Rückblick

Heimrecht trotz bitterer Niederlage

Der SC Rheintal unterlag den Pikes Oberthurgau mit 1:3, behält aber einen kleinen Heimvorteil in der Masterround.

Larissa Binder

Zu Beginn sah es nicht schlecht aus für die Gastgeber: Das Spiel wog hin und her und alles schien offen. Nachdem sich Nico Paul mit einem klirrenden Schuss bemerkbar machte (7.), horchten die Ränge auf – leider landete der Puck aber nur am Gehäuse. Wenig später (8.) hatte Moosmann den richtigen Torriecher, schoss die Luchse in Führung und sorgte für grossen Jubel in den Rheintaler Reihen.

Gäste drehen die Partie schon früh

Nun machten auch die Gäste aus dem Oberthurgau vermehrt Druck vor SCR-Keeper Sauter. Nach mehreren gescheiterten Versuchen war die Scheibe am Ende doch drin: 1:1. Im zwei-ten Drittel kam der Führungstreffer für die Pikes dann zu schnell. Bereits in der 22. Minute erwischte Vogel Sauter eiskalt mit einem Schuss zwischen die Beine.

Im darauffolgenden ersten Rheintaler Powerplay haderte der SCR zu oft mit dem Abschluss – ein Knorz, der nicht das erwünschte Resultat bringen konnte. Aufsehen erregte daraufhin das Zuspiel von Sieber zu Waidacher (33.), dessen Schuss wiederum nur die Fanghand von Pikes-Goalie Chmel fand.

Auch im Schlussdrittel agierte der SCR: In der 41. war es erneut Waidacher, der einen sehenswerten Abschluss zeigte, diesmal mit der Rückhand, jedoch landete auch dieser Versuch in Chmels Fanghand. Auf diese Szene sollte mehr Spektakuläres aus den Rheintaler Reihen folgen. So beispielsweise Moosmann, dessen Effort von Chmel aber vehement gebremst wurde, oder Manser mit einem Schuss von der Blauen.

Sehenswert, aber ohne Erfolg

Auch Sieber hatte den Ausgleich schon auf der Schaufel, im Netz landete die Scheibe jedoch nicht. Englers Schuss traf in der 57. nur die Latte und auch Kuster und Bartholet erspielten sich wenige Minuten vor Spielende gute Chancen. Der Rückstand, war er auch noch so gering, schien wie ein Fluch über den Luchsen zu hängen. Als der SCR in der 58. auch noch das Tor zum 1:3-Endstand kassierte, zerrann die Hoffnung auf drei Punk-te gegen die zweitplatzierten Oberthurgauer. Auch das Timeout, das Coach Nater in der 59. einberief, brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Trotz dieser Niederlage bleibt der SCR in der Tabelle aber auf Rang neun und darf in der kommenden Masterround, wo in fünf Partien gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte über die letzten Playoff-Plätze entschieden wird, einmal mehr vor Heimpublikum spielen.

Larissa Binder

SC Rheintal schnuppert an der Sensation

Ys.

Gegen den überlegenen 1.-Liga-Leader Frauenfeld verliert der SC Rheintal nach 5:2-Führung unglücklich mit 6:7 (4:2, 2:3, 0:2).

Als die Gäste ihre ersten zwei Chancen zur 2:0-Führung nutzten, schien die Partie den erwarteten Verlauf zu nehmen: Frauenfeld hatte die letzten zehn Partien gewonnen, Rheintal in derselben Zeit sieben Matches verloren.

Aber die Rheintaler liessen sich von den unglücklichen Gegentoren nicht unterkriegen, und wenig später lagen sie in Führung: Zweimal Sieber und Stoop hatten das Resultat in nur anderthalb Minuten gekehrt. Die Gäste brauchten danach ein Time Out, um wieder einigermassen in die Gänge zu kommen. Der SCR blieb aber aufmerksam, kurz vor Drittelsende gelang Moosmann in Überzahl gar das 4:2. Das Rheintaler Erfolgsrezept: In der Defensive sehr sicher stehend, in der Offensive mit Gegenstössen Nadelstiche setzend.

Powerplay-Chancen im zweiten Drittel vergeben

Dieses Konzept war auch im zweiten Drittel zu erkennen – und es schien vorerst erneut zu fruchten. Der Abschnitt begann mit einer Chance von Ströhle, nach dem folgenden Bully traf Stoop aus dem Gerangel zum 5:2.

Damit war allerdings die Zeit der Frauenfelder Sorglosigkeit vorbei. Die Gäste störten nun konsequenter, nach 28 Minuten ermöglichte ihnen ein Powerplay den Anschlusstreffer. Danach kam die Phase, von der sich im Nachhinein sagen lässt: Deswegen hat der SCR das Spiel noch verloren. Drei Überzahlsituationen konnten die Luchse nicht in Zählbares ummünzen – im Gegenteil: Das Frauenfelder Tor zum 4:5 war ein Shorthander. Wenig später fiel der Ausgleich – aber Waidacher stellte vor der zweiten Sirene den Vorsprung wieder her.

Dass im Schlussabschnitt vor allem die Rheintaler Defensive gefordert war, erstaunt nicht. Die Gastgeber wehrten sich gegen den zunehmenden Druck des Tabellenführers mit grossem Kampfgeist und auch einigem Geschick. Aber einen Spieler der Thurgauer konnten die Rheintaler nicht stoppen: Timo Brauchli erzielte beide Treffer zum 7:6-Sieg des Favoriten. Das Siegtor fiel 1:11 Minuten vor Schluss im Powerplay.

1. Liga Gruppe Ost

Rheintal – Frauenfeld 6:7 (4:2, 2:3, 0:2)

KEB Aegeten – 350 Zuschauer – SR: Häusler (Kaufmann/Nyffenegger).

Tore: 6. Lattner (Pieroni, Mettler) 0:1, 7. Rohner (Fehr) 0:2, 8. Sieber (Moosmann, Bodemann) 1:2, 9. Stoop 2:2, 9. Sieber (Engler) 3:2, 17. Moosmann (Sieber, Engler) 4:2; 22.  Stoop 5:2, 28. Bruachli (Pieroni) 5:3, 33. Gemperli (Brauchli) 5:4, 35. Käser (Busovsky) 5:5, 39. Waidacher (Breitenmoser, Engler) 6:5; 54. Brauchli 6:6, 59. Brauchli (Pieroni, Gemperli) 6:7.

Strafen: Rheintal 4 x 2, Frauenfeld 7 x 2 Minuten.

Rheintal: Metzler (33. Sauter); Engler, Waidacher; N. Paul, Sabanovic; Manser, Binder; Bodemann, Sieber, Moosmann; A. Paul, Breitenmoser, Ströhle; Kuster, Bartholet, Stoop; Pfeiffer, Vetter, Thurnherr.

Frauenfeld: Styger; Käser, Suter; Hogel, Grolimund; Mettler, Jörg; Isenschmid, Seiler; Fehr, Schläppi, Rohner; Gemperli, Kuhn, Brauchli; Lattner, Pieroni, Geiser; Haldenstein, Busovsky, Haselbach.

Weitere Resultate: Burgdorf – Luzern 4:1 (1:0, 1:1, 2:0), Argovia Stars – Bellinzona 1:4 (1:0, 0:3, 0:1).

Spiele vom Mittwoch: Pikes – Reinach, Herisau – Wetzikon, Wil – Prättigau.

Mit Fehlstart ins neue Jahr.

Der SC Rheintal verliert nach schwachem Mitteldrittel in Reinach mit 3:5.

SEPP SCHMITTER

Der Start der Rheintaler war fulminant, die guten Vorsätze fürs neue Jahr sollten umgesetzt werden. So war es Joannes Lins, der nach fünf Minuten den ersten Treffer erzielte. Weitere gute Möglichkeiten konnten wiederum nicht genutzt werden. Dann war wieder einmal Scheiben reparieren gesagt, und dieser ungeplante Unterbruch hemmte irgendwie den Lauf des SC Rheintal. In Unterzahl kassierten sie kurz darauf den Ausgleich. Dies entgegen dem Spielverlauf, denn die Löwen hatten ausser zwei gefährlichen Konter noch kaum Torgefahr gebracht.  Nach einem Strafen Chaos der schwachen Unparteiischen endete das erste Drittel unentschieden 1:1.

Wieder einmal der Bautrupp im Einsatz. Scheibe aus dem Rahmen gesprungen.

Verhängnisvolle 2 Minuten.  

Auch im den ersten zehn Minuten hatten die Gäste mehr Spielanteile und kreierten manche Tormöglichkeiten. Doch der Hüne im Tor von Reinach,  der Vincent Sauter um 11 Zentimeter überragt, und Andrin Kunz heisst, machte alle zu Nichte und hielt mit Glanzparaden sein Team im Spiel. Viele Fehlpässe und dumme Scheibenverluste prägten dieses Drittel und anstatt auf die Scheibe wurden Luftlöcher geschlagen.   Und so gingen die Hauherren zur  Spielmitte durch ihren Topscorer Allabauer erstmals  mit 2:1 in Führung. Wieder einmal brachten die Verteidiger die Scheibe nicht aus dem Drittel raus.  Und dann kamen die zwei rabenschwarzen Minuten für den SC Rheintal. Eine Strafe wurde von den  Verstärkungsspielern Pons und Sarnovsky gnadenlos ausgenützt und es hiess 3:1. Und  wenn man kein Glück hat, so kommt oft auch noch Pech dazu, denn 13 Sekunden später machte Rosamilia das 4:1, die Luchse in Schockstarre.  Und mit diesem Resultat ging es in die zweite Pause.

Andrin Kunz, mit seinen 194 cm (ohne Schlittschuhe) ist kaum zu überwinden.
Götti: Nco Paul 58: Kornhausbräu, Adrian Ströhle 89 :Amannfen Montagen Gmbh.


Nochmals Spannung im Schlussabschnitt.

Die Gäste mussten nun reagieren, doch ausser einem Pfostenschuss im Powerplay schaute vorerst nichts heraus und eine leise Resignation machte sich bemerkbar. Dann kam aber doch noch so etwas wie Mannschaftsstolz auf, denn so konnten sich die Luchse nicht abschiessen lassen. Mit einem Energieanfall konnte Yves Breitenmoser das schönste Tor des Abends schiessen, er hatte die Vorarbeit von Lukas Sieber und Claudio Engler abgeschlossen. Das brachte die Hoffnung zurück und Lukas Sieber konnte im Powerplay zum Anschlusstreffer einschieben. Noch verblieben vier Minuten, doch dann das altbekannte Lied.  Torhüter raus, mit sechs Mann  Druck aufs Tor,  viele Chancen, Scheibe verloren und die Entscheidung im leeren Tor. Eine weitere unnötige und bittere Niederlage,  in einem spannenden Unterhaltsamen Spiel. Sehr zur Freude der vielen Zuschauer in Reinach, die sich aber vor allem durch den von der Gemeinde offerierten Eintritt samt gratis Bratwurst in die Halle locken liessen.

Lukas Sieber, konnte den Anschlusstreffer machen, zu mehr reichte es nicht.
Götti Lukas Sieber : Raphael Weder GmbH. Yanik Bodemann 19: Rest. Rössli Berneck.

Bei der Rückkehr in die Eishalle Widnau zeigte sich, das die Verantwortlichen des SC Rheintal mit der Organisation der Eisdisco mehr Erfolg hatten, als mit ihren ersten Mannschaft. Die Halle war proppenvoll, die Stimmung gut und die Musik begeisterte das Publikum.

Weiter geht es am Dienstag 7. Januar, 20.00 Uhr Abspiel gegen den Leader EHC Frauenfeld.

1 Punkt gewonnen, 2 Punkte verschenkt.

Der SC Rheintal verliert gegen Argovia Stars in der Verlängerung mit 3:4

SEPP SCHMITTER

Gespannte Erwartung der fast 400 Zuschauer, spielen sie oder spielen sie  nicht. Damian Holenstein und Pascal Obrist entschieden sich für ihrer Mannschaft und das ist das Team II. Denn wenn sie drei Mal für das Team 1 spielen, so können sie nicht mehr für das Team II auflaufen. Und da sie sich anfangs Saison für diesen Weg entschieden haben, so ist ihre Entscheidung zu respektieren. Trotz vier Scorerpunkte konnten sie aber die 5:6 Niederlage ihrer Mannschaft gegen Wilen-Neunforn nicht  verhindern. 

Neben dem Handschuh, aber auch neben dem Tor… !! Fotos Karin Manser

Das Team 1 startete resolut und wollte gleich ein Zeichen setzen.  So entwickelte sich ein  temporeiches Spiel mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die Torhüter spielten stark, Ramon Metzler konnte einen Sololauf von Wittwer entschärfen, der Topscorer der Aargauer hatte eine erste Duftmarke gesetzt. Kurz vor der Pause die erste Strafe gegen den SCR. Nach der Strafenorgie  in Herisau diesmal wieder normale Verhältnisse, ein hartumkämpftes, aber trotzdem faires Spiel,  auch wenn zwei mal 10 Minuten abgesessen werden mussten. Somit endete das Startdrittel wieder einmal,  trotz Chancenplus der Rheintaler,  torlos.

Anina Egli dirigiert die harten Jungs mit Fingerspitzengefühl … !

Endlich Tore

Die Hausherren hatten die Strafe überstanden und starteten ihre Offensive.  Doch wie aus dem nichts schlich sich die Scheibe nach einem Pully ins SCR Tor, Simmen hatte getroffen, Wittwer assistierte. Bei der nächsten Unterzahl konnte dann Sandro Bartholet entwischen und realisierte mit  einem Shorthander den verdienten Ausgleich. Doch nur zwei Minuten später das gleiche auf der Gegenseite. Argovia in Unterzahl und Witter per Shortander zur erneuten Führung, die Luchse waren zu passiv und liessen das geschehen. Kurz vor der zweiten  Pause wieder Überzahl für die Rheintaler und Markus Waidacher konnte den Ausgleich schiessen. Damit begann wieder alles von vorne.

Lukas Sieber bereitet mit Uebersicht zwei Tore vor..!
Götti Weder Raphael GmbH

Keine Entscheidung im Schlussdrittel.

Die Rheintaler kommen mit guten Vorsätzen aus der Kabine und verstärken ihren Druck aufs Gästetor. Sie erarbeiten sich gute Möglichkeiten, agieren aber meist zu kompliziert und schiessen viel zu wenig. Man muss der Scheibe eine Chance geben, ins Tor zu fallen, aber dafür muss sie auch in diese Richtung fliegen. Und mit einem genialen Pass ermöglichte Yves Breitenmoser diese Chance und Adrian Ströhle vollendete gekonnt zur ersten Führung der Einheimischen.

Adrian Ströhle bringt seine Farben 3:2 in Führung. Götti Ammannfen GmbH.

Das Publikum erwachte und übertönte die zwei einsamen Trommler der Rüebliländer.   Doch wer nun glaubte, dass die Nater Boys ihre Heimstärke ausspielen können, sah sich eines Besseren belehrt. Mit einem Time out sollte das Momentum verstärkt werden, doch das Gegenteil war der Fall. Nur dreissig Sekunden später marschierte Wittwer durch die  Abwehr und scorte gnadenlos zum Ausgleich. Er hatte bei allen drei Toren seine Kelle im Spiel. Die Gäste rochen nun den Weihnachtsbraten und suchten die Entscheidung und die Hausherren retteten sich wenigstens in die Verlängerung. Und dann kam die älteste Eishockeyweisheit zum Tragen, wer sie vorne nicht macht, bekommt hinten die Quittung. Nach dem  ersten erfolglosen Angriff der Gegenstoss und mit einem Glücksschuss die Entscheidung durch Boris Neher, der Zusatzpunkt ging nach Aarau. Aufmerksame Beobachter sahen das namenlose Dress des Torschützen und  hier des Rätsels Lösung. Es war das erste Spiel bei seinem  Comeback, denn  nach längerer  Pause stand er das erste Mal wieder auf dem Eis.  Sein letztes Spiel bestritt der ehemalige ZSC Junior im Februar 2018 in der 2. Liga beim 3. Playoffspiel SC Rheintal vs Dielsdorf-Niederhasli das 6:3 ausgegangen ist. .  Auch eine schöne Eishockeygeschichte, bei der aber der SC Rheintal diesmal eine Nebenrolle spielte.

Kurze Erholung vor der Verlängerung.
Götti Janis Manser: Viktoriadruck Balgach. Götti Ramon Metzler: Viva Küchen Balgach.

Das nächste Spiel ist am 4. Januar 2020 in Reinach gegen die Red Lions.

Der SC Rheintal bedankt sich bei allen  treuen Zuschauern und für jede Unterstützung.

Wir  wünschen allen erholsame und besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in 2020.

Autoshow der SternGarage.ch Heerbrugg. Herzlichen Dank.

Sieg, Punkt.

Der SC Rheintal gewinnt das Cupspiel nach drei Toren Rückstand noch mit 6:5.  

SEPP SCHMITTER

Sieg,  Punkt. Das wäre die Kurzfassung des Spielberichts, wenn er von einigen Spielern geschrieben würde. Alles andere wäre zum vergessen. Dabei war die Partie doch bis zum Schluss super spannend und hartumkämpft. Es war ein rauer Wind, der den siebe unentwegten Rheintalern auf der Tribüne und dem Team entgegen blies. Die Zürcher, von ihrem Trainer Don Mc Laren hervorragend auf diese Partie eingestellt, begannen respektlos und trafen nach fünf Minuten schon mal die  Torumrandung. Dieser Weckruf verhallte ungehört und das Spielgeschehenen diktierten weiter die Einheimischen. Als ein Rheintaler etwas hart angegangen wurde, standen alle still und warteten auf den Pfiff, nur einer spielte weiter und konnte Vincent Sauter im Stile eines Penaltys bezwingen.  Die erste Strafe gegen den SC Rheintal wurde dann auch noch ausgenützt und schon stand es 2:0.  Die Luchse  noch nicht auf Betriebstemperatur, nur Roger Nater nahe am Kochen.

Torreiches Mitteldrittel.

Die Pausenpredigt wird auch entsprechend ausgefallen sein, denn der SC Rheintal brauchte nur fünf Minuten um den Spielstand auszugleichen. Yves Breitenmoser und wieder einmal Joannes Lins hatten getroffen. Da durfte man sich schon mal freuen, anstatt konzentriert weiterzuspielen. Darum  dauerte es auch nur 25 Sekunden und die Zürcher lagen wieder vorne. Und es kam noch schlechter. Wie Anfänger wurden die Gäste ausgespielt und bald führte Wallisellen mit drei Toren, und das nicht unverdient. Von Klassenunterschied keine Spur, wegen der vielen Absenzen kamen Erinnerungen an vergangene 2. Liga Zeiten auf. Das konnten sich die Oberklassigen aber nicht bieten lassen und ein Energieanfall brachte sie bis auf ein Tor heran. Adrian Ströhle und Pascal Knöpfel hatten  zugeschlagen, das Spiel wieder so offen wie die Eisbahn.   

das 4. Tor für den SC Rheintal, von Sandro Bartholet über Lukas Sieber zu Pascal Knöpfel und der trifft aus dem Hiinterhalt.
Abgerechnet wird am Schluss

Die Rheintaler hatten nun die Angewöhnungsfase  an die äusseren Bedingungen abgeschlossen und  erkannten endlich den Ernst der Lage.  Somit  war der Ausgleichstreffer  nach 45 Minuten Tatsache und alles begann von vorne.

Den Ausgleichstreffer zu 5:5 machte Adrian Ströhle auf Pass von Yves Breitenmoser.

Langsam kamen auch etwas Emotionen auf und es gab die einzige 2 Minuten Strafe des Spiels gegen Wallisellen. Weil aber ein Rheintal  vier Minuten kassierte ging es in Unterzahl weiter. Und dann die Höchststrafe für die Unterklassigen.   Adrian Ströhle eroberte die Scheibe und in einer zwei gegen eins Situation liess sich Yves Breitenmoser den Siegtreffer als Shorthander gutschreiben.   Dieser Treffer liess wenigsten einmal einen Klassenunterschied erahnen. Noch waren aber acht Minuten und eine weitere Strafe zu überstehen, doch Tore fielen keine mehr. Auch als Wallisellen die letzte Minute ohne Goalie spielte, verschmähten  die Gäste das Geschenk und trafen das leere Tor aus nächster Nähe nicht.  Und so schwanden die Kräfte und die Sekunden und am Schluss standen die aufopfern kämpfende Walliseller mit leeren Händen da. Sie haben alles gegen und den SC Rheintal an den Rand einer Blamage geführt. Unter Berücksichtigung aller widrigen Umstände geht der Sieg aber in Ordnung, die Rheintaler haben nie aufgegeben und sind darum im Cup eine Runde weiter. Wie, das interessiert schon übermorgen niemand mehr, denn da geht es in Herisau wieder um Meisterschaftspunkte, und die sind schlussendlich ebenso wichtig.

„Frohe Weihnachten und en gute Rutsch!“

Mittwoch 18. Dezember 20.00 Uhr SZ Herisau.    

SCR siegt dank letztem Drittel

Larissa Binder

Nach einem 0:1-Rückstand über zwei Drittel holt sich der SC Rheintal doch noch drei Punkte beim HC Prättigau-Herrschaft.

Mit fünf Absenzen (Nico Paul, Marco Berweger und Patrick Gschliffner, verletzt, Mica Moosmann Junioren Nati Oesterreich, Markus Waidacher mit Chur im Einsatz), davon vier Verteidiger, reisten die Luchse mit einem erheblich ersatzgeschwächten Team nach Grüsch. Nichtsdestotrotz mussten drei Punkte her. Das erste Rheintaler Powerplay in der fünften Minute brachte keinen Erfolg: Zu viel kreisten die Gedanken und es gelang kein Ertrag bringender Abschluss. 

Verfahrenes zweites Drittel ohne Ertrag

Nach längerem Hin und Her und viel brotloser Arbeit beiderseits ergriff HCP-Stürmer Christen seine Chance nach einem Abpraller und schoss die Gastgeber in Führung. Als zwei Minuten später ein Rheintaler eine Strafe kassierte, wurde es unruhig; das zweite Gegenor fiel aber nicht. Das Mitteldrittel fing verheissungsvoll an, entpuppte sich aber als ertraglos.

Den Gästen eröffneten sich mehr Chancen und sie konnten, zumindest zu Beginn des Drittels, etwas mehr Druck auf HCP-Keeper Salis ausüben. Stoop, Breitenmoser, Thurnherr und Ströhle brachten Aufruhr in die Zone der Bündner. Es gab nur wenig Unterbrüche, das zehrte gegen Ende des Drittels an den Kräften der Akteure. Das Spiel wurde immer verhaltener und verfahrener und es fehlte an einer gewissen Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse.

Spannung bis zum Schluss 

Das letzte Drittel versprach schon von der ersten Minute an viel mehr. Bereits nach wenigen Sekunden erspielte sich Sieber eine sehenswerte Chance vor Salis. In der 43. Minute erzielte Youngster Kuster ein eiskaltes Backhand-Tor. Die Ernüchertung folgte 30 Sekunden später: Mazza brachte die Gastgeber wieder in Führung.

Nach einer längeren Druckphase folgte der erneute Ausgleich durch Ströhle. Und in der 53. Minute brachte Breitenmoser die Rheintaler mit einem Powerplay-Tor, wie es im (Eishockey-)Bilderbuch steht, erstmals in Führung.

Danach spielten die Gäste auf Zeit, sie liessen die Scheibe zirkulieren. Die Bündner kamen noch ein paar Mal zum Abschluss, das Glück war diesmal aber auf Seite der Rheintaler, die damit wieder etwas näher ans Mittelfeld herankommen.

Am nächsten Samstag gastiert der SCR im Cup beim Zweitligisten Wallisellen. Spielbeginn 17.30 Uhr auf der offenen Eisbahn in Wallisellen.

Patrick Gschliffner hat sich entschieden die Schlittschuhe vorläufig an den Nagel zu hängen. Leider ist seine Fussverletzung von letzter Saison bis heute nicht richtig auskuriert. Dies und der bevorstehende Bau seines Eigenheimes führten zu seinem Entscheid.

Wir wünschen „Gschliffi“ für seine Zukunft nur das Beste und hoffen in weiterhin als Zuschauer an unsere Spielen begrüssen zu dürfen.

Sportliche Grüsse Fabian von Allmen

Sieg im letzten Drittel

Nach einem 0:1-Rückstand über zwei Drittel holt sich der SC Rheintal am Ende doch noch drei Punkte gegen den HC Prättigau-Herrschaft.

LARISSA BINDER

Mit fünf verletzungsbedingten Absenzen (Nico Paul, Marco Berweger, Mica Moosmann, Markus Waidacher und Patrick Gschliffner), davon vier Verteidiger, reisten die Luchse mit einem erheblich ersatzgeschwächten Team nach Grüsch. Nichtsdestotrotz mussten drei Punkte her. Es wurde eher zaghaft ins Spiel gestartet. Das erste Rheintaler Powerplay in der 5. Minute brachte keinen Erfolg: zu viel kreisten die Gedanken und es gelang kein Ertrag bringender Abschluss.

Yannick Bodemann und Sandro Stoop nehmen einen Bündner in die Mangel

Ereignisloses zweites Drittel

Nach längerem Hin und Her und viel brotloser Arbeit beiderseits ergriff HCP-Stürmer Christen seine Chance nach einem Abpraller und schoss die Gastgeber in Führung. Als dann zwei Minuten später ein Luchs eine Strafe kassierte, wurde es doch etwas unruhig in den Rheintaler Reihen, ein Anschlusstreffer für Prättigau blieb jedoch aus. Das zweite Drittel schien sich anfangs interessanter zu gestalten, entpuppte sich aber als ertragslos. Für die Luchse eröffneten sich mehr Chancen und sie konnten doch, zumindest zu Beginn des Drittels, etwas mehr Druck auf HCP-Keeper Salis ausüben. Stoop, Breitenmoser, Thurnherr und Ströhle sorgten für Aufruhr in der Zone der Bündner. Die wenigen Unterbrüche schienen gegen Ende des Drittels an den Kräften zu zehren: Das Spiel wurde immer verhaltener und verfahrener und es fehlte an einer gewissen Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse.

Spannung bis zum Schluss

Das letzte Drittel versprach schon von der ersten Minute an viel mehr. Bereits nach wenigen Sekunden erspielte sich Sieber eine sehenswerte Chance vor Salis. Dann, in der 43. Minute, ein eiskaltes Backhand-Tor von Youngster Kuster und der lang erhoffte Ausgleich. Nicht 30 Sekunden später aber die Ernüchterung: Mazza traf zum 1:2. Nach einer längeren Druckphase dann wieder der Ausgleich durch Ströhle und in der 53. ein Powerplay-Tor, wie es im (Eishockey-)Bilderbuch steht, durch Breitenmoser. Nun hiess es: auf Zeit spielen, die Scheibe im Besitz behalten. Obwohl die Bündner noch ein paar Mal zum Abschluss kamen, war dieses Mal das Glück auf der Seite der Rheintaler und weitere wichtige drei Punkte konnten gewonnen werden. Als nächstes steht die 5. Vorrunde des Swiss Cup auf dem Programm. Die Luchse spielen kommenden Samstag auswärts gegen den EHC Wallisellen aus der 2. Liga.

Luchs (Luca Binder) brüskiert Bündner (Andrin Siegrist)

Telegramm:
HC Prättigau-Herrschaft vs. SC Rheintal 2:3 (1:0; 0:0; 1:3)
Dezember 2019, 17:30 Uhr

63 Zuschauer

Schiedsrichter: André Meyer; Linienrichter: Joel Blatter, Andreas Hollenstein

Tore: 12. Christen (Rossi) 1:0; 43. Kuster (Vetter) 1:1; 43. Mazza (Rossi, Durisch) 2:1; 46. Ströhle (Sieber, Bodemann) 2:2; 53. Breitenmoser (Sieber, Bodemann) 2:3

Strafen: 4x 2 Minuten gegen Prättigau; 3x 2 Minuten gegen Rheintal

Prättigau: Salis (Derungs); Peterhans, Durisch; Naef, Marugg; Raganato, Oswald; Mazza, Rossi, Christen; Hertner, Hemopo, Schumacher; Pleisch, Siegrist, Haag; Emmenegger, Coach: Dusan Halloun.

Rheintal: Sauter (Metzler); Engler, Knöpfel; Bodemann, Thurnherr; Binder, Manser; Bartholet, Sieber, Stoop; Kuster, Breitenmoser, Ströhle; Paul, Pfeiffer, Holdener; Lins, Vetter, Coach: Roger Nater.

Bemerkungen: Men oft he Game: Yannick Bodemann (SCR), Severin Christen (HCP)

Punkte gestohlen.

Der SC Rheintal verliert nach heroischem Kampf in letzter Minute mit 2:4,  

SEPP SCHMITTER

Die Rheintaler hatten sich viel vorgenommen und ergriffen schnell die Initiative. Nach einigen guten Möglichkeiten dann der erste Gegenstoss mit dem  ersten kuriosen Tor. Die Verteidiger zu wenig resolut, und die Scheibe irgendwie abgelenkt und im Tor.   Die Gäste führen,  doch Mica Moosmann korrigierte das mit einer tollen Einzelleistung. Er kreiste solange vor dem Tor, bis die Lücke offen war  und er die Ecke aussuchen konnte.  Die Rheintaler wollten  gleich nachlegen,  doch der starke Berner Hüter wusste das zu verhindern.   Und weil es bis anhin noch keine Strafe gab, wurde dieses auch noch erledigt, es gab 2 Minuten gegen den SCR wegen nichts. Trotz mehr Spielanteilen gelingt den Einheimischen kein weiteres Tor, darum der Pausenstand 1:1.

Burgdorf brauchte wieder nur knapp 5 Minuten bis zum nächten Tor. Die Rheintaler bringen die Scheibe  wieder einmal nicht aus dem Drittel und so nahmen die Emmentaler die Einladung dankend an und Vincent Sauter war zum zweiten Mal geschlagen. Adrian Ströhle haderte wegen einer Strafe mit dem Schiedsrichter und bekam dafür Zuschlag in Form von nochmals  zwei Minuten. Defensive war  nicht unbedingt die bevorzugte Arbeit von Lukas Sieber, dafür glänzte er in der Offensive. Der SC Rheintal erkämpfte sich die Scheibe, schickte den schnellen Stürmer los und dieser verwertete eiskalt zum erneuten Ausgleich.  Dieser Unterzahltreffer veranlasste Andy Keller zum Timeout, denn die Strafe lief weiter, doch zählbares schaue trotzdem nicht mehr heraus. Es gab noch einige Herzschlagmomente im Mitteldrittel,   verpasst Chancen und Paraden der beiden Torhüter, doch es blieb beim ausgeglichenen Spielstand von 2:2,

Entscheidung im Schlussspurt.

In Schlussabschnitt wollten die Luchse eine erneute Gästeführung unbedingt verhindern, und so machten sie permanent Druck auf das Gästetor. 18 Minuten totale Spielkontrolle und Dauerbeschuss des Berner Tores, der SC Rheintal klar besser,  aber im Abschluss ineffizient. Zwar jubelten die Luchse wegen eines vermeintlichen Tores,  doch die schlecht postierten Unparteiischen hatten nichts gesehen und so halfen alle Proteste nichts.  Und als alle, vor allem die Nater Boys,  sich schon gedanklich mit einer Verlängerung befassten, schlugen die Berner zu. Andy Keller verlangte Geduld von seinen Spielern und das machte sich bezahlt. Denn der erste richtige Angriff führte anderthalb Minuten vor Schluss zur Entscheidung. Noch  einmal zu wenig energisch und dann kullerte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor und sogar hinein. So ein Treffer in letzter Minute darf nicht passieren, da ist aber nicht nur der Torhüter  sondern auch seine Vorderleute mitschuldig.  Ohne Torhütter missriet auch noch das Überzahlspiel und der vierte Treffer war Dreingabe.  Und so vermeldete die Berner Polizei in der Person von Andy Keller drei gestohlene Punkte, die aber Tatsache und nicht einklagbar sind.  Die wiederum über 450 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel mit vielen guten Aktionen, das aber wie vor Wochenfrist mit einer herben Enttäuschung zum Schluss endete. Die Luche haben alles gegeben, und dürfen mit ihrem Einsatz zufrieden sein, und irgendwann werden die Hockeygötter  auch wieder auf ihrer Seite stehen.

Weiter geht es schon am Mittwoch um 20.0 Uhr in Wil.

Nächstes Heimspiel am Sonntag 1. Dezember um 18.00 Uhr gegen den HC Luzern.

Frauenfeld zu stark.

Der SC Rheintal verliert im Thurgau klar und deutlich 1:7,  

   SEPP SCHMITTER

Das Spiel begann recht ambitioniert, zwei Team mit vollem Einsatz, die sich weitgehend neutralisierten. Es gab einige gute Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, doch wenig ganz klare Torchancen und  beide Torhüter waren auf ihrem Posten.  Kam dazu, dass die Rheintaler vor dem Tor zu wenig abgeklärt wirkten, denn anstatt zu schiessen wurden Querpässe gespielt, die dann versandeten. Kurz vor Drittelsende wieder eine Riesenmöglichkeit für den SC Rheintal, doch der fällige Führungstreffer blieb Wunschdenken.  Statt dessen eine Strafe gegen die Luchse und das glückliche Führungstor für Frauenfeld, geschickt abgelenkt und das nur wenige Sekunden vor der Pause.

Blackout im Mitteldrittel

Kaum angespielt hiess es 2:0 für die Thurgauer, der SC Rheintal noch im Pausenmodus. Niemand fühlte sich verantwortlich, alle standen Spalier und die Hausherren scorten innert 35 Spielsekunden zum zweiten Mal.  Und der nächste Doppelschlag folgte zur Spielmitte, nach zwei Kontertoren innerhalb drei Minute stand es 4:0.  Zeit also,  um die Mannen mittels Time out wachzurütteln. Tore fielen trotzdem nicht, doch die Rheintaler besannen sich wieder aufs Eishockeyspielen. Es fehlte nicht viel, aber der sehr starke Frauenfelder Torhüter vereitelte mit  seiner Klasse und ein bisschen Glück  seine Ungeschlagenheit. Am meisten Druck vermochten Yves Breitenmoser und Sandro Bartholet aufzubauen, doch auch sie scheiterten aus besten Positionen. Die beiden zwei plus zehn Minuten Strafen waren hart gepfiffen,  eigentlich überflüssig, aber irgendwie ausgleichend. Ansonsten hatten die beiden Herren und die junge Dame  im Streifenlock einen ruhigen Abend und leiteten das Spiel unauffällig.  

Ehrentor durch Breitenmoser.

Auch das Schlussdrittel begann mit einem schnellen Tor zum 5:0 der Einheimischen.  Das schöne Powerplaytor von Yves Breitenmoser verhinderte zwar den Shutout, aber mehr als  das Ehrentor lag nicht drin. Dafür die nächste Doublette der Thurgauer, innerhalb von weniger als einer Minute stand das brutale Schlussresultat von 7:1 fest.   Dabei konnte einem Ramon Metzler im Rheintaler Tor schon ein bisschen leidtun, weil  er von seinen Vorderleuten oft  im Stich gelassen wurde. Anstatt die Scheibe über die blaue Line zu spielen, wurde sie vor dem eigene Tor vertändelt und das kann man sich bei eine sicherlich stärkeren Gegner wie Frauenfeld nicht leisten. Also abhaken und vorwärts schauen,  Nach der Vorrunde steht der SC Rheintal auf dem achten Platz und das wäre am Schluss exakt der angestrebte Playoffplatz.  

Weiter geht es am Samstag um 17. 30 Uhr gegen GDT Bellinzona.

Erfolgserie gerissen,

Der SC Rheintal muss sich in Aarau geschlagen geben und verliert klar mit 2:6 SEPP SCHMITTER

Nichts zu holen für den SC Rheintal im „Ruebliland“. Fehlende Effizienz,  Ladehemmungen und unglückliche Gegentreffer führten zur Niederlage in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel.   Für den erkrankten Ramon Metzler stand Vincent Sauter im Tor und weil Team zwei gleichzeitig ein Heimspiel hatte,  (7:2  gegen Frauenfeld gewonnen)  kam Björn Infanger zu seinem dritten 1. Liga Einsatz und das im Alter von 47 Jahren.

Bei Aarau stand mit Janis Locher ein neuer, junger  Torhütter im  Kasten und er machte einen Einstand nach Mass. Die Leihgabe von Bülach machte mit  seinen Paraden den SC Rheintal das Leben schwer und liess nur sehr wenig zu.  Den frühen Führungstreffer durch Pascal Witter, dem Topscorer der Gruppe, konnte Pascal Kuster mit einer fantastischen Einzelleistung ausgleichen.  Nur 2 Sekunden vor der Pause dann der Tiefschlag, als ein Bogenschuss,  von der blauen Line abgegeben, auf sehr glückliche Weise den Weg ins Netz fand.  2:1 für die Hausherren.

Das verflixte Mitteldrittel.

Aarau spielte weiter sehr aufsässig und hinderte die Rheintaler, ihr Spiel aufzuziehen, viele unnötige Scheibenverluste und Fehlpässe waren die Folge davon. Das dritte Tor dann mit Ansage, keiner der Luchse fühlte sich richtig verantwortlich und so konnte sich  Cuenin die Ecke seelenruhig aussuchen. Irgendwie sah man die Hoffnung der Gäste schwinden, denn das Spiel hatte viel an Intensität verloren, der SC Rheintal versuchte sein  Glück noch mit Einzelvorstössen, die aber versandeten.   Kurz vor der Pause dann ein Bilderbuchkonter in einer zwei gegen eins Situation, Eichenberger auf Witter und Sauter hatte keine Abwehrchance, das 4:1 Tatsache.  

Das Aufbäumen war von kurzer Dauer.

Die Pausenansprachen von Trainer Roger Nater zeigte kurze Wirkung. Der SC Rheintal, entschlossener und  mit mehr Power, konnten den Anschlusstreffer durch Sandro Bartholet registrieren. Noch war genügend Zeit und ein weiteres, mögliches Tor könnte die Partie kippen lassen. Doch schon drei Minuten später wurden diese Hoffnungen geknickt. Ein Schuss aus den Tiefen der  Bandenrundung prallte vom Bein eines Verteidigers ins eigene Tor ab und damit war die Partie gelaufen. Das letzte Tor,  zwanzig Sekunden vor Schluss,  war nur noch für die Statistik. Erstaunlicherweise gab es in diesem Duell nur sehr wenige Strafen und nur im Mitteldrittel, die aber alle ohne Folgen blieben. Schlussendlich geht das Resultat aber in Ordnung, die Aargauer hatten den grösseren  Siegeswillen und auch etwas mehr Abschlussglück und Pascal Wittwer auf ihrer Seite.

Der SC Rheintal hat schon am Samstag die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen, beim Jubiläumsspiel   „40 Jahre Kunsteisbahn Widnau“  gegen den SC Herisau.  Vor dem Spiel ist die CD Taufe des neuen SC Rheintal Songs von „Summervoogil“ und anschliessend „after Game Party“.

Dazu werden sehr viele Sponsoren, die Baumeister der Eishalle und das Team eins von 1979 anwesend sein. Einem Hockeyfest steht also nichts im Wege.