen in den immer lauter werdenden Anfeuerungsrufen der Fans unter.    10 Minuten vor Schluss war dann der Anfang vom Ende. Die Rheintaler in Überzahl,  liessen sich die Scheibe abluchsen, und der schnelle Konter wurde mit der Höchststrafe Shorthander abgeschlossen.  Nun folgte ein offener Schlagabtausch und beide Teams suchten die Entscheidung. Und wieder einmal brachten die Einheimischen die Scheibe nicht aus dem Verteidigungsdrittel und plötzlich hiess es 1:2. Wo waren  die als Verstärkung gedachten Pascal Obrist und Laurin Curschellas. Beide fehlten nicht nur auf dem Machblatt, sonder auch auf dem Eisfeld. Ein Frustfoul brachte noch eine zwei plus 10 Minutenstrafen und beraubte die Mannschaft um die Chance zum Ausgleich. Time Out, Torhüter raus und mit 5 gegen 5 das Unmögliche versuchen, aber auch das ging in die Hosen. Di Santo traf ins leere Tor und Reinhard konnte sich als Basler Leihgabe in seinem ersten Spiel für die Aargauer noch einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

Die 450 Zuschauer waren vor allem wegen dem Resultat enttäuscht, denn sie haben zuhause mehr erwartet und das Spiel hätte einen anderen Ausgang verdient. Der Kampfgeist und Einsatz stimmte, was fehlte war der krönende Abschluss und auch ein wenig das Wettkampfglück, das in den Auswärtsspielen gegen Uzwil und Wil zu Verlängerung und Punkten reichte.  Nur der einsame Fahnenschwinger der Gäste konnte sich über das unerwartete Resultat freuen.  Damit rücke die Sterne etwas näher an den SC Rheintal heran, doch wichtiger ist, dass der Abstand zu Red Lions Reinach immer noch bei elf Punkten liegt.

Der SC Rheintal ist gestrauchelt, aber nicht umgefallen.

Der SC Rheintal bedankt sich bei allen für die  grosse Unterstützung, wünscht allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches 2019. 

Fotos: Karin Manser und Sepp Schmitter