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*** WEIHNACHTEN NAHT ***

Noch auf der Suche nach dem passenden Geschenk zu Weihnachten?

Neu sind im Ostrank und im Fanshop Gutscheine für die Verpflegung an den Heimspielen Team 1 des SC Rheintal erhältlich.
Denken Sie an Ihre Liebsten, wenn sie die Luchse lautstark unterstützen. Mit einem feinen Getränk und einer warmen Speise hat man noch mehr Power auf den Steh- oder Sitzplätzen. Hopp Luchs!

Supporterausflug 2019

Erlebe noch einmal den Charme der alten „Valascia“Halle in Ambri.

Nur noch wenige Stehplätze in der Halle verfügbar. Im Car dürfen alle Sitzen. Abfahrt um 08.00 Uhr, also früh aufstehen.

Punkte gestohlen.

Der SC Rheintal verliert nach heroischem Kampf in letzter Minute mit 2:4,  

SEPP SCHMITTER

Die Rheintaler hatten sich viel vorgenommen und ergriffen schnell die Initiative. Nach einigen guten Möglichkeiten dann der erste Gegenstoss mit dem  ersten kuriosen Tor. Die Verteidiger zu wenig resolut, und die Scheibe irgendwie abgelenkt und im Tor.   Die Gäste führen,  doch Mica Moosmann korrigierte das mit einer tollen Einzelleistung. Er kreiste solange vor dem Tor, bis die Lücke offen war  und er die Ecke aussuchen konnte.  Die Rheintaler wollten  gleich nachlegen,  doch der starke Berner Hüter wusste das zu verhindern.   Und weil es bis anhin noch keine Strafe gab, wurde dieses auch noch erledigt, es gab 2 Minuten gegen den SCR wegen nichts. Trotz mehr Spielanteilen gelingt den Einheimischen kein weiteres Tor, darum der Pausenstand 1:1.

Burgdorf brauchte wieder nur knapp 5 Minuten bis zum nächten Tor. Die Rheintaler bringen die Scheibe  wieder einmal nicht aus dem Drittel und so nahmen die Emmentaler die Einladung dankend an und Vincent Sauter war zum zweiten Mal geschlagen. Adrian Ströhle haderte wegen einer Strafe mit dem Schiedsrichter und bekam dafür Zuschlag in Form von nochmals  zwei Minuten. Defensive war  nicht unbedingt die bevorzugte Arbeit von Lukas Sieber, dafür glänzte er in der Offensive. Der SC Rheintal erkämpfte sich die Scheibe, schickte den schnellen Stürmer los und dieser verwertete eiskalt zum erneuten Ausgleich.  Dieser Unterzahltreffer veranlasste Andy Keller zum Timeout, denn die Strafe lief weiter, doch zählbares schaue trotzdem nicht mehr heraus. Es gab noch einige Herzschlagmomente im Mitteldrittel,   verpasst Chancen und Paraden der beiden Torhüter, doch es blieb beim ausgeglichenen Spielstand von 2:2,

Entscheidung im Schlussspurt.

In Schlussabschnitt wollten die Luchse eine erneute Gästeführung unbedingt verhindern, und so machten sie permanent Druck auf das Gästetor. 18 Minuten totale Spielkontrolle und Dauerbeschuss des Berner Tores, der SC Rheintal klar besser,  aber im Abschluss ineffizient. Zwar jubelten die Luchse wegen eines vermeintlichen Tores,  doch die schlecht postierten Unparteiischen hatten nichts gesehen und so halfen alle Proteste nichts.  Und als alle, vor allem die Nater Boys,  sich schon gedanklich mit einer Verlängerung befassten, schlugen die Berner zu. Andy Keller verlangte Geduld von seinen Spielern und das machte sich bezahlt. Denn der erste richtige Angriff führte anderthalb Minuten vor Schluss zur Entscheidung. Noch  einmal zu wenig energisch und dann kullerte die Scheibe von der blauen Linie in Richtung Tor und sogar hinein. So ein Treffer in letzter Minute darf nicht passieren, da ist aber nicht nur der Torhüter  sondern auch seine Vorderleute mitschuldig.  Ohne Torhütter missriet auch noch das Überzahlspiel und der vierte Treffer war Dreingabe.  Und so vermeldete die Berner Polizei in der Person von Andy Keller drei gestohlene Punkte, die aber Tatsache und nicht einklagbar sind.  Die wiederum über 450 Zuschauer sahen ein spannendes Spiel mit vielen guten Aktionen, das aber wie vor Wochenfrist mit einer herben Enttäuschung zum Schluss endete. Die Luche haben alles gegeben, und dürfen mit ihrem Einsatz zufrieden sein, und irgendwann werden die Hockeygötter  auch wieder auf ihrer Seite stehen.

Weiter geht es schon am Mittwoch um 20.0 Uhr in Wil.

Nächstes Heimspiel am Sonntag 1. Dezember um 18.00 Uhr gegen den HC Luzern.

SC Rheintal vs EHC Burgdorf

Am Samstag kommt zum ersten Mal der EHC Burgdorf in die Eishalle Widnau. Mit dabei eine alter Bekannter, nämlich der Burgdorf Trainer Andy Keller.  Er begann einst seine Eishockeylaufbahn beim SC (Mittel)Rheintal und wechselte im Juniorenalter zum HC Davos in die erste Liga und stieg mit den Bündner in die Nati B auf. Er spielte danach mit  Chur, Lugano, Bern, Langnau, Kloten und noch anderen Teams insgesamt 15 Jahre in der Nationalliga. Seine aktive Laufbahn als Spieler liess er während 10 Jahren in verschiedenen 1. und 2. Liga Clubs der Region Bern ausklingen. Nach 2 Jahren Pause ist der EHC Burgdorf seine erste Trainerstation als Head Coach. Und er macht seine Sache offensichtlich gut, denn sein Team belegt im Moment den sechsten Platz mit 19 Punkten.

Andy Keller, Trainer EHC Burgddorf

Das Hinspiel im Emmental brachte dem SC Rheintal etwas überraschend den ersten Sieg  und die ersten Punkte.  Es war eine ganz enge Angelegenheit, die Partie immer ausgeglichen und erst ein Powerplaytor fünf Minuten vor Ende sicherte  den knappen 2:1 Sieg für die Rheintaler und es war auch die erste Niederlage der Berner.

Ramon Metzler und der Schütze zum 2:1 Sieg Claudio Engler.

Beide Teams haben am Dienstag ihre Cupspiele mit unterschiedlichen Ergebnissen abgeschlossen. Während der SC Rheintal gegen den unterklassigen EHC Illnau- Effretikon ein standesgemässes 7:1  einfahren konnte, mussten sich die Emmentaler im Lokalderby dem EHC Wicki Münsingen aus der MySports Liga erst in der Schlussminute knapp mit 2:3 geschlagen geben.

Burgdorf ist ein ausgeglichenes Team, das nie aufgibt und ein Spiel auch in der Schlussfase entscheiden kann. Der SC Rheintal hat mit seinen Toren gegen ein aufsässiges EIE hoffentlich seine  Abschlussschwäche überwunden, so dass einer spannenden Partie nichts im Wege steht.  Die Luchse müssen mit voller Konzentration und Einsatz den „Rittern aus Burgdorf“ den Meister zeigen und dem Heimpublikum wiederum ein Spektakel präsentiert und alles geben, um den  Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.   

Roger Nater “ Dompteur der Luchse“

Spielbeginn Samstag 17.30 Uhr Sportzentrum Aegeten Widnau.  Hopp Rhintal.

Die Resultate der 4. Cup Runde


Frauenfeld zu stark.

Der SC Rheintal verliert im Thurgau klar und deutlich 1:7,  

   SEPP SCHMITTER

Das Spiel begann recht ambitioniert, zwei Team mit vollem Einsatz, die sich weitgehend neutralisierten. Es gab einige gute Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, doch wenig ganz klare Torchancen und  beide Torhüter waren auf ihrem Posten.  Kam dazu, dass die Rheintaler vor dem Tor zu wenig abgeklärt wirkten, denn anstatt zu schiessen wurden Querpässe gespielt, die dann versandeten. Kurz vor Drittelsende wieder eine Riesenmöglichkeit für den SC Rheintal, doch der fällige Führungstreffer blieb Wunschdenken.  Statt dessen eine Strafe gegen die Luchse und das glückliche Führungstor für Frauenfeld, geschickt abgelenkt und das nur wenige Sekunden vor der Pause.

Blackout im Mitteldrittel

Kaum angespielt hiess es 2:0 für die Thurgauer, der SC Rheintal noch im Pausenmodus. Niemand fühlte sich verantwortlich, alle standen Spalier und die Hausherren scorten innert 35 Spielsekunden zum zweiten Mal.  Und der nächste Doppelschlag folgte zur Spielmitte, nach zwei Kontertoren innerhalb drei Minute stand es 4:0.  Zeit also,  um die Mannen mittels Time out wachzurütteln. Tore fielen trotzdem nicht, doch die Rheintaler besannen sich wieder aufs Eishockeyspielen. Es fehlte nicht viel, aber der sehr starke Frauenfelder Torhüter vereitelte mit  seiner Klasse und ein bisschen Glück  seine Ungeschlagenheit. Am meisten Druck vermochten Yves Breitenmoser und Sandro Bartholet aufzubauen, doch auch sie scheiterten aus besten Positionen. Die beiden zwei plus zehn Minuten Strafen waren hart gepfiffen,  eigentlich überflüssig, aber irgendwie ausgleichend. Ansonsten hatten die beiden Herren und die junge Dame  im Streifenlock einen ruhigen Abend und leiteten das Spiel unauffällig.  

Ehrentor durch Breitenmoser.

Auch das Schlussdrittel begann mit einem schnellen Tor zum 5:0 der Einheimischen.  Das schöne Powerplaytor von Yves Breitenmoser verhinderte zwar den Shutout, aber mehr als  das Ehrentor lag nicht drin. Dafür die nächste Doublette der Thurgauer, innerhalb von weniger als einer Minute stand das brutale Schlussresultat von 7:1 fest.   Dabei konnte einem Ramon Metzler im Rheintaler Tor schon ein bisschen leidtun, weil  er von seinen Vorderleuten oft  im Stich gelassen wurde. Anstatt die Scheibe über die blaue Line zu spielen, wurde sie vor dem eigene Tor vertändelt und das kann man sich bei eine sicherlich stärkeren Gegner wie Frauenfeld nicht leisten. Also abhaken und vorwärts schauen,  Nach der Vorrunde steht der SC Rheintal auf dem achten Platz und das wäre am Schluss exakt der angestrebte Playoffplatz.  

Weiter geht es am Samstag um 17. 30 Uhr gegen GDT Bellinzona.

Erfolgserie gerissen,

Der SC Rheintal muss sich in Aarau geschlagen geben und verliert klar mit 2:6 SEPP SCHMITTER

Nichts zu holen für den SC Rheintal im „Ruebliland“. Fehlende Effizienz,  Ladehemmungen und unglückliche Gegentreffer führten zur Niederlage in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel.   Für den erkrankten Ramon Metzler stand Vincent Sauter im Tor und weil Team zwei gleichzeitig ein Heimspiel hatte,  (7:2  gegen Frauenfeld gewonnen)  kam Björn Infanger zu seinem dritten 1. Liga Einsatz und das im Alter von 47 Jahren.

Bei Aarau stand mit Janis Locher ein neuer, junger  Torhütter im  Kasten und er machte einen Einstand nach Mass. Die Leihgabe von Bülach machte mit  seinen Paraden den SC Rheintal das Leben schwer und liess nur sehr wenig zu.  Den frühen Führungstreffer durch Pascal Witter, dem Topscorer der Gruppe, konnte Pascal Kuster mit einer fantastischen Einzelleistung ausgleichen.  Nur 2 Sekunden vor der Pause dann der Tiefschlag, als ein Bogenschuss,  von der blauen Line abgegeben, auf sehr glückliche Weise den Weg ins Netz fand.  2:1 für die Hausherren.

Das verflixte Mitteldrittel.

Aarau spielte weiter sehr aufsässig und hinderte die Rheintaler, ihr Spiel aufzuziehen, viele unnötige Scheibenverluste und Fehlpässe waren die Folge davon. Das dritte Tor dann mit Ansage, keiner der Luchse fühlte sich richtig verantwortlich und so konnte sich  Cuenin die Ecke seelenruhig aussuchen. Irgendwie sah man die Hoffnung der Gäste schwinden, denn das Spiel hatte viel an Intensität verloren, der SC Rheintal versuchte sein  Glück noch mit Einzelvorstössen, die aber versandeten.   Kurz vor der Pause dann ein Bilderbuchkonter in einer zwei gegen eins Situation, Eichenberger auf Witter und Sauter hatte keine Abwehrchance, das 4:1 Tatsache.  

Das Aufbäumen war von kurzer Dauer.

Die Pausenansprachen von Trainer Roger Nater zeigte kurze Wirkung. Der SC Rheintal, entschlossener und  mit mehr Power, konnten den Anschlusstreffer durch Sandro Bartholet registrieren. Noch war genügend Zeit und ein weiteres, mögliches Tor könnte die Partie kippen lassen. Doch schon drei Minuten später wurden diese Hoffnungen geknickt. Ein Schuss aus den Tiefen der  Bandenrundung prallte vom Bein eines Verteidigers ins eigene Tor ab und damit war die Partie gelaufen. Das letzte Tor,  zwanzig Sekunden vor Schluss,  war nur noch für die Statistik. Erstaunlicherweise gab es in diesem Duell nur sehr wenige Strafen und nur im Mitteldrittel, die aber alle ohne Folgen blieben. Schlussendlich geht das Resultat aber in Ordnung, die Aargauer hatten den grösseren  Siegeswillen und auch etwas mehr Abschlussglück und Pascal Wittwer auf ihrer Seite.

Der SC Rheintal hat schon am Samstag die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen, beim Jubiläumsspiel   „40 Jahre Kunsteisbahn Widnau“  gegen den SC Herisau.  Vor dem Spiel ist die CD Taufe des neuen SC Rheintal Songs von „Summervoogil“ und anschliessend „after Game Party“.

Dazu werden sehr viele Sponsoren, die Baumeister der Eishalle und das Team eins von 1979 anwesend sein. Einem Hockeyfest steht also nichts im Wege.

HOPP LUCHS !!

Am Samstag 26. Oktober 2019 erscheint unser neuer SC Rheintal HOPP LUCHS !! Song welcher zusammen mit U9/ U11 Mannschaft des SC Rheintal und Toby & Karin Spirig www.summarvoogil.ch verwirklicht wurde.

Der Verkauf startet am Samstag 26. Oktober 2019 am Fanstand in der Eishalle Aegeten Widnau.

Kleiner Ausschnitt aus dem Song – HOPP LUCHS !!

Mit Ach und Krach gewonnen.

Der SC Rheintal gewinnt zu dritten Mal in Serie gegen das Schlusslicht Luzern mit 4:2 und verbessert sich auf Platz Sieben.    

SEPP SCHMITTER

Der SC Rheintal wirkte schon bei Spielbeginn etwas unkonzentriert und so hatte Luzern bereits nach wenigen Sekunden eine hundertprozentige Chance, die allerdings nicht genutzt wurde. Das weckte die Gäste, die nun etwas aufdrehten. Der Luzerner Goalie zeigte sich von seiner besten Seite, während Ramon Metzler schon mal das Glück in Anspruch nehmen musste, der Pfosten rettete für ihn. Das waren, nebst einer handfesten Keilerei, die grössten Aufreger der ersten 20 Minuten. Luzern konnte auch in Überzahl nicht reüssieren und so ging es Torlos in die Pause.  

Die Rheintaler kamen entschlossener aus der Kabine und machten vorerst mal Druck und erarbeiteten sich mehrere gute Möglichkeiten, die aber kläglich ausgelassen wurden. Erst im Powerplay dann das erste Tor, Yves Breitenmoser traf zur verdienten Führung mit einem satten Schuss von der blauen Linie.  Die Luchse  überstanden zwei weitere Strafen unbeschadet, ja sie hatten in Unterzahl die besten Momente, aber wieder keine Abschlussglück. Das Spiel, im Vergleich zu den letzten Partien auf Sparflammen, weil sich der SC Rheintal mehr und mehr der Spielweise der Hausherren anpasste. Bezeichnet darum auch,  dass ein Scheibenverlust von der  kläglichen Art zur Vorlage für Robin Ramsauer wurde und der sich nicht zwei Mal bitten liess. Der Ausgleich war Tatsache, und das kurz vor der zweiten Teepause.

Lukas Sieber machte den Unterschied im Schlussdrittel.

Die Gäste waren nun gefordert, wollten sie sich nicht vom Schlusslicht blamieren lassen. Eine weitere Strafe gegen die Rheintaler brachte Gefahr, doch Lukas Sieber erkämpfte sich die Scheibe in der eigene Zone und lancierte den Konter,  der von Sandro Bartholet zum Führungstreffer verwertet wurde, und das in Unterzahl. Keine drei Minuten später das gleiche Bild, Lukas Sieber grub wieder die Scheibe aus und Bodemann traf zur zwei Tore Führung. Luzern musste nun reagieren und tat das auch mit alle Mitteln. Doch während die Gelbblauen wie angewurzelt auf den Pfiff des Unparteiischen warteten, schoss Emanuel Guidon den Anschlusstreffer. Nun drohte das Spiel noch zu kippen, doch langsam wurde die Zeit knapp für die Hausherren. Als der Torhüter seinen Posten verlassen hatte, erspurtete sich Lukas Sieber die Scheibe und brachte sie gekonnt im leeren Kasten unter. Damit war die Entscheidung gefallen und drei weitere Punkte im Trockenen. Es war noch nicht die grosse Show von Lukas Sieber, eher eine Fleissarbeit. Aber er freute sich über seinen ersten Treffer und das lässt ihn hoffentlich befreiter aufspielen. Gelegenheit gibt es an den kommenden Samstag, zuhause gegen den HC Prättigau-Herrschaft.

Auch ein paar SC Rheintal Fans fanden den Weg nach Luzern. Danke für die Unterstützung.

Weil Frauenfeld erstmals verloren,  hat gab es einen Zusammenschluss an der Spitze und der Abstand vom ersten zum siebten Platz  sind nur vier Punkte.

Resultat Team II EHC Flims vs SC Rheintal 6:4,

Shorthander zur Überraschung

Der SC Rheintal gewinnt beim 2:1 nach Verlängerung gegen Wetzikon zum zweiten Mal nacheinander.

Spielbbericht im Rheintaler von Yves Solenthaler

Das Spiel begann mit hoher Intensität und einem SC Rheintal, der gegen den Favoriten ein freches Forechecking betrieb. Damit hatten die Zürcher Oberländer Mühe, sie konnten ihr Spiel nicht entfalten.

Dies führte dazu, dass in der ersten Hälfte des Startdrittels die Rheintaler mehr Spielanteile besassen. Puckeroberungen, schnelle Angriffsauslösungen – das Handwerk des Aussenseiters beherrschen die Rheintaler so gut, dass sie den Favoriten damit zermürben können. Was noch fehlt, ist die nächste Stufe: Die Klarheit vor dem Tor, durch die Chancen entstehen – ganz zu schweigen von der Effizienz, durch die Tore fallen.

Rheintaler Bangen nach dem Führungstor der Gäste

Deshalb gelang den Rheintalern vor der ersten Sirene kein Treffer, den Zürchern allerdings schon: Nach elf Minuten bestrafte Timon Vesely einen läppischen Puckverlust mit dem Gegentor – und das erst noch, während der SCR in Überzahl auf dem Eis war. Vor solchen Fehlern ist die Mannschaft des SC Rheintal nicht gefeit – das zeigte sich auch in der Folge. Bis zur Drittelspause konnten die Gäste nämlich zwei, drei gefährliche Konter spielen. Aber Goalie Ramon Metzler in der Form des Burgdorf-Spiels und zwei Mal die Torumrandung verhinderten weiteren Schaden für die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt wurde den Gästen das Rheintaler Forechecking zu mühsam, sie leisteten sich viele Strafen. Meist in Überzahl agierend, waren die Gastgeber nun gar überlegen. Mit dem Torschuss taten sich Ströhle & Co. aber weiterhin schwer, auch wegen Wetzikon-Hexer Nils Johnson.

Die zweite Gelegenheit in doppelter Überzahl nutzten die Rheintaler aber endlich: Claudio Engler und vor allem Lukas Sieber spielten Sandro Bartholet frei, der den verdienten Ausgleich erzielte. Sieber zeigt seine Klasse noch dosiert, bei diesem Treffer liess er sie erkennen. Kurz darauf lieferte er sich ein Faustgefecht mit Nicolas Marzan, beide verbrachten die nächsten vier Minuten in der Kühlbox.

Punktgewinn in der Overtime sogar verdoppelt

Das Spiel blieb hitzig, temporeich und ausgeglichen. Auch im Schlussdrittel war der SCR um eine Nuance besser als die Gäste. Aber für die Rheintaler war dennoch das Erreichen der Verlängerung bereits ein Erfolg.

Damit war ein Punkt gesichert, den gegen Wetzikon kaum jemand erwartet hatte. Und es kam noch besser: Die Rheintaler überstanden in der Overtime eine kleinliche Strafe, dann musste Sieber nochmals wegen Stockschlags raus. Wetzikon hatte den zweiten Punkt auf dem Stock. Aber Nicolas Paul hatte andere Pläne: Er schnappte sich den Puck, trieb den Konter voran und bediente Yves Breitenmoser, der zum umjubelten Siegtor traf. (smr, ys)


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