Erfolgserie gerissen,

Der SC Rheintal muss sich in Aarau geschlagen geben und verliert klar mit 2:6 SEPP SCHMITTER

Nichts zu holen für den SC Rheintal im „Ruebliland“. Fehlende Effizienz,  Ladehemmungen und unglückliche Gegentreffer führten zur Niederlage in einem recht hochstehenden, temporeichen Spiel.   Für den erkrankten Ramon Metzler stand Vincent Sauter im Tor und weil Team zwei gleichzeitig ein Heimspiel hatte,  (7:2  gegen Frauenfeld gewonnen)  kam Björn Infanger zu seinem dritten 1. Liga Einsatz und das im Alter von 47 Jahren.

Bei Aarau stand mit Janis Locher ein neuer, junger  Torhütter im  Kasten und er machte einen Einstand nach Mass. Die Leihgabe von Bülach machte mit  seinen Paraden den SC Rheintal das Leben schwer und liess nur sehr wenig zu.  Den frühen Führungstreffer durch Pascal Witter, dem Topscorer der Gruppe, konnte Pascal Kuster mit einer fantastischen Einzelleistung ausgleichen.  Nur 2 Sekunden vor der Pause dann der Tiefschlag, als ein Bogenschuss,  von der blauen Line abgegeben, auf sehr glückliche Weise den Weg ins Netz fand.  2:1 für die Hausherren.

Das verflixte Mitteldrittel.

Aarau spielte weiter sehr aufsässig und hinderte die Rheintaler, ihr Spiel aufzuziehen, viele unnötige Scheibenverluste und Fehlpässe waren die Folge davon. Das dritte Tor dann mit Ansage, keiner der Luchse fühlte sich richtig verantwortlich und so konnte sich  Cuenin die Ecke seelenruhig aussuchen. Irgendwie sah man die Hoffnung der Gäste schwinden, denn das Spiel hatte viel an Intensität verloren, der SC Rheintal versuchte sein  Glück noch mit Einzelvorstössen, die aber versandeten.   Kurz vor der Pause dann ein Bilderbuchkonter in einer zwei gegen eins Situation, Eichenberger auf Witter und Sauter hatte keine Abwehrchance, das 4:1 Tatsache.  

Das Aufbäumen war von kurzer Dauer.

Die Pausenansprachen von Trainer Roger Nater zeigte kurze Wirkung. Der SC Rheintal, entschlossener und  mit mehr Power, konnten den Anschlusstreffer durch Sandro Bartholet registrieren. Noch war genügend Zeit und ein weiteres, mögliches Tor könnte die Partie kippen lassen. Doch schon drei Minuten später wurden diese Hoffnungen geknickt. Ein Schuss aus den Tiefen der  Bandenrundung prallte vom Bein eines Verteidigers ins eigene Tor ab und damit war die Partie gelaufen. Das letzte Tor,  zwanzig Sekunden vor Schluss,  war nur noch für die Statistik. Erstaunlicherweise gab es in diesem Duell nur sehr wenige Strafen und nur im Mitteldrittel, die aber alle ohne Folgen blieben. Schlussendlich geht das Resultat aber in Ordnung, die Aargauer hatten den grösseren  Siegeswillen und auch etwas mehr Abschlussglück und Pascal Wittwer auf ihrer Seite.

Der SC Rheintal hat schon am Samstag die Gelegenheit, eine Reaktion zu zeigen, beim Jubiläumsspiel   „40 Jahre Kunsteisbahn Widnau“  gegen den SC Herisau.  Vor dem Spiel ist die CD Taufe des neuen SC Rheintal Songs von „Summervoogil“ und anschliessend „after Game Party“.

Dazu werden sehr viele Sponsoren, die Baumeister der Eishalle und das Team eins von 1979 anwesend sein. Einem Hockeyfest steht also nichts im Wege.