SC Rheintal verschenkt wieder zwei Punkte an das Schlusslicht Luzern.

Sepp Schmitter

Nach dem tollen Cupspiel vom Samstag durfte man gespannt sein, wie sich die Nater Truppe in der Abstiegsrunde schlägt. Da sich aber mit, mit Breitenmoser, Kuster und Holdener weitere Spieler als Krank oder verletzt abgemeldet haben, wurde der Soll-Bestand nicht mehr erreicht. Wenigstens funktioniert aber die Solidarität im Verein, so dass spontan Sascha Moser, Philipp Schlegel und Pascal Obrist vom Team II eingesprungen waren. Und von den „Jungen“ stand nur Leon Romagna zur Verfügung. Zudem spielt Mica Moosmann  die Playoffs mit Rapperswil Elite B, Noel Vetter mit HC Thurgau U 20, und Markus Waidacher mit Chur MSL.  So ist es mit den B Lizenzen, wenn der Stammverein ruft.

„In alter Frische“ Sascha Moser 20 machte das 1:0, Götti :4 Your Life, Med. Massage Rebstein,

Mit einem Rumpfteam starteten die Hausherren ins Abenteuer. Es war  Sascha Moser der die Vorarbeit  von Dominic Pfeiffer mustergültig abschloss und den ersten Treffer schoss. Luzern über weite Strecken harmlos, das Niveau des Spieles dementsprechend. Nach dem zweiten SCR Treffer im Powerplay, einer Berweger – Sabanovic Kombination schien das Spiel gelaufen. Beide Torhüter spielten stark und entschärften die wenigen guten Möglichkeiten. Im Schlussdrittel erwachte Luzern, zu viel stand für sie auf dem Spiel. Und so kamen sie nach 45 Minuten zum Anschlusstreffer.

die verletzten Knöpfel, Manser, Holdener und Stoop auf der Tribüne. „Hopp Rhintal.“

Der SC Rheintal kontrollierte den Gegner weitgehend und so plätscherte das Spiel vor sich hin. Bis der Trainer eingriff und eines seiner berühmten Time out nahm. Es dauerte gerade mal dreissig Sekunden bis die Gäste die allgemeine Verwirrung nutzten und ausgleichen konnten.  Ein weiteres Tor der Luzerner wurde wegen Torhüterbehinderung annulliert und so retteten sich die Luchse mit einem Punkt in die Verlängerung. Dort machten sie drei Minuten Druck, brachten die Scheibe aber nicht ins Tor. Eine Strafe besiegelte dann das Schicksal denn die Luzerner konnten ihre erste Möglichkeit nutzen und den Zusatzpunkt ergattern. Damit lebt die Hoffnung der Leuchtenstädter auf den Ligaerhalt weiter.

Nicht zu beneiden: Sportchef Fabian von Allmen : Götti: Cretti Kaffee Au,
Trainer Roger Nater,

Das nächste Spiel ist am Samstag in Reinach, das nächste Heimspiel am Dienstag 18. Februar um 20.00 Uhr gegen HC Prättigau Herrschaft.

Remo Zollinger, Sportredaktor Rheintaler.ch