SC Rheintal in „Moschtifäaschtlaune“.

Die Rheintaler deklassierten den EHC Lenzerheide-Valbella mit 18:0 Toren.   

12 verschiedene Torschützen stehen für eine geschlossene Mannschaftsleistung und dokumentieren die Überlegenheit auf der ganzen Linie.

Die Rollenverteilung in diesem Spiel war schnell einmal gegeben, der SCR besetzte alle Hauptrollen, die bemitleidenswerten Bündner spielten nur Statisten. Manuel und Damian  Holenstein,  Yves Breitenmoser und sogar Luca Binder markierten vier oder mehr Scorerpunkte. Beim SC Rheintal punkteten mit 16 Spielern mehr als die Bündner insgesamt auf Ihrem Matschblatt hatten, nämlich nur deren Zwölf.

Mit drei Toren in 2 Minuten der Startphase nahmen die Hausherren dem Gegner allen Wind aus den Segeln und zerstörten früh deren Punkteträume. Eine kleine Keilerei zum Dampfablassen brachte Platz auf dem Spielfeld und ein weiteres Tor. Nachher verlief das Spiel weitgehend friedlich und fair, der SC Rheintal schoss sich richtiggehend warm, denn zur ersten Pause stand es bereits 9:0.

Einzige Frage: hält der Shutout für Fabian Lütscher.

Diese neuen Tore waren dann zu viel für Gadient. Die Bündner Goalie machten Arbeitsteilung und beide kassierten je neuen Treffer. Bei Collet dauerte es einfach etwas länger, aber beide waren nicht zu beneiden und meist chancenlos. Der SC Rheintal spielte konzentriert weiter, liess nicht nach und scorte mit schöner Regelmässigkeit, wobei die Chancenauswertung nicht einmal als optimal bezeichnen werden konnte und nur vier Tore im Powerplay gefallen sind. Mit nur einer nötigen Glanzparade sicherte sich Fabian Lütscher den verdienten Shutout.

Damit war der höchste Sieg in der 2. Liga Geschichte des SCR Tatsache, ähnliche Resultate gab es in den Siebzigerjahren in der 3. Liga.

Weiter geht es am nächsten Samstag auswärts gegen den Tabellenletzten EHC Urdorf.

IMG_0030

IMG_0059