Nach Anlaufschwierigkeiten ungefährdet zum Sieg

Der SC Rheintal gewinnt gegen das bescheidene Schlusslicht, den HC Luzern, 5:1 (2:1, 2:0, 1:0).

Eishockey. Der SC Rheintal startete gut ins Sonntagabendspiel und liess von Anfang an erkennen, dass er die bessere Mannschaft ist. Luzern hatte aber immer wieder gefährli­che Aktionen, und als der SCR nach der Hälfte des ersten Drittels unverständlicherweise etwas aus dem Tritt kam, konnte das Schlusslicht tatsächlich vorlegen. 

Als Niederhäuser drei Minuten später für zwei Minuten auf die Bank musste, nutzte der Gastgeber das Powerplay und Sieber stellte den Gleichstand wieder her. Das Heimteam blieb dran und konnte kurz darauf durch Ströhle das erste Mal in Führung und damit auch etwas ruhiger in die Drittelspause gehen. 

Lukas Sieber war nicht zu bremsen und erzielte den wichtigen Ausgleich. Götti: Raphael Weder GmbH, Foto Karin Manser,

Den Kurs im zweiten Drittel festgelegt

Die Hausherren zeigten gleich von Beginn des zweiten Spielabschnitts weg, dass ihre Schwächephase nach Beginn eine einmalige Sache gewesen war. Prompt konnte Nicolas Paul, bedient von Lins, die Führung in der 23. Minute auf 3:1 ausbauen. Und der SCR blieb gefährlich, kam immer wieder zu Chancen, spielte aber wie schon in den letzten Begegnungen zu kompliziert. Luzern versuchte dagegen­zuhalten, blieb aber harmlos. Selbst die beiden zwei Minuten Strafen (27., 33.), die sich die Luchse mit Beinstellen aufhalsten, konnten die Innerschweizer nicht nutzen. Ganz anders der SCR, der im Powerplay in der 38. Minute die Führung auf 4:1 ausbaute: Breitenmoser verwertete das Zuspiel von Sieber und Bodemann. 

Den Sieg souverän nach Hause gespielt

Das letzte Dritte spielten die Rheintaler souverän herunter, nach dem Motto «Sie mussten nicht mehr, Luzern konnte nicht mehr». Es kommt nicht von ungefähr, dass der HCL schon etwas abgeschlagen am Ende der Tabelle steht, zu beschränkt ist sein Können. 

Adrian Ströhle brachte die Luchse in Führung. Götti Ammannfen Montagen GmbH. Foto Karin Manser

Sicher wäre es für das Team und die Zuschauer toll gewesen, wenn nebst dem 5:1, wieder durch Breitenmoser, in der 55. Minute noch das eine oder andere Tor mehr gefallen wäre. Aber wenigstens kann sich der SC Rheintal jetzt wieder nach vorne orientieren, zumal drei Auswärtsspiele folgen, bevor am 21. Dezember nochmals ein Match in der heimischen Eishalle ansteht. (schm, rew)

Vincent Sauter auf dem Posten. Götti Basso Optik Au. Foto Karin Manser
Auch die Sterne der SternGarage.ch leuchteten besonders an diesem Abend. Besten Dank für die Autoshow.

Weiter geht es am Mittwoch 4. Dezember um 20.15 Uhr in Wetzikon.