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Kadermutationen SC Rheintal Team 1

Trotz unsicheren Aussichten und vielen unbekannten Faktoren sind die Verantwortlichen des SC Rheintal daran, die Weichen für die sportliche Zukunft zu stellen. Das ist in dieser speziellen Zeit eine grosse Herausforderung und zeigt die Schwierigkeiten der besonderen Lage des SC Rheintal in der Grenzregion auf.

Beim SC Rheintal stehen die grössten Veränderungen der letzten Jahre an. Nebst dem Abgang des Trainergespann werden auch etliche ältere Spieler den SC Rheintal verlassen. Wir werden mit einer sehr jungen Mannschaft in die nächste Saison starten.

Folgende Spieler und Staffmitglieder werden uns verlassen:

Staff

  • Headcoach Roger Nater
  • Ass. Coach Adrian Heule
  • Betreuer Nico Sutter

Spieler

  • Yves Breitenmoser / kehrt zum EHC Uzwil zurück, evtl als Spieler oder als Trainer im Nachwuchs
  • Claudio Engler / Rücktritt
  • Fabio Jüstrich / Rücktritt aufgrund Verletzung
  • Pascal Knöpfel / Team 2
  • Alexander Paul / Rücktritt
  • Nico Paul  / Rücktritt
  • Dominic Pfeiffer / Rücktritt
  • Lukas Sieber / Rücktritt
  • Adrian Ströhle / Team 2

Wir möchten uns bei allen Staffmitgliedern und Spielern für ihren grossen Einsatz zu Gunsten des SC Rheintal bedanken. Die Verabschiedung einzelner Spieler findet nächste Saison an einem Heimspiel statt. Auf Wunsch von Roger und Adi wird ihre Verabschiedung im kleinen Rahmen stattfinden.

Folgende Spieler haben ihren auslaufenden Vertrag verlängert:

Torhüter:

  • Ramon Metzler
  • Vincent Sauter

Verteidiger

  • Marco Berweger
  • Luca Binder
  • Janis Manser
  • Haris Sabanovic
  • Lukas Thurnherr

Stürmer

  • Sandro Bartholet
  • Pascal Obrist
  • Michael Holdener
  • Leon Romagna
  • Sandro Stoop
  • Noel Vetter

Erweitertes Kader

  • Jan Andrea Eugster

Pascal Kuster, Yanick Bodemann, Andreas Weber und Johannes Lins haben sich noch nicht definitiv entschieden, ob sie nächste Saison weiterspielen werden. Dies aus beruflichen oder schulischen Gründen.

Neuzuzüge:

Fabricio Giger kehrt von den Pikes Oberthurgau zu seinem Stammverein zurück. Wir freuen uns mit Fabricio ein weiteres Eigengewächs in unseren Reihen zu haben. Der junge Verteidiger verbrachte die letzten Jahre bei den Pikes Oberthurgau.

Vom EHC St. Gallen aus der 3. Liga wechselt Steven Wohlgensinger zum SC Rheintal. Der junge Stürmer möchte bei uns seine Hockeykarriere wieder neu lancieren und in der 1. Liga Fuss fassen. Da er leider im Juni noch in die Rekrutenschule muss, wird er uns erst ab Ende Oktober voll zur Verfügung stehen.

Mit Matthias Adam vom EHC Lustenau konnten wir einen weiteren jungen Stürmer verpflichten. Er gehörte die letzten 3 Jahre dem Fanionteam des EHC Lustenau an und konnte dort wertvolle Erfahrungen sammeln. Beim SC Rheintal möchte er nun eine Leaderrolle übernehmen und uns mit seiner Power weiterhelfen.

Von der U20 des HC Thurgau stösst der junge Verteidiger Anel Rozajac zum SC Rheintal. Anel möchte versuchen bei uns in der 1. Liga Fuss zu fassen. Wir freuen uns sehr, einen jungen Spieler mit sehr viel Wille bei uns in der Mannschaft begrüssen zu dürfen.

Das neue Trainergespann und weitere Neuverpflichtungen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Im Betreuerstaff konnten wir mit Alessandro Facchin einen neuen Betreuer für unsere 1. Mannschaft verpflichten. Er wird zusammen mit Ruben Bühler das Team betreuen. Der Medicalstaff um Jo Keel, Michael Knobelspiess und Moritz Pilgram wird mit ziemlicher Sicherheit wie bisher bestehen bleiben.

Ausblick auf die nächste Saison

Wie zu Beginn schon erwähnt werden wir mit einer extrem jungen Truppe in die neue Saison starten. Wie es im Moment aussieht, wird zudem auch unser Kader leider kleiner sein als in der abgelaufenen Saison. Das heisst, dass vermehrt Spieler mit B-Lizenzen zum Einsatz kommen werden. Unser Ziele werden wir um einiges tiefer stecken als vergangene Saison und werden uns voll und ganz auf das Ziel „Ligaerhalt“ konzentrieren. Wie wir letzte Saison jedoch beim EHC Chur gesehen haben, ist mit einer verschworenen Einheit, viel Fleiss und immer 100% Einsatz alles möglich.

Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit unserem Team, den treuen Fans und unseren Sponsoren diese schwierige Zeit meistern können und zählen auf ihr Verständnis und ihre volle Unterstützung. Herzlichen Dank.

Sportchef SC Rheintal

Fabian von Allmen

«Trainerjahre sind wie Hundejahre»

Zum Abschied von Roger Nater als Trainer berichtet Yves Solenthaler im „Rheintaler“ vom 29.2.2020

Nach sieben Jahren steht Roger Nater am Sonntag in Grüsch letztmals als Trainer des SC Rheintal an der Bande. Ein Abschiedsgespräch.

Eishockey Nach dem 6:2-Sieg im letzten Heimspiel gegen Reinach sitzt Roger Nater in seinem Trainerbüro. Drei Stühle, ein Tisch, Garderobe, Laptop und Drucker. Zwei sitzende Erwachsene haben gerade Platz, ohne sich in die Quere zu kommen.

Vor sieben Jahren als Roger Nater von Herisau her nach Widnau gewechselt war, sah es hier genau gleich aus – inklusive der ans Trainerbüröchen angeschlossenen schlauchartigen Spielerkabine. Damals sagte er: «Mein erstes Ziel ist es, dass wir in der Kabine mehr Platz bekommen.»

Nicht wegen Infrastruktur sieben Jahre geblieben

Jetzt sagt er: «Ich habe früh erkannt, dass es besser ist, meine Energie in die Entwicklung der Mannschaft zu stecken.»

Videoanalysen sind in der Kabine des SC Rheintal unmöglich, weil nicht alle Spieler auf den Bildschirm sehen. Verletzte Spieler werden neben dem Büro des Eismeisters gepflegt und müssen dann den Weg durch die kalte Halle antreten. Eines steht fest: Die Infrastruktur ist es nicht, die den 54-jährigen Roger Nater sieben Jahre im Rheintal gehalten ist.

Nater wählt seine Worte mit Bedacht, er möchte nicht polemisch wirken: «Die Gemeinde (bzw. der Zweckverband, anm. d. Red.) sollte die Infrastruktur den Gegebenheiten anpassen.» Nater erwähnt, dass der SCR den dritthöchsten Zuschauerschnitt in der 1. Liga und 2018 im Cupspiel gegen Chur 1800 Zuschauer angezogen hat: «Eishockey bewegt die Menschen im Rheintal.»

Der Trainer der letzten sieben Jahre hat einen grossen Anteil daran, dass der SCR bei den Rheintaler Eishockeyfans beliebt ist. Er begreift sich allerdings als Teil des grossen Ganzen: «Der Verein ist hervorragend geführt, das erleichtert dem Trainer das Arbeiten.» Nater hat in Widnau mit zwei Sportchefs gearbeitet – zuerst mit Andy Plüss, später mit Fabian von Allmen: «Es gibt in der 1. Liga keine besseren Sportchefs als diese beiden.» An von Allmen, der vor einem Monat seinen erst 30. Geburtstag feierte, schätzt Nater: «Die Sachkenntnis, die Weitsicht und die Ruhe.»

Nater sagt auch deshalb: «Um den SCR mache ich mir keine Sorgen. Ich sehe ihn in den Top 8 der 1. Liga.»

Warum verlässt ein Trainer einen solchen Verein aus freien Stücken? Ein anderes Angebot ist es nicht: «Ich habe ein paar Ideen, weiss aber noch nicht, was ich in Zukunft im Eishockey mache.»

Viele junge Spieler an die 1. Liga herangeführt

Nater sagt über die Gründe seines Rücktritts: «Ich habe selbst gemerkt, dass für die Mannschaft eine neue Stimme nützlich wäre.» Es sei allerdings nicht so, dass er die Kabine verloren hat, wie es so schön heisst, wenn ein Trainer seine Spieler nicht mehr erreicht.

«Trainerjahre sind wie Hundejahre», sagt Nater, das Engagement über so lange Zeit zehre an der Energie. «Und gerade für die jungen Spieler ist ein neuer Trainer eine Chance – sie haben im Erwachsenenhockey ja bisher nur mich als Trainer gekannt. Im Profisport wäre jetzt der Zeitpunkt, um an Details zu feilen, bei Amateuren geht das aber nicht, da nützt ein neuer Impuls oft mehr.» Die Entwicklung der jungen Spieler ist ein Punkt, den Nater in seinen Erinnerungen an die Trainerzeit in Widnau prominent betont: «Das Highlight war natürlich die Aufstiegssaison 2017/18. Aber es sind nicht nur Siege, auf die ich gerne zurückblicke. Besondere Freude bereitet mir, dass junge Spieler wie Sandro Stoop, Lukas Thurnherr und Pascal Kuster zu gestandenen 1.-Liga-Spielern gereift sind.» Wenige Minuten vorher haben Kuster und Thurnherr mit je einem Tor dazu beigetragen, dass der SC Rheintal gegen die Red Lions Reinach nach 0:2-Rückstand mit 6:2 siegten – der erste Erfolg nach vier Niederlagen in der Abstiegsrunde.

Sportlich hat der Sieg keine Bedeutung, dennoch redet Nater von einem wichtigen Erfolg: «Nicht für Roger Nater, sondern für die Mannschaft.» Denn so bekamen die Spieler nach schwierigen Wochen nochmals eine Bestätigung ihres Könnens – und es dürfte auch helfen, dass die durchaus kritischen Anhänger nach dem letzten Spiel mit einem positiven Erlebnis nach Hause gehen konnten.

Aus der Herisau-Legende wurde ein Rheintaler

Wenn sie es nicht schon wussten, haben die Zuschauer am letzten Dienstag nicht erfahren, dass es Naters Dernière nach über 230 Spielen als SCR-Trainer ist. Eine offizielle Verabschiedung gab es nicht, weil der Trainer das nicht wollte: «Es geht nicht um Roger Nater.»

In seiner letzten Saison ist es Nater nicht gelungen, aus der Mannschaft das Maximum herauszuholen: «Leistungsträger hatten Formschwankungen, und ich habe auch zwei, drei Fehler gemacht.» Aber er sagt zu recht, dass der Verein «während drei Vierteln meiner Amtszeit erfolgreich war: Wir sind von einem mittelmässigen 2.-Liga- zu fast einem 1.-Liga-Mittelfeld-Team geworden.» Zum anderen Viertel gehört auch die erste Saison: «Damals mussten sich die Spieler an mich erinnern.» Damals spürte er erstmals das tiefe Vertrauen der Vereinsführung: «Sportchef von Allmen wusste immer: Er muss mich nicht entlassen. Wenn ich keine Perspektive mehr sehe, gehe ich von selbst.»

Roger Nater ist als Vereinslegende des SC Herisau ins Rheintal gekommen. In den letzten sieben Jahren hat er in Widnau viele gute Freunde gefunden. Wenn er sich nächste Saison mal als Zuschauer unters Publikum mischt, wird es für ihn sein wie eine Heimkehr.

Der SC Rheintal bedankt sich ganz herzlich bei Roger Nater und wünscht ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg. Auf Wiedersehen !

Der SC Rheintal kann doch noch gewinnen.

Nach 0:2 Rückstand mit 5 Toren im Schlussdrittel zum klaren 6:2 Sieg.

SEPP SCHMITTER

Die Erwartungen an das letzte Heimspiel waren hoch, denn wiederum über 230 Zuschauer fanden den Weg in die Aegeten. Darunter sogar eine Handvoll Red Lions Fans, die den mit nur 16 Spielern unterbesetzten Bus füllen durften.  Die Rheintaler waren für einmal  ansprechend besetzt, Bodemann und Breitenmoser wieder mit dabei. Für die einen das letzte Heimspiel, für Liam Stoffel aber das erste Spiel in der 1. Liga, der SCR Junior sammelte bisher Erfahrungen im Team II. Die Hausherren starteten mit viel Druck, sie wollten sich noch einmal beweisen, doch bei angezeigter Strafe gelang den Gästen der glückliche Führungstreffer.   Ein Kicktor der Löwen wurde zu Recht aberkannt, die aufmerksamen Schiedsrichter hatten gut hingeschaut. Aber wieder einmal, der SCR lag trotz Chancenpluss im Rückstand.

Emotionen kommen ins Spiel, das gibt Strafen.

Die Luchse immer noch sehr ambitioniert, aber wenig effizient, und zum Teil zu kompliziert und mehr als ein Lattentreffer waren nicht zu sehen. Umso sehenswerter dann der Faustkampf zwischen Luca Binder und Cyril Meyer, sogar die Unparteiischen schauten lange tatenlos zu, um dann die beiden Streithähne unter die Dusche zu schicken. Der Torhüter der Gäste, Marc Witschi unter Dauerbeschuss, aber nach einem schnellen Gegenstoss stand es plötzlich 0:2.  Ramon Metzler konnte abwehren, doch die Scheibe flog in hohem Bogen ins Tor.  Nun waren SCR Tore gefordert und eine leise Vorahnung an vergangen knappe Niederlagen kroch durch die Halle. Adrian Ströhle nahm die Herausforderung an und konnte  eine herrliche Kombination mit Nico Paul erfolgreich aschliessen. Damit war die Aufholjagd eingeläutet.  

Furioses Schlussdrittel der Luchse.

Der SC Rheintal übernahm nun endgültig das Zepter und die Bemühungen fruchteten endlich. Sandro Bartholet kann mit einem trockenen Schuss den Ausgleich realisieren, die lange vermisste Kaltblütigkeit war wieder da. Nur dreissig Sekunden später schloss  Pascal Kuster erfolgreich ab, dieser Doppelschlag löste die Verkrampfung der Akteure und Begeisterung auf den Rängen aus. Adrian Ströhle spielte auf Nico Paul und dieser machte mit viel Geduld  und Übersicht den Sack mit dem 5. Tor zu.  Die Red Lions am Ende ihrer Kräfte, machten noch ohne Torhüter auf Resultatkosmetik, doch Lukas Thurnherr traff mit einem Präzisionsschuss übers ganze Feld mitten ins leere Tor und stellte das schöne Schlussresultat auf 6:2.

Dieses Spiel hatte nochmals alles gezeigt, was Eishockey so attraktiv und sehenswert macht. Dramatik pur und frustrierende Erfolglosigkeit in den ersten beiden Abschnitten und ein Schaulaufen mit präzisem Zusammenpiel und herrlichen Toren bis zum Schluss. Ja, wenn es einmal läuft, dann läuft es und wenn der Wurm drin ist, halt eben nicht. Dieses Spiel machte richtig Lust auf mehr, doch nun ist in der Eishalle Widnau Sommerpause bis Mitte August.

Man dar gespannt sein, mit welcher Formation die Luchse dann antreten werden. Sicher ist, dass es grössere Veränderungen geben wird und die Mannschaft ein neues Gesicht bekommt.

Der SC Rheintal bedankt sich bei allen, die den Verein und das Team in irgendeiner Form Unterstützt haben und freut sich auf die nächste Spielzeit.

Das letzte Spiel HC Prättigau-Herrschaft – SC Rheintal am kommenden Sonntag 17.30 Uhr in der Eishalle Grüsch.

Erneute Niederlage in Luzern.

Der SC Rheintal verliert nach verschlafenem Startdrittel trotz Chancenplus mit 2:4.

SEPP SCHMITTER

Nach verhaltenem Abtasten brachte  ein haarsträubender SCR Fehlpass den Luzernern die erste Chance, die gnadenlos ausgenützt wurde.  1:0 nach fünf Minuten. Auf der Gegenseite rettete der Pfosten für den geschlagenen Goalie.  Dann findet ein Sonntagsschuss von der blauen Linie den Weg ins Tor von Vincent Sauter, 2:0 für die abgestiegenen  Hausherren. Das weckte die Rheintaler und mit einer Temposteigerung kamen sie langsam aber sicher auch auf Betriebstemperatur.  Doch aus viele Möglichkeiten und zwei Mal Powerplay machten die Gäste keine Tore und so führten die Hausherren zur ersten Pause.   

Pascal Kuster war bereit für den Abpraller, aber … ! Götti: delta-moebel.ch

Auch das  Mitteldrittel brachte nichts zählbares,  das Überzahlspiel der Nater Truppe unterirdisch und die Chancenauswertung noch tiefer. Auch ohne Gelbblaue Brille sah man aber deutlichen  mehr Spielanteile und Torschüsse der Rheintaler, doch das Konto blieb vorerst leer.

Unentschieden auch im Schlussdrittel

Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, oder so baut man überschüssige Kraft ab… !!

Nun war ein schnelles Tor gefragt, doch eine Strafe bremste diese Bemühungen kurz.  Dann konnte Adrian Ströhle endlich einen Pass von Nico Paul in Tor würgen, der Anschlusstreffer war da und damit der Bann gebrochen. Zwei Minuten später der längst fällige Ausgleich, Nico Paul konnte den Torhüter mit einer klugen Finte überlisten. Alles war wieder offen, doch nur von kurzer Dauer.  Eine weitere Strafe brachte die Luchse auf die Verliererstrasse zurück. Luzern ging nach mustergültigem Powerplay erneut in Führung.  Und dann standen sich die Rheintaler selber im Weg um dieses Spiel noch zu drehen.  Kurz vor Schluss  stolperte ein Luzerner noch über die Beine von Goalie Sauter,  was die Luchse erneut in Unterzahl brachte. Ohne Torhüter wurde alles oder nichts  gespielt, es wurde nichts,  denn die Luzerner trafen ins leere Tor und so war eine  erneute Niederlage besiegelt.  Von Aufgeben und Fasnacht war in Luzern definitiv nichts zu spüren. Damit haben sich die Rheintaler selber geschlagen, am Anfang noch nicht bei der Sache,  und am Ende fehlte die Kaltblütigkeit, wenigstens einen Teil der vielen Möglichkeiten zu verwerten.

Nico Paul als „Best Player ausgezeichent. Götti: Kornhausbräu Rorschach.
Bei Luzern war es der Torhüter Yannik Peter !!


Am Dienstag die nächst Gelegenheit, es besser zu machen.  Beim letzten Heimspiel der Saison  SC Rheintal gegen die Red Lions  aus Reinach werden alle Zuschauer als kleines Dankeschön zu einem Gratisgetränk eingeladen. Wetten, dass es mehr als die 75 in Luzern werden.

Spielbeginn Dienstag 25. Februar 20.00 Uhr. SC Rheintal Red Lions Reinach.

Das Märchen dauerte 50 Minuten.

Der SC Rheintal verliert gegen den oberklassigen EHC Seewen nur knapp mit 1:2.

SEPP SCHMITTER

Claudia Graf, Sonnenbräu, eröffnet das Cupspiel.

Cupspiele haben ihre eigene Dynamik und besondere Motivation. Das haben die Resultate des Samstags sicher gezeigt. Darum ist der Start immer besonders wichtig für den unterklassigen. Möglichst lange ohne Gegentorbleiben, gut ins Spiel kommen und wenn möglich selber in Führung gehen. Und genau so haben es die Rheintaler gemacht. Die erste Angriffswelle erfolgreich abgewehrt und dann der Gegenstoss. Adrian Ströhle lancierte Mica Moosmann und der konnte  schon in der 3. Minute den Führungstreffer erzielen. 

Mica Moosmann trifft zum 1:0 Götti 5vor12 Reisen Feldkirch.

Der SC Rheintal spielte nun druckvoll weiter, von Klassenunterschied war gar nichts zu sehen. Im Gegenteil, die besseren Chancen waren beim Heimteam und sie hätten gut und gerne noch nachlegen können, doch da hatte besonders der Gästetorhüter etwas dagegen. Zu viele Spieler auf dem Eis war der Grund der ersten Strafe gegen die Luchse. Auch ein Zeichen von übermotiviert, aber sie konnte unbeschadet überstanden werden. Und weil das eigene Überzahlspiel nichts brachte,  ging es mit der zu knappen Führung in die Kabinen. Claudio Engler, ein wichtige Turm in der SC Rheintal Abwehr konnte wegen einer schmerzhaften Verletzung nicht mehr weiterspielen, was die Sache auch nicht einfacher machte. 

Claudo Engler, Gute Besserung!! Götti: ewohnen.ch Eggenberger Widanu.
Am Freitag noch mit der Nationalmannschaft in Olten, am Samstag schon wieder im Staff des SC Rheintal: Doktor Johannes Keel Götti: Berit Klinik Speicher,
Dominic Pfeiffer 86, Götti: 5vor12reisen Feldkirch

Nur Strafen, aber keine Tore.

Das Märchen lebte weiter, denn der SC Rheintal konnte seine Führung auch im zweiten Drittel behaupten.  Die fünf Strafen brachten etwas mehr Gefahr, aber  vor allem Gesprächsstoff, denn die Entscheide der Unparteiischen waren nicht über alle Zweifel erhaben.  Doch das gezeigte auf dem Eisfeld entschädigte die gut 500 Zuschauer vollauf, ein attraktives, intensives Spiele mit  zwei Teams auf Augenhöhe. Chancen gab es hüben und drüben, doch auch der wiedergenesene Vincent Sauter war seiner Mannschaft ein sicherer Rückhalt. 

Zwei Bollwerke in der Abwehr: Vincent Sauter : Götti Basso Optik Au, Nico Paul,
Götti: Kornhausbräu Rohrschach,

Das Märchen nimmt ein jähes Ende.

Noch zwanzig Minuten die Führung bewahren, das grosse Ziel des kleinen SC Rheintal. Doch den  knappen Vorsprung  veralten reichte nicht, und so machte der SCR alles, um zu weiteren Toren zu kommen. Die Möglichkeiten dazu waren durchaus vorhanden, doch zählbares schaute nicht heraus.   Das Spiel hochspannend und begeisternd, die Stimmung gut,  wie auch die Unterstützung des Publikums.  Eine weitere kleinliche Strafe gegen die Rheintaler, der Schiedsrichter offenbar kein  Märchenfreund, leitete die Wende ein. Mit Ach und Krach schossen die Innerschweizer im Powerplay den schmeichelhaften Ausgleich.  Das brachte den Siegeswillen  den Nater Boys kurzfristig ins Wanken und so konnten die Gäste zwei Minuten später in Führung gehen. Das weckte die Luchse nochmals und sie versuchten nun alles, um wenigstens in die Verlängerung zu kommen. Doch ein sackstarker Rüegger im Seewener Kasten  verhindert alle Torgelüste. Auch ohne Torhüter und im Powerplay gelang   den Luchsen nichts mehr, die Sekunden verrannen  und damit war  das Märchen ausgeträumt. Die Rheintaler haben alles gegeben, um gegen den oberklassigen die Überraschung zu schaffen und  waren sehr nahe daran. Sie konnten mit erhobenem Haupt vom Eisfeld gehen, eine weiter spannende Cupgeschichte im Palmarès des SC Rheintal, leider ohne Happy end. 

Assistent Adrian Heule, alles Gute zum Geburtstag, 9. Februar. Götti: Heuele Wärme und Feuer, Widnau

Weiter geht es schon am Dienstag mit dem Spiel SC Rheintal gegen den HC Luzern.  Spielbeginn 20.00 Uhr in der Aegeten.

SC Rheintal gewinnt einen Punkt in Aarau.

Die Luchse führten 3:1, mussten sich aber den höher eingestuften Sternen in der Verlängerung geschlagen geben.  

SEPP SCHMITTER

Mit dem letzten Aufgebot, nur einem Torhüter und 15 Feldspieler ging die Reise ins „Rüebliland“, um seine Haut möglichst teuer zu verkaufen. Schon nach wenigen Sekunden der erste „Nackenhaarsträubende“ Moment, ein gedachter Pass vom Verteidiger punktgenau auf die Schaufel des Gegners. Der Schuss schrammte nur  um Millimeter am Tor von Ramon Metzler vorbei. Das Spiel pendelt sich ein, die Aargauer bauen eher ab und lassen die Gäste aufkommen, doch die können aus den zwei Strafen keinen Profit ziehen. Dreissig Sekunden vor der ersten Sirene dann die verdiente Führung durch den jungen Pascal Kuster, er hatte die Vorarbeit von Nico Paul abgeschlossen.

Pascal Kuster sah seinen Schuss im Tor, Götti: delta-moebel.ch Haag

Der SC Rheintal machten  gleichen so weiter, und versuchen, dem  Gegner sein   Spiel aufzuzwingen. Die Sterne waren aber immer wieder gefährlich mit ihren schnellen Konter, doch der Goalie oder das Torgehäuse verhindern vorerst Treffer. Das zweite Tor durch Adrian Ströhle zur Spielmitte entsprach dem Gesehenen,  auch wenn im  Match Protokoll eine andere Torfolge angegeben wurde.  Das Tor wurde in Überzahl erzielt, endlich konnte eine Strafe ausgenützt werden. Zum Glück blieben aber die Hausherren in ihrem Powerplay glücklos und so konnte der SC Rheintal den Vorsprung in die zweite Pause retten.  Doch nur zwei Tore Vorsprung waren zu wenig, gemessen an den Möglichkeiten, und ein solcher Vorsprung gibt noch keine Sicherheit.  

Diese Scheibe geht an dem Pfosten : Johannes Lins Gött, UBS Rheintal, Alexander Paul, helvetia.ch/rheintal.
 Keine Entscheidung , darum Verlängerung.

Die Aargauer mussten nun mehr Druck machen, um ihrem Ruf gerecht zu werden und so konnten sie in der 45 Minute ihr erstes Tor durch Gisin verbuchen.   Vier Minuten später konnte Mica Moosmann den zwei Tore  Vorsprung wieder herstellen, eine weitere Strafe wurde ausgenützt. Doch Argovia gab nie auf und suchten vehement den Anschluss, und  die Luchse halfen auch noch mit. Sie ermöglichten mit ihrer kurzfristigen Passivität den Sololauf von Gisin, der zum erneuten Anschlusstreffer führte. Dadurch verfielen sie aber gleich in Schockstarre und so konnte Pascal Witter fast ungehindert die Ecke aussuchen und den Ausgleich feiern.  Noch waren sechs Minuten zu spielen. Und die Rheintaler forderten das Glück weiter heraus. Nach einer kleinlichen Strafe gegen  Luca Binder wurde Nico Paul auch noch wegen Schiedsrichterbelehrung in die Kühlbox geschickt. Zwei Minuten doppelte Unterzahl, doch die Hockeygötter liessen Gnade vor Recht ergehen und so überstanden die Gäste die heikle Phase und auch das Schlussdrittel ohne weitere Gegentreffer.  Es kam zur Verlängerung, die  mit je drei Spielern bestritten wurde.  

Immer am Drücker. Mica Moosmann : Götti 5vor12 reisen Feldkirch.

Nach den ersten Einschussmöglichkeiten der Rheintaler blockierte Ramon Metzer gleich vier Schüsse der Hausherren.  Dann machte der Unparteiische diesem Spiel ein Ende, eine Strafe gegen Rheintal brachte die Sterne zum Leuchten und Gisin erzielte seinen dritten Treffer in diesem Spiel. Immerhin einen Punkt für den SC Rheintal der damit den Vorsprung auf Luzern auf 19 Punkte anwachsen liess. Damit beginnt der SC Rheintal die Abstiegsrunde im „grünen Bereich“ und ist  auch Mathematisch gesichert.

Zuvor kommt aber noch das Cupspiel am nächsten Samstag gegen den EHC Seewen.

Beim SCR scheint die Luft draussen


Der SC Rheintal unterliegt am Dienstagabend dem schlechter klassierten HC Prättigau-Herrschaft mit 2:3.

Remo Zollinger (Rheintaler )

Nach der Niederlage gegen Herisau, durch die klar ist, dass der SCR nicht an den Playoffs teilnimmt, scheint die Luft ein wenig draussen zu sein. Gegen den HC Prättigau-Herrschaft setzte es eine 2:3-Niederlage ab. Damit ist das minimale Saisonziel, der Ligaerhalt, noch nicht rechnerisch erreicht – gefährlich wird es aber sicher nicht mehr. Und einmal wird der SCR in dieser Saison sicher noch hochfahren: Am Samstag 8. Februar gastiert Seewen in der letzten Cup- Qualirunde in Widnau.

Gegen Prättigau lagen die Rheintaler schon nach 84 Sekunden in Rückstand. Sie reagierten aber rasch, nur eine Minute später stand es 1:1. Die Entscheidung in Form des 1:2 und des 1:3 aus Rheintaler Sicht fiel kurz vor und kurz nach der zweiten Drittelspause. Bartholet brachte den SCR zwölf Minuten vor Schluss zwar nochmals auf 2:3 heran, zu mehr reichte es aber nicht.

1. Liga Ost, Qualimasterround

SC Rheintal – Prättigau 2:3 (1:1, 0:1, 1:1)

Widnau, Aegeten – 212 Zuschauer – SR: Häusler, Torti/Weiss.

Tore: 2. Sprecher (Mazza, Casanova) 0:1, 3. Bartholet (Breitenmoser) 1:1, 38. Bossi 1:2, 43. Sprecher (Raganato, Bossi) 1:3, 49. Bartholet (Holdener, Breitenmoser) 2:3.

Strafen: SC Rheintal 2 × 2, Prättigau 3 × 2 Minuten.

Rheintal: Metzler; (Marti) Manser, Engler, Eugster, Bodemann, Moosmann; A. Paul, Binder, Ströhle, Kuster, Bartholet; Berweger, Thurnherr, Breitenmoser, Vetter, Holdener; Sabanovic, Lins, Pfeiffer, Romagna.

Rangliste: 1. Argovia 3/41, 2. Herisau 3/37, 3. Rheintal 4/30, 4. Prättigau 4/23, 5. Reinach 3/22, 6. Luzern 3/9.

Weiter geht es am Samstag, 1. Februar, 17.30 Uhr Argovia Stars – SC Rheintal 17.30 Uhr KEB Aarau.


SC Rheintal – SC Herisau 2:4 (2:1, 0:2 0:1)

Die letzte Entscheidung ist gefallen. Der SC Rheintal verpasst die angestrebten Playoffs nach einer unglücklichen Niederlage gegen den SC Herisau.  

SEPP SCHMITTER

Schon nach 33 Sekunden die erste Strafe gegen Herisau, doch der SC Rheintal konnte  keinen Profit daraus ziehen. Kaum war  die Strafe abgelaufen, der erste richtige Angriff der Bären und schon war   die Scheibe im SCR Tor. Die Stimmung stieg  beim Herisauer Anhang. Die Luchse liessen  sich aber nicht  beirren und versuchten, ihr Spiel aufzuziehen. Dies gelang  dann   auch und in der 12. Minute konnte  Yves Breitenmoser den Schuss von Nico Paul zum Ausgleich ablenkten. Der SC Rheintal gewann  nun die Oberhand und konnte  den Gegner kontrollieren. Nach etlichen Chancen dann die verdiente Führung. Sandro Bartholet lenkte den Schuss von Yves Breitenmoser ins Tor und die Führung des SC Rheintal 30 Sekunden vor der ersten Pause absolut verdient. Die wiederum über 500 Zuschauer mehrheitlich zufrieden. Bei einem Zusammenprall mit  einem Herisauer verletzte sich der Goalie des SC Rheintal Vincent Sauter und musste durch Ramon Metzler ersetzt werden.

Yves Breitenmoser , ein Tor und ein Assist, doch am Ende reichte es nicht.
Götti : Harzl it Services Au

Black out in der letzten Minute.

Das Mitteldrittel  ziemlich ausgeglichen,  mit Möglichkeiten auf beiden Seiten, die aber,  von vielen Unzulänglichkeiten geprägt,  zu keinen Toren führten. Herisau drückte immer stärker und Roger Nater nahm  sein Time-out,  um seine Reihen zu ordnen.  Das gelang  einigermassen und die Luchse brachte  wieder etwas Ruhe in ihr Spiel. Kurz vor Drittelende dann eine weitere Strafe gegen Herisau und die Nater Truppe  nur noch auf die Offensive fokusiert. Und so kamen die Appenzeller dank einem Shorthander zum Ausgleich. Das brachte   die Einheimischen völlig aus dem Konzept, denn sie liessen  sich von den Gästen buchstäblich auf der Nase herumtanzen und so gelang  10 Sekunden vor Schluss sogar die Führung. Nur eine Minute unkonzentriert und das Spiel war wieder  gedreht.

Sandro Bartholet brachte den SCR in Führung. Götti: Bartal AG Widnau

Spannend bis zum Schluss.

Die Luchse bemühten sich nun redlich, den Rückstand aufzuholen und die Chancen dazu waren  auch  vorhanden. Doch im Abschuss wurde  gesündigt und mal für mal verirrte sich die Scheibe in Hallendach anstatt ins Netz. Und nach dem Motto: Angriff ist die beste Verteidigung versuchten die Gäste das Spiel ins SCR Drittel zu verlagern. Und langsam aber sicher wurde  die Zeit für den SC Rheintal knapp, das Resultat noch zu kehren. Kurz vor Schluss dann noch eine Strafe gegen die Bären, doch die Scheibe wurde vertändelt, bis dem SC Herisau das entscheidende Tor ins leere Gehäuse gelingt. Damit war  der Mist geführt, die Gäste im Playoff und der SC Rheintal verlängert die Saison noch mit der Abstiegsrunde. Wieder einmal hatte nicht die bessere, sondern die clevere Mannschaft gewonnen. Trotzdem, eine tolle Kulisse mit lauten SCR und noch viel lauteren Herisau Fans.

Kein Durchkommen für Pascal Kuster. Götti: delta-möbel.ch Haag

Am  Dienstag kommt nun noch der HC Prättigau-Herrschaft nach Widnau.  Dabei haben die Luchse die Gelegenheit, auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen die Bündner zu gewinnen.  Die Steinböcke haben am Samstag gegen Luzern erst in der Verlängerung gewonnen und liegen 10 Punkte hinter dem SC Rheintal.

Mit Leid und Seele dabei. SCR Fan vom Scheitel bis zur Sohle… !!! Danke Hannes.

Spielbeginn Dienstag 28. Januar 20.00 Uhr Aegeten Widnau.

Nach dem letzten,  bedeutungslosen Spiel in Aarau am 1. Februar kommt es am 8. Februar zum Cup Knaller SC Rheintal gegen den EHC Seewen. Die Abstiegsrunde beginnt am 11. Februar um 20.00 Uhr in Widnau gegen des HC Luzern.

SC Rheintal gewinnt kurioses Spiel mit 7:4

Abstand zu SC Herisau bleibt gleich.

SEPP SCHMITTER

Kaum angespielt, lag der SC Rheintal schon in Führung. Alle glaubten die Scheibe von Luzerner Goalie sicher blockiert, doch der aufmerksame Schiedsrichter sah sie im Tor.   Markus Waidacher somit der erste Scorer. Nach vier Minute traf Luzern mit seiner ersten guten Möglichkeit gleich zum Ausgleich. Nach überstandener Strafe schoss Michael Holdener seine Farben wieder in Führung und mit dem dritten Tor von Adrian Ströhle war der Vorsprung schon irgendwie beruhigend. Auch eine zweite Strafe gegen die Rheintaler konnte schadlos überstanden werden und dann war das erste Drittel und der Arbeitstag  für den Luzerner Goalie zu Ende. Gregory Keller wurde durch Peter Yannik ersetzt.

Verhaltener Jubel beim 1. Tor. Die Scheibe ist nicht unter der Fanghand.
Götti Claudio Engler 13. Eggenberger Wohnen Widnau

Keine Tore, aber viele  Strafen im Mitteldritte

Die nächsten 20 Minuten waren für die Unparteiischen. Sie gaben sich redlich Mühe, für alle möglichen und unmöglichen  Vergehen Strafen zu verteilen und das ja nicht einseitig.  So gab es sieben für die Luzerner Drachen  und acht für die Luchse, doch sie hatten vorerst keinen Einfluss auf das Resultat. Trotz doppelter Unterzahl des SCR und Shorthander Chancen auf beiden Seiten blieb es bei den zwei Toren Vorsprung der Gäste.

Viel Arbeit für die Schiedsrichter/in. Marco Häusler, Anina Egli, Stefan Weiss.
Turbulenter Schlussabschnitt.

Der SC Rheintal konnte das Schlussdrittel noch in Überzahl beginnen und das Powerplay für einmal effizient aufziehen. Yves Breitenmoser konnte herrlich zum 4:1 erhöhen. Das  auch die Hausherren Powerplay spielen können, bewiesen sie gleich darauf und konnten nochmals verkürzen. Doch die aufkeimende Minihoffnung der Schlussleuchten machten Marco Berweger und Michael Holdener mit zwei weiteren Toren zunichte. Mit dem 6:2  war das Spiel gelaufen, denn vier Tore Vorsprung mussten reichen. Luzern spielte aber weiterhin aufsässig, der SC Rheintal eher fahrlässig,  und so schmolz der Vorsprung bis auf zwei Tore zusammen. Der Luzerner Trainer versuchte es dann noch ohne Torhüter, doch Yves Breitenmoser machte diesem Spiel ein Ende und traf  ins verlassen Tor zum Endstand von 7:4 zugunsten der Rheintaler. Ein Pflichtsieg gegen das Schlusslicht, der aber am Ende nicht viel brachte.

Johannes Lins auf Position. Götti : UBS Rheintal.

Der SC Herisau gewann dank drei Toren in den letzten Minuten in Reinach mit 4:1. Damit beträgt der Rückstand immer noch 4 Punkte.

Darum muss der SC Rheintal am Samstag zuhaue gegen den SC Herisau gewinnen und dann auf Schützenhilfe der anderen hoffen. Nur wenn die Luchse alle Spiele gewinnen und Herisau noch Punkte abgibt, liegt noch ein Playoffplatz im theoretischen Bereich.  Die letzte Partie in Herisau, die der SCR  mit 3:0 gewonnen hatte, macht sicher Hoffnung.

Darum heisst es für alle SC Rheintal Fans am Samstag nochmals kräftig: Hopp Rheintal. Die Appenzeller Bären werden sicherlich zahlreich im Rheintal aufkreuzen und ihre Mannschaft lautstark unterstützen.  Darum müssen die Fans auf den Rängen genauso dagegenhalten,  wie die Mannschaft auf dem Eis. Einem Eishockeyfest steht also nichts im Wege.

Spielbeginn Samstag 25. Januar 17.30 Uhr Aegeten Widnau.