Rückblick

EHC Arosa noch eine Nummer zu gross.

Der SC Rheintal verliert das Testspiel gegen EHC Arosa mit 1:7 ( 0:5, 0:1, 1:1)

Es muss eine besondere Motivation für die Steinböcke gewesen sein, denn sie legten gleich  ein horrendes Tempo vor   und schossen Tor um Tor im Startdrittel. Dabei machte die Defensive der Luchse nicht immer den besten Eindruck und trotz ernsthafter Bemühungen wollte anfänglich nicht viel  gelingen. Im Laufe des Spieles glich sich das Geschehen aber mehr und mehr aus und so konnten viele tolle Spielzüge auf beiden Seiten bestaunt werden.  Die einheimischen sündigten noch im Abschluss, während die Gäste jede Möglichkeit kaltblütig ausnutzten und zu leicht zu ihren Toren kamen.   Der SC Rheintal Trainer Roger Nater blieb aber seiner Linie treu, wechselte keinen Torhüter und lies auch die Blöcke wie gewohnt mit allen jungen spielen, ganz im Sinne eines Vorbereitungsspiels.  Die knapp 400 Zuschauer sahen trotzdem ein Unterhaltsames Spiel mit sehr hohem Tempo und auf gutem Niveau.

Das Fazit für den SC Rheintal zeigt, dass die Mannschaft gegenüber letztem Jahr erheblich an Potenzial gewonnen hat, über mehr Stabilität und Konstanz verfügt, und sich vor allem auch die jungen Spieler gut in Scene setzen können. Man darf also durchaus optimistisch und gespannt sein auf die Meisterschaft, denn dann sind die Gegner nicht mehr alle vom Kaliber EHC Arosa.  

Nun geht es für den SC Rheintal am nächsten Wochenende in Trainingslager nach Telfs bevor dann an 12. September nochmals in Grüsch gegen den Liga Konkurrenten Prättigau getestet wird.

Die Meisterschaft beginnt am 21. September in Bellinzona.

Testspiel SC Rheintal vs EC Bregenzerwald

Der SC Rheintal gewinnt auch das zweite Testspiel gegen den EC Bregenzerwald aus der zweithöchsten Liga in Österreich knapp aber verdient mit 5:4 ( 2:1, 1:2, 2:1)

Die Wälder, die zwar nicht in Bestbesetzung aufspielten, aber einige respektable Cracks und auch Junge Spielerin ihren Reihen hatten, wurden schon in den ersten Minuten kalt geduscht. Nach Toren von Pascal Kuster und Yves  Breitenmoser führten die Luchse nach fünf Minuten schon  2:0. Mit etwas Glück konnten der EC vor der ersten Pause den Anschluss zum 2:1 realisieren.  Auf das 3:1 durch Holdener Michael folgten postwendend wieder ein Powerplaytreffer der Tiger und kurz darauf sogar der Ausgleich, die Partie offen, spannend und unterhaltsam. Die Stimmung unter den etwa 250 Zuschauern trotz oder wegen der acht Euro Einritt und auch dank lautstarkem Fanclub hervorragend, schon wie in der Meisterschaft.

Im Schlussdrittel versuchten die Hausherren in Dornbirn alles und gingen sogar  mit 4:3 in Führung, doch Michael Holdener konnte nur wenige Sekunden später schon  wieder ausgleichen.  Lukas Sieber,  in seine ersten Spiel mit dem Luchs auf der Brust,  hatte sich langsam aber sicher warmgespielt und erzielte die erneute Führung und damit den Game Winner. Auch ohne den jungen Torhüter, aber mit sechs Feldspielern konnten die Wälder nichts mehr reissen und mussten sich knapp geschlagen geben.

Letzter Puckeinwurf, nochmals volle Konzentration……

Eine  tolle Mannschaftsleistung des SC Rheintal, bei dem auch die Jungen bis am Schluss durchspielten,  wurde belohnt und macht vor allem Lust auf mehr, auch wenn es immer noch Vorbereitung und nicht Ernstkampf ist.  

Gelb-Blau freut sich über den Sieg.

Weiter geht es am Samstag 24. August um 17.30 Uhr in Widnau gegen den Ligakonkurenten EC Wil.  Der Eintritt ist frei, der Grill wird angeheizt  und auch Saisonabos können erworben werden. Hopp Rhintal!

Erster Test gelungen

Der SC Rheintal gewinnt gegen den 2. Ligisten EHC Illnau-Effretikon mit 7:1(1:0, 4:0, 2:1)

Es begann etwas verhalten, doch nach dem schönen Tor von Sandro Stoop löste sich die Verkrampfung. Nach  4 Toren im Mittelabschnitt war alles klar, den Shutout versauten uns die Gäste vier Minuten vor Schluss. Die beiden Torhüter Sauter Vincent und Metzler Ramon teilten sich die Arbeit und zeigten eine gute Leistung.  Noel Vetter und Jan Andrea Eugster beide Jahrgang 2002 und Andreas Weber 2001 zum ersten Mal im Team 1.

Erfreulich: sieben Tore, sieben Torschützen, 12 Spieler machten  Scorerpunkte, auch die jungen, Stoop, Romagna und Eugster trafen.  Und das noch ohne Lukas Sieber und Claudio Engler.  

Weiter geht es am Dienstag um 20.00 Uhr im Messestadion Dornbirn gegen den EC Bregenzerwald.

Samstag 24. August 17.30 Uhr in Widnau gegen den EC Wil.

Unser 2. Mannschaft verliert das Finalspiel um den 4. Liga Meister mit 1:3

Die Mannschaft um unsren abtretenden Trainer Ruppert Hutter verliert das Finalspiel der 4. Liga Ostschweiz gegen den EHC Flims vor 213 Zuschauern mit 1 : 3 (1:2, 0:1, 0:0)

Trotzdem dürfen die Spieler stolz über das Erreichen des Finalspiels und der damit verbundene Aufstieg in die 3. Liga sein. Nach einer langen Saison verabschieden sich die Spieler in die Sommerpause, bevor sie im August die neue 3. Liga Saison starten werden.

Schweizer Nationalhymne mit unserer 2. Mannschaft

Sieger der 4. Liga Masterround B – SC Rheintal II

Mit dem ungefährdet deutlichen 15 : 3 (3:1, 4:0, 8:2) Sieg über die Ass.Sp. Osco sicherte sich die zweite Mannschaft des SC Rheintal den Platz und das Heimrecht um den 4. Liga Meister der Saison 2018/ 2019 spielen zu können.

Das Finalspiel um den 4. Liga OS Meister findet am Samstag 16. März 2019 um 21:00 Uhr im Sportzentrum Aegeten in Widnau gegen den EHC Flims statt.

Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung.

Red Lions Reinach – SC Rheintal

Die Rechnung ist beglichen. Der SC Rheintal gewinnt auch das letzte Spiel der Saison in Reinach  mit 4:1.  (1:1,0:0,0:3)

 SEPP SCHMITTER

Der Bus des SC Rheintal hatte noch Startschwierigkeiten, die Abfahrt verzögerte sich um ein paar Minuten. Die beiden Teams aber legten sofort los wie die Feuerwehr. Die Präzision musste dem hohen Tempo Tribut zollen und viele Fehlpässe und Scheibenverluste prägten das Spiel im Startdrittel. Wiederum waren es nur zwölf Luchse gegen dreizehn Löwen,  aber alle hochmotiviert und voll bei der Sache. In der 10 Minute gingen die Hausherren etwas überraschend in Führung. Ein verdeckter Schuss von Gian Bachmann fand den Weg ins Netz von Ramon Metzler im Tor der Gäste. Doch die Rheintaler hatten die richtige Antwort parat, nur 23 Sekunden später verwertete, Adrian Ströhle einen Pass von Sandro Bartholet zum Ausgleich. Kurz vor Ende des Abschnitts die erste Strafe, die aber keinen Schaden anrichtete. Je 2 Strafminuten waren dann auch das  einzige Bemerkenswerte im Mittelabschnitt. Der SC Rheintal drückte dem Spiel mehr und mehr den Stempel auf, aber auch bei gefühlten 75 Prozent Scheibenbesitz und um ein vielfach höheres Chancenpotenzial, Tore wollten keine fallen. Beide Teams hatten etwas Tempo rausgenommen um die Kräfte zu schonen, das Spiel wurde dadurch besser, aber auch zwei Starke Torhüter hielten ihre Teams im Spiel.

Entscheidung im Schlussdrittel

Die Löwen wollten es nun wissen und Renggli wanderte gleich für einen rüden Bandencheck zwei plus 10 Minuten in die Kühlbox. Eine weitere Strafe wurde vom ruhig und diskret pfeifenden Schiedsrichtertrio gegen die Red Lions ausgesprochen,  und brachte dem SCR die Möglichkeit der doppelten Überzahl. Doch das Powerplay war nicht das Gelbe vom Ei, die Lücke beim Hünen Andrin Kunz im Löwen Tor liess sich nicht finden. Aber auch Ramon Metzler konnte sich bewähren und verhinderte mit einem wahren Big Save bei einem der wenigen gefährlichen Konter die Führung der Rüebliländer.   Dann endlich das hochverdiente Tor für die Rheintaler. Der junge Pascal Kuster reagierte am schnellsten auf einen Abpraller und konnte die Scheibe im Gehäuse parkieren. Nur drei Minuten später legte Damian Holenstein nach einem prächtigen Vorstoss auf Claudio Engler zurück und sein Schuss passte genau in die Torecke,  der Vorsprung war auf zwei Tore ausgebaut.  Ein  hartnäckiges Nachsetzen brachte die Endgültige Entscheidung.  Luca Binder traf zu 4:1 und damit war der Kessel geflickt, drei Punkte im Trockene und die Rechnung ausgeglichen, die Saison fand einen versöhnlichen Abschluss.  

Löwen Bändiger oder Trainer Raphael Zahner und sein illustrer Assistent Morgan Samuelsson, Mehrfacher Internationaler und auch Schweizermeister und Hockeyexperte, versuchten ihre Mannschaft auf Betriebstemperatur für die Abstiegsrunde zu bringen. Doch auch diese Kombination war nicht vom Erfolg verwöhnt, und zeigte, dass die Tore immer noch auf dem Feld erzielt werden und nicht auf der Trainerbank. Und 69 Zuschauer brachten die Halle auch nicht gerade zum Beben.    

Nun, nach der Saison ist vor der Saison, die verantwortlichen des SC Rheintal arbeiten mit Hochdruck daran, eine schlagkräftige Truppe für die nächste Saison zusammenzustellen. Es gilt, die Teamstützen bei der Stange zu halten, was nicht selbstverständlich ist, den Jungen eine Entwicklungsmöglichkeit zu bieten und das ganze sinnvoll zu verstärken. Die Fans erwarten kein absolutes Spitzenteam, aber eine solide Mannschaft, die mindestens im Mittelfeld Akzente setzen kann und keine Zittersaison oder Abstiegssorgen hat, also ein klares Bekenntnis zur ersten Liga. Das Rheintal und seine viele treuen Fans haben das verdient, spannende und attraktive Spiele auf 1. Liga Niveau. All diese Fragen und auch die nach dem Trainer werden in den nächsten zwei Wochen beantwortet.

Und was unsere SCR Jungs sonst noch drauf haben, bewiesen sie bei der Ankunft in Widnau. Die halbe Mannschaft war schon umgezogen und geschminkt und der Bus brachte sie ohne Probleme nach Altstätten an die Fasnacht. 

Postfinance Trophy Finale in St. Imier

Voller Vorfreude startete unsere Reise nach St. Imier um 5.15 Uhr beim Schulhaus Mitteldorf. Ca. 30 Fans kamen mit, um den HC Mido zu unterstützen. Die Carfahrt war sehr lustig und unterhaltsam und vor allem erschien es niemandem, als ob wir 4 Stunden im Car gesessen wären. Auch die Erwachsenen hatten ihren Spass. In Biel bei der Tissot-Arena stiegen die Nationalliga A-Spieler Philippe Furrer und Daniele Grassi zu uns ein und waren ganz erstaunt, über unseren „Partybus“. Sie verteilten Autogramme und waren später auch die Göttis des Teams. Um 9.30 Uhr kamen wir in St. Imier an und die Spieler machten sich für ihr erstes Spiel bereit. Um 11 Uhr war es dann so weit. Doch schon nach den ersten Sekunden kassierte der HC Mido das erste Tor und so ging es dann auch weiter. Schlussendlich verloren sie 15:2, doch sie liessen ihre Köpfe nicht hängen und bezwangen ihren nächsten Gegner mit 14:2. Im dritten Spiel klappte vieles nicht wie sie wollten, und so mussten sie sich mit 10:6 geschlagen geben. Durch diese Niederlage verpassten sie das grosse Final. Aber es war noch nichts verloren. Mit den letzten Kräften ging es um den dritten Platz. Die Anfangsphase gelang nicht wie gewünscht und der HC Mido geriet mit 3:1 in Rückstand. Doch das Betreuerteam Michael, Denise & Lenny und die Fans konnten die Spieler entscheidend motivieren. So gelang mit traumhaften Zusammenspielen ein Tor nach dem anderen und sie gewannen 14:4.
Juhuiii!! Wir sind Dritter! Voller Stolz und mit einem grossen Pokal machten wir uns nach der Rangverkündigung zurück nach Diepoldsau.
Hanna und Eleni Kuster, Fans

EHC Uzwil – SC Rheintal 5:6

SC Rheintal kann doch gewinnen. 12 Rheintaler gewinnen gegen 13 Toggenburger in einem absolut verrückten Spiel mit 6:5 nach Penaltyschiessen.  

SEPP SCHMITTER

Bodemann verletzt und Kuster krank, damit noch gut zwei Blöcke, die die Kohlen aus dem Feuer holen sollten. Und wie sie das gemacht haben,  war dann wirklich bewundernswert.  Das Spiel begann sofort mit einem hohen Tempo, beide Teams wollten es noch einmal wissen. Die erste Strafe gegen Uzwil brachte Damian Holenstein in Abschlussposition und das Führungstor war Tatsache. Dem  schnellen Ausgleich durch Aron Lipp folgte eine Traumkombination und Pascal Knöpfel konnte die erneute Führung realisieren. Doch es kann noch besser, in Unterzahl gab es ein Pully vor dem Uzwiler Tor und Sandro Bartholet schoss blitzschnell zum 1:3   Pausenresultat. Die Rheintaler nun  völlig entfesselt, eines der besten Spiele der Saison.

Ein Drittel dauert genau 20 Minuten.

Die Hausherren wollten  natürlich so schnell wie möglich die Kontrolle im Spiel und trafen auch zum Anschluss, der Ex Rheintaler Sascha Broder war der Täter. Sandro Bartholet schoss sogar noch ein zweites Tor,  doch dann konnte der Uzwiler Manuel Grigioni mit zwei Toren den Ausgleich schaffen, die Defensive der Rheintaler kurzfristig nur mittelklassig. In der letzten Minute wiederum eine Strafe gegen Uzwil und der SC Rheintal mit effizienten Powerplay. Als viele gedanklich schon in der Kabine waren,  donnerte Haris Sabanovic den schwarzen Kobold,  sozusagen auf den letzten Drücker,  mit der Pausensirene in die  hohe Ecke zur erneuten Führung.

Sandro Bartolet immer an Drücker, zwei Tore und best Player.

Wieder Ausgleich, es gab Verlängerung und Penaltyschiessen

Uzwil wechselte seinen Torhüter, der SC Rheintal hatte dafür keinen Grund, denn Fabian Lütscher lief zu später Höchstform auf. Er kratzte die unmöglichsten Dinge,  und trug damit massgeblich zum Resultat bei, als ob er um einen neuen Vertrag spielen würde. Die Uzwiler zeigten Nerven und auch eine gewisse  Abschlussschwäche, was zu Überreaktionen und Strafen führte.  Sie nahmen sich damit weigehend selber aus dem Spiel und hatten weniger Ausgleichsmöglichkeiten. Bis ein blitzartiger Konter nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Robin Reimann konnte seinen Strafstoss zum Ausgleich verwerten, Fabian Lütscher hatte einmal keine Abwehrchance.   So kam es zur Verlängerung und trotz zeitweiser Überzahl für den SC Rheintal  gab es keine Entscheidung.  Das Penaltyschiessen war dann reine Nervensache. SCR führte dank Fabian Lütscher mit 2:0, Uzwil glich aus,  die Luchse legten wieder vor.  Luca Binders Abschluss, kalt wie eine Hundeschnauze, machte  alles klar, der Zusatzunkt ging ins Rheintal.

Damit hat der SC Rheintal alle vier Spiele gegen Uzwil gewinne können, 2:1 und 5:1 Zuhause und zweimal mit Überstunden in Uzwil. Schade nur, dass solche engen Spiele nicht zuhause im Rheintal ausgetragen werden, denn dieses Spiel hätte mehr als die 150 Zuschauer verdient. Die 10 Prozent Rheintaler haben ihre Anfahrt sicher nicht bereut, denn so macht Eishockey Spass. “ En geile Matsch“.

Grosse Freude im kleinen Kreis….!!

Am Samstag geht es nun noch einmal nach  Reinach zu den roten Löwen, und da ist noch eine Rechnung offen. Denn gegen das Langzeit-Schlusslicht Reinach nur fünf Punkte, daran wagt noch niemand  zu denken. 

SC Rheintal – Red Lions Reinach

SCR verliert auch gegen Reinach

Remo Zollinger

Im zweitletzten Heimspiel der Saison unterlag der SC Rheintal den Red Lions Reinach mit 2:4. Für den SCR ging es um nichts mehr – das war zu merken. Für die Gäste aus dem Aargau war es erst der zweite Sieg in dieser Saison.

Natürlich, für den SC Rheintal ging es um nichts mehr, es war für ihn ein Testspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Trotzdem war die Stimmung im Ostrank nach dem Spiel gar nicht gut: Die treusten SCR-Anhänger schüttelten die Köpfe. Die Niederlage gegen Reinach ist eine Blamage. 

Mit 4:2 gewannen die Aargauer in Widnau. Es war erst ihr zweiter Saisonsieg – und es ist Mitte Februar, die Zeit, zu der sich die Eishockey-Saison dem Ende zuneigt.

Der Start ins Spiel war dem SCR gelungen. Er schoss zwar kein Tor und kassierte beim ersten Unterbruch nach 2:53 Minuten das 0:1, doch der SCR hatte das Spiel im Griff. Nur tendierte er zu sehr dazu, kompliziert zu spielen, die Scheibe zirkulieren zu lassen, statt den Angriff abzuschliessen. Bisweilen wirkte das gar etwas überheblich. Trotzdem gelang Sabanovic anderthalb Minuten vor der ersten Pause das 1:1.

Doch danach war die Reihe erneut an die Aargauer. Rothen (23.) und Holinger (25.) erzielten die Tore, die die 3:1-Führung Reinachs bedeuteten. Der SCR nahm daraufhin ein Time-Out – doch wenige Sekunden danach gelang Bachmann das 1:4 (27.).

In der Folge rannte der SCR an, kam durch Kuster (35.) auch nochmals zu einem Tor. Zu mehr als das reichte es in diesem schwachen Spiel allerdings nicht.

SC Rheintal – EHC Uzwil.

Dank starker Mannschaftsleistung 5:1 gewonnen. Adrian Ströhle mit 4 Toren „Mann des Abends“.

SEPP SCHMITTER

Die Saison geht langsam dem Ende entgegen und einige  werden froh sein darüber, nicht nur weil dann der Frühling kommt, sondern weil die Verletztenliste immer länger wird. Nach Lukas Thurnherr und Sandro Stoop, die beide an der Hand operiert werden mussten, hat es nun auch Renato Engler getroffen. Zwar kommt er um eine Operation seiner Hand herum, seine Saison ist aber auch so zu Ende. Und weil Beruf  und das Militär auch noch ihren Tribut forderten, konnten nur noch 14 Spieler auflaufen.  Immerhin aber noch um einen  mehr als die Gäste aus Uzwil. Die B Lizenzspieler stehen auch nicht mehr alle zur Verfügung, weil sie in ihren Stammclubs gebraucht werden.

Der SC Rheintal begann  resolut und hatte bereits nach 30 Sekunden die erste klare Möglichkeit. Die ersten Minuten gehörten den Hausherren, doch Uzwil kam immer besser in Spiel, bis sie eine Strafe kassierten. Das Powerplay zeigte Wirkung, denn nach 90 Sekunden ohne Wechselmöglichkeit waren die Gäste ausgeklügelt und Adrian Ströhle konnte zum Führungstreffer einschiessen. Ramon Metzler lancierte kurz vor der Pause Damian Holenstein, der nach einem  Spurt übers halbe Spielfeld für Adrian Ströhle servierte,  was das zweite Tor bedeutete.   Mit dieser wichtigen 2:0 Führung ging es zum ersten Mal in die Kabine.           

Ströhle Show ging weiter.

Doch es kam noch besser, nur 25 Sekunden nach Wiederbeginn donnerte Adrian Ströhle den Hartgummi von der blauen Linie unhaltbar zum 3:0 ins Netz von Goalie Bauer. Eine eigenartige Strafenpraxis folgte kurz darauf. Die Teams machten sich nach einem Unterbruch zum Einwurf bereit, als sich die drei Unparteiischen zur Beratung zurückzogen und dann auf zwei Minuten für Spielverzögerung gegen den SC Rheintal entschieden. Die Scheibe war bei einem Befreiungsversuch ins Netz über der Verglasung geflogen. Die Strafe blieb ohne folgen, aber wenig später konnte Beilchenbacher den Ehrentreffer für die Habichte aus dem Gewühl heraus erzielen.   Uzwil suche nun vehement den Anschlusstreffer, doch die SC Rheintal Verteidigung stand für einmal konsequent richtig und liess keine Treffer mehr zu.   Ein weiteres Tor im Powerplay, das vierte von Adrian Ströhle,  führte zum beruhigenden 4:1 vor der zweiten Pause, denn zwei Tore haben die Uzwiler schon mal aufgeholt, aber drei schienen unmöglich.

Verschwörungstheorie…..!!

Somit wurde das Schlussdrittel noch zum Schaulaufen, beide Teams rissen nicht mehr allzu viel, Rheintal musste nicht und Uzwil konnte nicht mehr. Das Drittel wäre beinahe Torlos verlaufen, wenn sich Luca Binder nicht noch ein Herz gefasst hätte, unwiderstehlich antrat und mit einem satten Schuss das Endresultat festlegte. Der SC Rheintal konnte dank Einsatz und grosse Siegeswillen den wiederum über 330 Zuschauern einen unterhaltsamen Abend bescheren. Ramon Metzler, der in Aarau pausiert hatte, kam gestärkt zurück,  zeigte eine gute Leistung, und konnte sich sogar einen Assistpunkt gutschreiben lassen.

Prominent besetzt, die Ersatzbank des SC Rheintal:
Hinten v. L. Sascha Moser, Nico Paul, Yves Breitenmoser, Begleiterinnen, Alexander Paul, Vorne: Ramon Untersander, Manuel Holenstein, Fabian Von Allmen, Lukas Thurnherr, Fabio Jüstrich.

Weiter geht es am Dienstag gegen das Schlusslicht Red Lions Reinach und am Samstag gegen Argovia Stars.  Beide Spiele beginnen um 20.00 Uhr.