Rückblick

Erfolgserie gerissen,

Der SC Rheintal muss sich in Aarau geschlagen geben und verliert klar mit 2:6 SEPP SCHMITTER

Nichts zu holen für den SC Rheintal im „Ruebliland“. Fehlende Effizienz,  Ladehemmungen und unglückliche Gegentreffer führten zur Niederlage in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel.   Für den erkrankten Ramon Metzler stand Vincent Sauter im Tor und weil Team zwei gleichzeitig ein Heimspiel hatte,  (7:2  gegen Frauenfeld gewonnen)  kam Björn Infanger zu seinem dritten 1. Liga Einsatz und das im Alter von 47 Jahren.

Bei Aarau stand mit Janis Locher ein neuer, junger  Torhütter im  Kasten und er machte einen Einstand nach Mass. Die Leihgabe von Bülach machte mit  seinen Paraden den SC Rheintal das Leben schwer und liess nur sehr wenig zu.  Den frühen Führungstreffer durch Pascal Witter, dem Topscorer der Gruppe, konnte Pascal Kuster mit einer fantastischen Einzelleistung ausgleichen.  Nur 2 Sekunden vor der Pause dann der Tiefschlag, als ein Bogenschuss,  von der blauen Line abgegeben, auf sehr glückliche Weise den Weg ins Netz fand.  2:1 für die Hausherren.

Das verflixte Mitteldrittel.

Aarau spielte weiter sehr aufsässig und hinderte die Rheintaler, ihr Spiel aufzuziehen, viele unnötige Scheibenverluste und Fehlpässe waren die Folge davon. Das dritte Tor dann mit Ansage, keiner der Luchse fühlte sich richtig verantwortlich und so konnte sich  Cuenin die Ecke seelenruhig aussuchen. Irgendwie sah man die Hoffnung der Gäste schwinden, denn das Spiel hatte viel an Intensität verloren, der SC Rheintal versuchte sein  Glück noch mit Einzelvorstössen, die aber versandeten.   Kurz vor der Pause dann ein Bilderbuchkonter in einer zwei gegen eins Situation, Eichenberger auf Witter und Sauter hatte keine Abwehrchance, das 4:1 Tatsache.  

Das Aufbäumen war von kurzer Dauer.

Die Pausenansprachen von Trainer Roger Nater zeigte kurze Wirkung. Der SC Rheintal, entschlossener und  mit mehr Power, konnten den Anschlusstreffer durch Sandro Bartholet registrieren. Noch war genügend Zeit und ein weiteres, mögliches Tor könnte die Partie kippen lassen. Doch schon drei Minuten später wurden diese Hoffnungen geknickt. Ein Schuss aus den Tiefen der  Bandenrundung prallte vom Bein eines Verteidigers ins eigene Tor ab und damit war die Partie gelaufen. Das letzte Tor,  zwanzig Sekunden vor Schluss,  war nur noch für die Statistik. Erstaunlicherweise gab es in diesem Duell nur sehr wenige Strafen und nur im Mitteldrittel, die aber alle ohne Folgen blieben. Schlussendlich geht das Resultat aber in Ordnung, die Aargauer hatten den grösseren  Siegeswillen und auch etwas mehr Abschlussglück und Pascal Wittwer auf ihrer Seite.

Der SC Rheintal hat schon am Samstag die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen, beim Jubiläumsspiel   „40 Jahre Kunsteisbahn Widnau“  gegen den SC Herisau.  Vor dem Spiel ist die CD Taufe des neuen SC Rheintal Songs von „Summervoogil“ und anschliessend „after Game Party“.

Dazu werden sehr viele Sponsoren, die Baumeister der Eishalle und das Team eins von 1979 anwesend sein. Einem Hockeyfest steht also nichts im Wege.

Mit Ach und Krach gewonnen.

Der SC Rheintal gewinnt zu dritten Mal in Serie gegen das Schlusslicht Luzern mit 4:2 und verbessert sich auf Platz Sieben.    

SEPP SCHMITTER

Der SC Rheintal wirkte schon bei Spielbeginn etwas unkonzentriert und so hatte Luzern bereits nach wenigen Sekunden eine hundertprozentige Chance, die allerdings nicht genutzt wurde. Das weckte die Gäste, die nun etwas aufdrehten. Der Luzerner Goalie zeigte sich von seiner besten Seite, während Ramon Metzler schon mal das Glück in Anspruch nehmen musste, der Pfosten rettete für ihn. Das waren, nebst einer handfesten Keilerei, die grössten Aufreger der ersten 20 Minuten. Luzern konnte auch in Überzahl nicht reüssieren und so ging es Torlos in die Pause.  

Die Rheintaler kamen entschlossener aus der Kabine und machten vorerst mal Druck und erarbeiteten sich mehrere gute Möglichkeiten, die aber kläglich ausgelassen wurden. Erst im Powerplay dann das erste Tor, Yves Breitenmoser traf zur verdienten Führung mit einem satten Schuss von der blauen Linie.  Die Luchse  überstanden zwei weitere Strafen unbeschadet, ja sie hatten in Unterzahl die besten Momente, aber wieder keine Abschlussglück. Das Spiel, im Vergleich zu den letzten Partien auf Sparflammen, weil sich der SC Rheintal mehr und mehr der Spielweise der Hausherren anpasste. Bezeichnet darum auch,  dass ein Scheibenverlust von der  kläglichen Art zur Vorlage für Robin Ramsauer wurde und der sich nicht zwei Mal bitten liess. Der Ausgleich war Tatsache, und das kurz vor der zweiten Teepause.

Lukas Sieber machte den Unterschied im Schlussdrittel.

Die Gäste waren nun gefordert, wollten sie sich nicht vom Schlusslicht blamieren lassen. Eine weitere Strafe gegen die Rheintaler brachte Gefahr, doch Lukas Sieber erkämpfte sich die Scheibe in der eigene Zone und lancierte den Konter,  der von Sandro Bartholet zum Führungstreffer verwertet wurde, und das in Unterzahl. Keine drei Minuten später das gleiche Bild, Lukas Sieber grub wieder die Scheibe aus und Bodemann traf zur zwei Tore Führung. Luzern musste nun reagieren und tat das auch mit alle Mitteln. Doch während die Gelbblauen wie angewurzelt auf den Pfiff des Unparteiischen warteten, schoss Emanuel Guidon den Anschlusstreffer. Nun drohte das Spiel noch zu kippen, doch langsam wurde die Zeit knapp für die Hausherren. Als der Torhüter seinen Posten verlassen hatte, erspurtete sich Lukas Sieber die Scheibe und brachte sie gekonnt im leeren Kasten unter. Damit war die Entscheidung gefallen und drei weitere Punkte im Trockenen. Es war noch nicht die grosse Show von Lukas Sieber, eher eine Fleissarbeit. Aber er freute sich über seinen ersten Treffer und das lässt ihn hoffentlich befreiter aufspielen. Gelegenheit gibt es an den kommenden Samstag, zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft.

Auch ein paar SC Rheintal Fans fanden den Weg nach Luzern. Danke für die Unterstützung.

Weil Frauenfeld erstmals verloren,  hat gab es einen Zusammenschluss an der Spitze und der Abstand vom ersten zum siebten Platz  sind nur vier Punkte.

Resultat Team II EHC Flims vs SC Rheintal 6:4,

Shorthander zur Überraschung

Der SC Rheintal gewinnt beim 2:1 nach Verlängerung gegen Wetzikon zum zweiten Mal nacheinander.

Spielbbericht im Rheintaler von Yves Solenthaler

Das Spiel begann mit hoher Intensität und einem SC Rheintal, der gegen den Favoriten ein freches Forechecking betrieb. Damit hatten die Zürcher Oberländer Mühe, sie konnten ihr Spiel nicht entfalten.

Dies führte dazu, dass in der ersten Hälfte des Startdrittels die Rheintaler mehr Spielanteile besassen. Puckeroberungen, schnelle Angriffsauslösungen – das Handwerk des Aussenseiters beherrschen die Rheintaler so gut, dass sie den Favoriten damit zermürben können. Was noch fehlt, ist die nächste Stufe: Die Klarheit vor dem Tor, durch die Chancen entstehen – ganz zu schweigen von der Effizienz, durch die Tore fallen.

Rheintaler Bangen nach dem Führungstor der Gäste

Deshalb gelang den Rheintalern vor der ersten Sirene kein Treffer, den Zürchern allerdings schon: Nach elf Minuten bestrafte Timon Vesely einen läppischen Puckverlust mit dem Gegentor – und das erst noch, während der SCR in Überzahl auf dem Eis war. Vor solchen Fehlern ist die Mannschaft des SC Rheintal nicht gefeit – das zeigte sich auch in der Folge. Bis zur Drittelspause konnten die Gäste nämlich zwei, drei gefährliche Konter spielen. Aber Goalie Ramon Metzler in der Form des Burgdorf-Spiels und zwei Mal die Torumrandung verhinderten weiteren Schaden für die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt wurde den Gästen das Rheintaler Forechecking zu mühsam, sie leisteten sich viele Strafen. Meist in Überzahl agierend, waren die Gastgeber nun gar überlegen. Mit dem Torschuss taten sich Ströhle & Co. aber weiterhin schwer, auch wegen Wetzikon-Hexer Nils Johnson.

Die zweite Gelegenheit in doppelter Überzahl nutzten die Rheintaler aber endlich: Claudio Engler und vor allem Lukas Sieber spielten Sandro Bartholet frei, der den verdienten Ausgleich erzielte. Sieber zeigt seine Klasse noch dosiert, bei diesem Treffer liess er sie erkennen. Kurz darauf lieferte er sich ein Faustgefecht mit Nicolas Marzan, beide verbrachten die nächsten vier Minuten in der Kühlbox.

Punktgewinn in der Overtime sogar verdoppelt

Das Spiel blieb hitzig, temporeich und ausgeglichen. Auch im Schlussdrittel war der SCR um eine Nuance besser als die Gäste. Aber für die Rheintaler war dennoch das Erreichen der Verlängerung bereits ein Erfolg.

Damit war ein Punkt gesichert, den gegen Wetzikon kaum jemand erwartet hatte. Und es kam noch besser: Die Rheintaler überstanden in der Overtime eine kleinliche Strafe, dann musste Sieber nochmals wegen Stockschlags raus. Wetzikon hatte den zweiten Punkt auf dem Stock. Aber Nicolas Paul hatte andere Pläne: Er schnappte sich den Puck, trieb den Konter voran und bediente Yves Breitenmoser, der zum umjubelten Siegtor traf. (smr, ys)


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Wie gewonnen, so zerronnen!

Der SC Rheintal verliert gegen einen nicht nachlassenden EC Wil nach 3:0 Führung noch mit 3:5

Da war die Welt noch in Ordnung… !!

SEPP SCHMITTER

Das Spiel begann, ganz nach dem Geschmack der über 360 erwartungsvollen Zuschauer,  sehr ambitioniert. Der SC Rheintal spielte sehr  druckvoll und konnte gleich die erste Wiler Strafe zum Führungstor nutzen. Bartholet verwertete das Zuspiel von Sieber. Der SC Rheintal weiter spielbestimmend, der EC Wil mit wenigen Entlastungsangriffen, aber Metzler im Rheintaler Kasten war noch nicht zu bezwingen. Der SC Rheintal brauchte wiederum viele Chancen, nur eine davon verwertete Lins im Nachsetztn zum 2:0. Mit dem Pausenpfiff dann die  ersten Zärtlichkeiten,  Nico Paul kassierte 2 Strafminuten, Der SC Rheintal startet in Unterzahl ins Mitteldrittel, was aber keinen Einfluss auf das Resultat hat.  Kurz vor der Spielmitte das längst fällige 3. Rheintaler Tor, Breitemoser hatte getroffen. Ein kurzes  Aufbäumen der Fürstenländer brachte ihnen den ersten Treffer, aber noch keine Beunruhigung im Lager der Luchse.  Bis dahin ein Spiel auf gutem Niveau, und mit kräfteraubend hohem Tempo. Langsam erwachten auch die Zuschauer, während sich die Spieler eher etwas zurücknahmen. Roger Nater sah das Nachlassen und versuchte, seine Jungs mit einem Time out aufzurütteln.

Die Hausherren  kontrollierten zwar das Spiel, machten aber viel zu wenig aus ihren vielen Möglichkeiten, was sich bitter rächen sollte.  Mit einem zu knappen 3:1 Vorsprung ging es in die zweite Pause.

Der SC Rheintal im Schlussdrittel von Ambühl zerlegt.

Auch der letzte Abschnitt begann mit einem SC Rheintal in Unterzahl. Die erste Strafe noch überstanden, war dann die zweite doch zu viel. Wil markierte mit einem unhaltbaren Weitschuss von Ambühl den Anschluss, was die Rheintaler völlig aus dem Konzept brachte.  Nur anderthalb Minuten später der Ausgleich, die Abwehr der Rheintaler steht im Schilf, und Ambühl trifft zum zweiten Mal. Doch wenn man kein Glück hat so kommt meist auch noch Pech dazu, ein Schussversuch der Rheintaler prallt von  den Beinen eines  Gegners ab und wird so zur Steilvorlage für Ambühl. Dieser lässt sich nicht zweimal bitten und markiert den Führungstreffer und damit einen lupenreinen Hattrick.  

 Der SC Rheintal warf  nun alles nach vorne und versuchten,  mit druckvollem Spiel zu retten, was nicht mehr zu retten war. Ein weitere Konter bringt das  fünfte Tor und die Entscheidung, was viele nicht wahrhaben wollen.  Darum hagelte  es noch Strafen auf beiden Seiten. Die Rheintaler in Überzahl und ohne Torhüter, doch der anfänglich eher unsicher Wiler Torhütter läuft zur Höchstform auf und verhindert weitere Treffer, und den Luchsen geht die Puste aus.   Damit bleibt es beim  für die Einheimischen bitteren Schlussresultat von 3:5. Die Stürmer haben es verpasst, mehr aus ihren viele Chancen zu machen.

TV Widnau unterstützt den SC Rheintal.

Schade für die  enttäuschten Zuschauer, denn es genügt nicht, nur zwei Drittel attraktives Eishockey zu spielen, und sich nach einer eigentlich guten Leistung die Butter noch vom Brot nehmen zu lassen.  

Weiter geht es am nächsten Samstag in Burgdorf.  

Unter die Räder gekommen,

Einleitung: Der SC Rheintal verliert gegen ein überlegenes Bellinzona zu hoch mit 8:1,


SEPP SCHMITTER

Mit viele guten Vorsätzen und hochmotiviert reisten die Rheintaler  ins Tessin, wo eine gross Unbekannte aus sie wartete, das neue Team von der GDT Bellinzona. Wie angekündigt, ist das Kader in den letzten drei Wochen auf fast wundersame Weise auf 30 Spieler angewachsen. So konnte der Trainer Nicola Pini in seiner achten Saison bei Bellinzona  aus dem Vollen schöpfen, während beim SC Rheintal schon wieder ein  Verteidigernotstand herrschte. Die Übermotivation zeigte sich, als bei der ersten Strafe gegen die Tessiner gleich sechs Luchse aufs Feld stürmten und sich so den Vorteil selber nahmen.  Ströhle verpasste seine erste Riesenchance, dann folgten weitere kleinliche Strafen gegen die Gäste und damit Powerplay für die Hausherren.  Erst beim  dritten Nachschuss musste sich Vincent Sauter geschlagen geben und die Tessiner Führung akzeptieren.  Mit einem schönen Konter realisierte  Michael Holdener den verdienten Ausgleich.  Aus abseitsverdächtiger Position dann das unglückliche 2:1, umso schöner der dritte Treffer, da wurde die SCR Verteidigung Bilderbuchmässig ausgekugelt. Der Trainer Roger Nater haderte erstmals mit den Unparteiischen, die Emotionen auf dem Feld entluden sich im verteilen von Streicheleinheiten.  Die Pause beim 3:1 sollte Beruhigung bringen.

SCR zu wenig kaltblütig. 

Doch es ging im gleichen Stile weiter und trotz  Unterzahl hatte der SC Rheintal wiederum zwei sehr gute Möglichkeiten zum  Ausgleich, doch der Torhüter Canepa, letztes Jahr noch Nummer zwei bei den Tessiner, hatte etwas dagegen und zog aller Register.  Entgegen dem Spielverlauf erhöhte Bellinzona bis zur Spielmitte auf 5:1. Wieder das alte Lied, der SC Rheintal verbrauchte zu viele Möglichkeiten um zum Tor zu kommen, auf der anderen Seite bringt man die Scheibe nicht aus dem Drittel und so resultieren Tore dank Glück und hartnäckigem Nachsetzen.  

Zu viele, zu unnötige Strafen.

Fürs Schlussdrittel wechselte Roger Nater den Torhüter, nicht weil Vincent Sauter schlecht gespielt hätte, sondern um auch Ramon Metzer Spielpraxis zu geben. Derweil leisteten sich die Brüder Paul Gesellschaft auf der Strafbank und  die Tessiner nutzen diese Chance gnadenlos zum 6:1.   Die Schiedsrichter verloren nun den Überblick komplett, verteilten munter Strafen, die aber vorerst nichts brachten, aber die Gemüter noch mehr erhitzen.  Als dann Adrian Ströhle die Sprachbarriere mit Handzeichen zu überwinden versuchte, geriet das dem Tessiner Head völlig in den falschen Hals und er verpasste ihm fünf Minuten plus Matchstrafe.  Diese doppelte Unterzahl, auch Nico Paul  sass wieder in der Kühlbox, brachte den siebten Treffer.  Guidotti schloss den Abend mit dem letzten Tor ab, er hatte schon das erste geschossen und total vier Scorerpunkte gemacht. Die Tessiner gewannen schlussendlich verdient mit 8:1. Auch wenn das Resultat etwas zu hoch ausgefallen ist, an Bellinzona in dieser Konstellation werden sich noch manche Gegner die Zähne ausbeissen. Und auch die Schiedsrichter müssen nach langer Sommerpause wieder auf Betriebstemperatur  oder Liganiveau kommen.  Ihre vielen  Diskussionen lieferten eigentlich genug Stoff für eine währschafte Verschwörungstheorie.

Nächsten Samstag erstes Heimspiel:  SC Rheintal vs EC Wil um 20 Uhr im Sportzentrum Widnau.

Resultat Team 2: SC Rheintal vs SC  Herisau  4:5 nach Verlängerung. Tore:  Holenstein 2, Buchli , Schlegel

EHC Arosa noch eine Nummer zu gross.

Der SC Rheintal verliert das Testspiel gegen EHC Arosa mit 1:7 ( 0:5, 0:1, 1:1)

Es muss eine besondere Motivation für die Steinböcke gewesen sein, denn sie legten gleich  ein horrendes Tempo vor   und schossen Tor um Tor im Startdrittel. Dabei machte die Defensive der Luchse nicht immer den besten Eindruck und trotz ernsthafter Bemühungen wollte anfänglich nicht viel  gelingen. Im Laufe des Spieles glich sich das Geschehen aber mehr und mehr aus und so konnten viele tolle Spielzüge auf beiden Seiten bestaunt werden.  Die einheimischen sündigten noch im Abschluss, während die Gäste jede Möglichkeit kaltblütig ausnutzten und zu leicht zu ihren Toren kamen.   Der SC Rheintal Trainer Roger Nater blieb aber seiner Linie treu, wechselte keinen Torhüter und lies auch die Blöcke wie gewohnt mit allen jungen spielen, ganz im Sinne eines Vorbereitungsspiels.  Die knapp 400 Zuschauer sahen trotzdem ein Unterhaltsames Spiel mit sehr hohem Tempo und auf gutem Niveau.

Das Fazit für den SC Rheintal zeigt, dass die Mannschaft gegenüber letztem Jahr erheblich an Potenzial gewonnen hat, über mehr Stabilität und Konstanz verfügt, und sich vor allem auch die jungen Spieler gut in Scene setzen können. Man darf also durchaus optimistisch und gespannt sein auf die Meisterschaft, denn dann sind die Gegner nicht mehr alle vom Kaliber EHC Arosa.  

Nun geht es für den SC Rheintal am nächsten Wochenende in Trainingslager nach Telfs bevor dann an 12. September nochmals in Grüsch gegen den Liga Konkurrenten Prättigau getestet wird.

Die Meisterschaft beginnt am 21. September in Bellinzona.

Testspiel SC Rheintal vs EC Bregenzerwald

Der SC Rheintal gewinnt auch das zweite Testspiel gegen den EC Bregenzerwald aus der zweithöchsten Liga in Österreich knapp aber verdient mit 5:4 ( 2:1, 1:2, 2:1)

Die Wälder, die zwar nicht in Bestbesetzung aufspielten, aber einige respektable Cracks und auch Junge Spielerin ihren Reihen hatten, wurden schon in den ersten Minuten kalt geduscht. Nach Toren von Pascal Kuster und Yves  Breitenmoser führten die Luchse nach fünf Minuten schon  2:0. Mit etwas Glück konnten der EC vor der ersten Pause den Anschluss zum 2:1 realisieren.  Auf das 3:1 durch Holdener Michael folgten postwendend wieder ein Powerplaytreffer der Tiger und kurz darauf sogar der Ausgleich, die Partie offen, spannend und unterhaltsam. Die Stimmung unter den etwa 250 Zuschauern trotz oder wegen der acht Euro Einritt und auch dank lautstarkem Fanclub hervorragend, schon wie in der Meisterschaft.

Im Schlussdrittel versuchten die Hausherren in Dornbirn alles und gingen sogar  mit 4:3 in Führung, doch Michael Holdener konnte nur wenige Sekunden später schon  wieder ausgleichen.  Lukas Sieber,  in seine ersten Spiel mit dem Luchs auf der Brust,  hatte sich langsam aber sicher warmgespielt und erzielte die erneute Führung und damit den Game Winner. Auch ohne den jungen Torhüter, aber mit sechs Feldspielern konnten die Wälder nichts mehr reissen und mussten sich knapp geschlagen geben.

Letzter Puckeinwurf, nochmals volle Konzentration……

Eine  tolle Mannschaftsleistung des SC Rheintal, bei dem auch die Jungen bis am Schluss durchspielten,  wurde belohnt und macht vor allem Lust auf mehr, auch wenn es immer noch Vorbereitung und nicht Ernstkampf ist.  

Gelb-Blau freut sich über den Sieg.

Weiter geht es am Samstag 24. August um 17.30 Uhr in Widnau gegen den Ligakonkurenten EC Wil.  Der Eintritt ist frei, der Grill wird angeheizt  und auch Saisonabos können erworben werden. Hopp Rhintal!

Erster Test gelungen

Der SC Rheintal gewinnt gegen den 2. Ligisten EHC Illnau-Effretikon mit 7:1(1:0, 4:0, 2:1)

Es begann etwas verhalten, doch nach dem schönen Tor von Sandro Stoop löste sich die Verkrampfung. Nach  4 Toren im Mittelabschnitt war alles klar, den Shutout versauten uns die Gäste vier Minuten vor Schluss. Die beiden Torhüter Sauter Vincent und Metzler Ramon teilten sich die Arbeit und zeigten eine gute Leistung.  Noel Vetter und Jan Andrea Eugster beide Jahrgang 2002 und Andreas Weber 2001 zum ersten Mal im Team 1.

Erfreulich: sieben Tore, sieben Torschützen, 12 Spieler machten  Scorerpunkte, auch die jungen, Stoop, Romagna und Eugster trafen.  Und das noch ohne Lukas Sieber und Claudio Engler.  

Weiter geht es am Dienstag um 20.00 Uhr im Messestadion Dornbirn gegen den EC Bregenzerwald.

Samstag 24. August 17.30 Uhr in Widnau gegen den EC Wil.

Unser 2. Mannschaft verliert das Finalspiel um den 4. Liga Meister mit 1:3

Die Mannschaft um unsren abtretenden Trainer Ruppert Hutter verliert das Finalspiel der 4. Liga Ostschweiz gegen den EHC Flims vor 213 Zuschauern mit 1 : 3 (1:2, 0:1, 0:0)

Trotzdem dürfen die Spieler stolz über das Erreichen des Finalspiels und der damit verbundene Aufstieg in die 3. Liga sein. Nach einer langen Saison verabschieden sich die Spieler in die Sommerpause, bevor sie im August die neue 3. Liga Saison starten werden.

Schweizer Nationalhymne mit unserer 2. Mannschaft

Sieger der 4. Liga Masterround B – SC Rheintal II

Mit dem ungefährdet deutlichen 15 : 3 (3:1, 4:0, 8:2) Sieg über die Ass.Sp. Osco sicherte sich die zweite Mannschaft des SC Rheintal den Platz und das Heimrecht um den 4. Liga Meister der Saison 2018/ 2019 spielen zu können.

Das Finalspiel um den 4. Liga OS Meister findet am Samstag 16. März 2019 um 21:00 Uhr im Sportzentrum Aegeten in Widnau gegen den EHC Flims statt.

Die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung.