Erneute Niederlage in Luzern.

Der SC Rheintal verliert nach verschlafenem Startdrittel trotz Chancenplus mit 2:4.

SEPP SCHMITTER

Nach verhaltenem Abtasten brachte  ein haarsträubender SCR Fehlpass den Luzernern die erste Chance, die gnadenlos ausgenützt wurde.  1:0 nach fünf Minuten. Auf der Gegenseite rettete der Pfosten für den geschlagenen Goalie.  Dann findet ein Sonntagsschuss von der blauen Linie den Weg ins Tor von Vincent Sauter, 2:0 für die abgestiegenen  Hausherren. Das weckte die Rheintaler und mit einer Temposteigerung kamen sie langsam aber sicher auch auf Betriebstemperatur.  Doch aus viele Möglichkeiten und zwei Mal Powerplay machten die Gäste keine Tore und so führten die Hausherren zur ersten Pause.   

Pascal Kuster war bereit für den Abpraller, aber … ! Götti: delta-moebel.ch

Auch das  Mitteldrittel brachte nichts zählbares,  das Überzahlspiel der Nater Truppe unterirdisch und die Chancenauswertung noch tiefer. Auch ohne Gelbblaue Brille sah man aber deutlichen  mehr Spielanteile und Torschüsse der Rheintaler, doch das Konto blieb vorerst leer.

Unentschieden auch im Schlussdrittel

Die Schiedsrichter hatten alle Hände voll zu tun, oder so baut man überschüssige Kraft ab… !!

Nun war ein schnelles Tor gefragt, doch eine Strafe bremste diese Bemühungen kurz.  Dann konnte Adrian Ströhle endlich einen Pass von Nico Paul in Tor würgen, der Anschlusstreffer war da und damit der Bann gebrochen. Zwei Minuten später der längst fällige Ausgleich, Nico Paul konnte den Torhüter mit einer klugen Finte überlisten. Alles war wieder offen, doch nur von kurzer Dauer.  Eine weitere Strafe brachte die Luchse auf die Verliererstrasse zurück. Luzern ging nach mustergültigem Powerplay erneut in Führung.  Und dann standen sich die Rheintaler selber im Weg um dieses Spiel noch zu drehen.  Kurz vor Schluss  stolperte ein Luzerner noch über die Beine von Goalie Sauter,  was die Luchse erneut in Unterzahl brachte. Ohne Torhüter wurde alles oder nichts  gespielt, es wurde nichts,  denn die Luzerner trafen ins leere Tor und so war eine  erneute Niederlage besiegelt.  Von Aufgeben und Fasnacht war in Luzern definitiv nichts zu spüren. Damit haben sich die Rheintaler selber geschlagen, am Anfang noch nicht bei der Sache,  und am Ende fehlte die Kaltblütigkeit, wenigstens einen Teil der vielen Möglichkeiten zu verwerten.

Nico Paul als „Best Player ausgezeichent. Götti: Kornhausbräu Rorschach.
Bei Luzern war es der Torhüter Yannik Peter !!


Am Dienstag die nächst Gelegenheit, es besser zu machen.  Beim letzten Heimspiel der Saison  SC Rheintal gegen die Red Lions  aus Reinach werden alle Zuschauer als kleines Dankeschön zu einem Gratisgetränk eingeladen. Wetten, dass es mehr als die 75 in Luzern werden.

Spielbeginn Dienstag 25. Februar 20.00 Uhr. SC Rheintal Red Lions Reinach.