Start 2. Saisonhälfte: Sieg ist Pflicht.

Bereits sind nun 14 Runden oder die Hälfte der laufenden Meisterschaft gespielt und der SC Rheintal liegt auf Platz zehn, fünf Punkte hinter dem angestrebten Playoffplatz. Zu Gast ist am Sonntag, 1. Dezember, 18 Uhr, in der Aegeten der HC Luzern, aktuelles Schlusslicht mit sieben Punkten. Die Aufsteiger haben es sicherlich schwer in der ersten Saison, aber da ist kein Platz für Sentimentalitäten. Alles andere als ein Sieg des SC Rheintal am Sonntag wäre unakzeptabel. Der SC Rheintal ist nach guter Vorbereitung ansprechend in die Saison gestartet und lag zwischenzeitlich auf dem sechsten Platz. Doch dann kam der Spielfluss ins Stocken und die knappen Niederlagen häuften sich. 

Die Kreativität im Abschluss fehlt

Die Torproduktion fiel unterdurchschnittlich aus, auch wenn  meist viele Chancen erarbeitet wurden. Was fehlt, ist die Kreativität im Abschluss, oft fahren die Stürmer mit viel Schwung ins Angriffsdrittel und wissen dann nicht mehr, was zu tun ist.   Es wird auch zu wenig aufs Tor geschossen, denn mit Querpässen und anderen Tricks versanden viele gute Aktionen. Man muss der Scheibe eine Chance geben, ins Tor zu gleiten, und darum muss sie auch in diese Richtung gehen. Was bei den Luchsen fehlt, ist ein «Realisator», wie er die letzten Jahre mit Damian und Manuel Holenstein oder auch Renato Engler stets präsent war. Lukas Sieber arbeitet offensiv hart, hat aber erst vier Tore geschossen. Er spielt aber sehr mannschaftsdienlich, das zeigen seine elf Zuspiele. Es war den Verantwortlichen bewusst, dass er ein schweres Erbe antritt und die Leaderrolle nur schwer auszufüllen vermag. Auch die anderen Stürmer liegen hinter ihren Abschlussquoten und die Zusammensetzung der Spielerblöcke ist noch in der Versuchsphase. Das Kader ist grösser geworden, dadurch gibt es Varianten und auch Möglichkeiten, immer wieder junge Spieler einzusetzen – und diese machen ihre Sache gut. Das Saisonziel ist noch in Reichweite, gegen Luzern kann der erste Schritt gemacht werden.

Lukas Sieber. Götti : Weder Raphael GmbH.

Darum heisst es, Kopf hoch und nach vorne schauen,  das wichtigste Spiel ist immer das nächste, und abgerechnet wird am Schluss. Und das Glück kann man nicht erkaufen, sondern muss es erkämpfen. Genau das wollen die Spieler am Sonntag machen und dabei ist auch das Publikum gefordert. Der SC Rheintal hat die zweithöchste Zuschauerzahl  in der ganzen 1. Liga und darauf ist der Verein auch  stolz. Und genau diesen Stolz müssen die Spieler spüren und sich entsprechend einsetzen. Mit lautstarker Unterstützung von den Rängen kann das gelingen.

vier Fans in Luzern, vier zu zwei gewonnen!!

Spielbeginn Sonntag 1.  Dezember 18.00 Uhr Aegeten Widnau.